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PEOPLE

Wir machen AUFmerksam! Eine Initiative zur Rettung der Innenstädte

Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie sind wir alle gefordert. Und das in einem Ausmaß, welches sich 2019 vermutlich keiner hätte ausmalen können. Dieses Wir bezieht sich auf uns als Gesamtheit der Gesellschaft. Jeder leistet einen Beitrag zur Bewältigung dieser Krise. Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten.


In den Krankenhäusern, Pflegestationen und anderen medizinischen Einrichtungen wird bald seit einem Jahr gegen die Herausforderungen der Pandemie gekämpft.
Die ersten Impfstoffe sind in der Produktion und die Maskenpflicht wurde nahezu auf die gesamte Öffentlichkeit erweitert.

 

Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Virus mit Blick auf die Sicherheit der Bevölkerung greifen in beinahe jeden Lebensbereich ein. Diee monatelange Schließung der Verkaufsflächen hat ganze Branchen nahezu zum Stillstand gezwungen. Unzählige Geschäfte und Unternehmen in ganz Deutschland sind von der Insolvenz bedroht.


Die Initiative Freundschaftsdienst ruft friedlich und unter Einhaltung aller geltenden Bestimmungen nach Aufmerksamkeit und Sicherheiten für die Zukunft des Einzelhandels.

Unter dem Slogan WIR MACHEN AUFMERKSAM wird bundesweit in geschlossenen Verkaufsflächen und Schaufenstern der Innenstädte demonstriert. Das Aktionsbündnis und die laufendende Kampagne wurde initiiert durch Uwe Bernecker, Kopf des Labels Funky Staff. sowie Günter Nowodworski, Inhaber der Agentur Now Communication.

 

Die zentralen Forderungen sind:

  1. Schnelle Hilfe durch Vorabzahlungen
  2. Unbürokratischer Antrags- und Genehmigungsprozess
  3. Faire und angemessene Ausgleichszahlungen
  4. Ein konkretes Wiedereröffnungsszenario für den Einzelhandel

 

Auch in Hannover folgten einige Unternehmen und Händler dem Aufruf. Über die Fachzeitschrift Textilwirtschaft erfuhr Rolf Eisenmenger, Geschäftsführer und Inhaber des Herrenausstatters LO & GO, von der anstehenden Kampagne.

Eisenmenger gehört seit Jahrzehnten zu den etabliertesten und renommiertesten Händlern der Stadt. Ein Mann, der nicht nur durch sein hervorragendes Auge für Herrenmode, sondern auch durch eine breite Support-Your-Local-Kampagne für lokale Unternehmen für viel Aufsehen sorgte.

 

Nach dem ersten Lockdown eröffnete er, gemeinsam mit seiner Frau Cornelia Warnecke, seinen zweiten Standort in der Innenstadt. Mit viel Wagemut und Investitionen entstand im Herzen der Luisenstraße das neue Herzstück von Lo & Go. Aus zwei ehemaligen Geschäftsräumen entstand durch einen Durchbruch und aufwendige Umbaumaßnahmen das neue Flaggschiff des Unternehmens.

 

Hier sollen in Zukunft nicht nur feiner Zwirn für Hochzeiten oder jeden anderen Anlass angeboten werden – es soll ein Treffpunkt für Kunst und Kultur in der City werden.

 

Noch vor der Eröffnungsfeier folgte überraschend der zweite Lockdown mit all seiner Härte. Für Eisenmenger ist die zentrale Aussage der Kampagne, die Aufmerksamkeit für die speziellen Herausforderungen des Einzelhandels zu lenken.

 

Ähnlich wie verderbliche Waren im Lebensmittel unterliegen auch Saisonwaren der Modehändler einem „Verfallsdatum“. Man kann dicke Herbst/Winterkleidung nicht im Frühling verkaufen.

 

Im Nachgang der Aktion scheint die Kampagne die gewünschte Aufmerksamkeit erzielt zu haben. Die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft haben den Aufschrei registriert.

Mit der erneuten Verlängerung des Lockdowns wurden nun in die Überbrückungshilfen neue Regelungen eingebaut, die den enormen finanziellen Verlust der unverkäuflichen Waren zumindest abmildern.

