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Barry the Boss – Ein Shih Tzu mit Reichweite

Die tierischen Begleiter unserer Region:

Seit Jahrtausenden sind sie unsere treuen Begleiter. Sie waren und sind Beschützer. Sie bieten Geborgenheit und Sicherheit, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Bis zum heutigen Tage hat sich das Bild des „besten Freund des Menschen“ stetig gewandelt. Aus einem Jagdbegleiter und Aufpasser wurde eine Vielzahl an Rassen und Phänotypen aller Größe, Statur und Charakterzüge.

Es existieren unterschiedliche Theorien zur Entstehung der heute lebenden Haushunde. Als unumstritten gilt die Tatsache, dass die ersten Schritte zwischen Mensch und Hund mit domestizierten Wölfen begannen.

Kaum vorstellbar, dass alle heute lebenden Hunderasse auf ein und denselben Ursprung zurückzuführen sind. Die Freundschaft zwischen Mensch und Wolf ist dabei keinesfalls als selbstverständlich anzusehen. Als Jäger und Sammler lebten unsere Vorfahren in stetiger Konkurrenz mit anderen Prädatoren wie dem Wolf.

Aus dem Zusammenleben von Mensch und seinen tierischen Begleitern sollte das erfolgreichste Zusammenarbeiten der Geschichte werden. Mittlerweile leben alleine in Deutschland über 10 Millionen Hunde. Nicht nur als Familienhunde, sondern in allen Bereiche menschlichen Lebens haben die Fellnasen ihre Pfoten im Spiel. Als Wach-, Jagd- oder Begleithunde unterstützen sie ihre Menschen wo auch immer sie können.

Mittlerweile haben manche von ihnen sogar eine eigene Social-Media-Präsenz. Sie werden zum Internetphänomen durch niedliche Videos oder beeindruckende Kunststücke. Wir wollten den Freunden mit der kalten Schnauze eine kleine Bühne bieten und in den kommenden Ausgaben ein paar Beispiele für die bunte Vielfalt an Aufgaben und Bereichen der Hunde in unserer Region zeigen.

Unser erster Kandidat ist nach Aussage seiner Besitzer ein echter Herzensbrecher. Der gebürtige Bulgare wurde 2010 geboren. Bereits in jungen Jahren entdeckte der junge BARRY sein Talent für den Umgang mit Menschen.

Bei seiner ersten Begegnung mit seinem späteren Frauchen war es Liebe auf den ersten Blick. Trotz – oder vielleicht auch gerade wegen seiner Größe – ist er ein echter Aufpasser. Neuankömmlinge werden begrüßt, aber auch genau auf mögliche Bedrohungen untersucht. Außerdem gehört es zu seinem besonderen Service über die Ankunft der Besucher neben der Klingel zu informieren. Hierbei sei aber betont: der Herr ist kein kleiner Kläffer. Nein. Er ist ein Mann von Welt. Er behält einfach nur gerne seine Menschen und die Umgebung im Blick.

Neben seinen Wachhund Qualitäten ist er aber auch ein Empath. Er spürt die Stimmung seiner Umgebung instinktiv. Bietet Trost und sucht bei bedrückter Haltung oder hängendem Kopf aktiv die Nähe.

Als kleiner Sturkopf hat er auch gern mal seinen eigenen Weg die die Dinge anzugehen. Im Gegenzug ist er aber äußerst geduldig mit seinen Menschen. Ganz ohne Gejaule oder Beschwerden lässt er Tierarztbesuche, Fellpflege oder Wartereien über sich ergehen.

Auf sehr charmante Art fordert er seine Streicheleinheiten ein und wird schnell zu „Everybodys Darling“.

Jeder hat seine Schwächen. Für BARRY wären das eindeutig Gurken. Er liebt sie als kleinen Snack zwischendurch. Ach, ja: und ein Faible für kleine Kuscheltiere. Die liebevollen Besitzer und zum Teil auch Besucher bringen ihm gern ein weiteres Mitglied seiner Sammlung. Mittlerweile besitzt der kleine Shih Tzu einen richtigen „Zoo“ an kuscheligen Begleitern.

Beim Spiel mit den kleinen Kuscheltieren wird der Herr auch nochmal zum Junghund. Da wird geschüttelt, gekaut und gerauft. Die Beute quer durch die Wohnung getragen.

Als waschechter Bulgare wird BARRY zweisprachig erzogen und gerufen.

Auf Instagram erfreut sich @Onkel_Barry bereits großer Beliebtheit. Aus einer Laune heraus wurde vor einem Jahr ein kleines Profil mit kleinen Ausschnitten aus dem alltäglichen Wahnsinn des Hundelebens gestartet. 

Shih Tzus stammen eigentlich aus den Klöstern Tibets und haben eine Tradition bis in das 7. Jahrhundert zurück. Übersetzt bedeutet ihr Name Löwe. In Anspielung auf die wilde Mähne der kleinen Gefährten. Dank ihres guten Gehörs wurden sie lange Zeit als Wachhunde in Tempeln oder Palästen gehalten.

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Fotocredit:

Sarah Felicitas Friedrich

@Onkel_barry