 

Rolf Eisenmenger zur aktuellen Situation:

„Die aktuelle Lage ist besorgniserregend bis existenziell gefährlich. Seit dem Teillockdown zu Beginn November ist die Innenstadt so gut wie tot und es wurden 90 Prozent der Umsätze verloren. Seit dem 16.12.2020 bis heute und nun verlängert bis zum 14.02.2021, sind keinerlei Einnahmen mehr zu erzielen. Die Kosten laufen aber weiter und es sind Verbindlichkeiten an Lieferanten zu bedienen. Gleichzeitig trifft die neue Frühjahr- und Sommerware ein und erhöht den Lagerbestand und die Verbindlichkeiten.

Reserven wurden im ersten Lockdown im März/April 2020 so gut wie aufgebraucht. Nach einer sehr schlechten Saison im Sommer 2020 folgte eine noch schlechtere Herbst- und Wintersaison und die Aussichten für Frühjahr/Sommer 2021 sind ebenfalls nicht rosig. Das kann kein inhabergeführter Einzelhändler ohne staatliche Hilfe überleben.“

 

Melanie Wedemeier von Sasse Designer:

„Von der Aktion verspreche ich mir Aufmerksamkeit der Politik , aber auch von den Bürgern.

Viele denken, alle Selbständige bekommen dicke Hilfen, das ist bei weitem nicht so.

Ein längeren Lockdown werden viele nicht überleben und was dann?

Keine individuellen Läden mehr und noch mehr Einheitsbrei in den Städten.“

Fotos: Oliver Vosshage

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PEOPLE

Hannover City-Talk Der Hannover Podcast

In den ersten Monat des Jahres sind wir mit voller Energie und guten Vorsätzen gestartet und unser Ziel steht fest: wir möchten dies an unsere Hörer weitergeben!

Trotz der Umstände bleiben wir positiv und versorgen euch in unseren Podcasts mit den Hannover-Inspirationen wie neue Spaziergang Routen, sowie Alternativen zum grünen Hannover. Denn auch die Streetart-Kultur hat in Hannover viel zu bieten. Von Nord nach Süd, von West nach Ost kann man viel Kreatives an Hauswänden entdecken.

Diejenigen, die meinen Hannover bereits wie ihre eigene Westentasche zu kennen, werden in unseren Folgen bestimmt etwas Neues für sich entdecken oder das Vergessene wieder in Erinnerung rufen können.

Wann warst du das letzte Mal im Stadtpark? Oder an der Limmerschleuse? Kennst du die Straßen mit Graffiti und Streetart in der Oststadt? Wenn nicht, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, einen Besuch mit Spaziergängen an der frischen Luft zu verbinden. Das Gute an den ist, dass man sich immer das Kaffee/Kuchen to-go als Ziel setzen kann und sich somit der Spaziergang gleich doppelt lohnt (#supportyourlocals).

Während der Lockdownzeit tanken wir gemeinsam Energie und versuchen unsere Stadt weiterhin von ihren schönsten Seiten zu zeigen. Schließlich können wir uns glücklich schätzen in Hannover zu leben – eine der grünsten Städte Europas mit Großstadt-Flair.

Trotz der ganzen Einschränkungen sind wir voller Hoffnung und Vorfreude, dass das öffentliche Leben bald wieder so stattfindet, wie wir es noch vor der Pandemie kennen. Wir lieben unsere Locals und senden ihnen viel Kraft und Zuversicht, sowie bessere Zeiten. Gemeinsam schaffen wir das und bis dahin schön den Hannover City Talk Podcast hören und gute Laune bekommen.

Auch im Januar führten wir ein spannendes Interview. Seid neugierig und hört rein – überall dort, wo es Podcasts gibt.

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PEOPLE

Interview mit dem Model Maggie Menges

Zeitlose Schönheit

Role Models werden nach dem amerikanischen Soziologien Robert K. Merton als Personen definiert, die als Beispiel dienen und als Muster für spezifische Rollen nachgeahmt werden können. Diese Personen müssen keine berühmten Stars oder perfekte Vorbilder sein, sondern sind ebenso gut im eigenen sozialen alltäglichen Umfeld zu finden. Also auch Lehrer, Eltern, Sporttrainer, Gleichaltrige oder politisch engagierte Menschen können einen Eindruck davon vermitteln, was im Beruf und im Leben möglich ist.

In den letzten Jahren hat sich der Begriff Role Model aus dem Englischen als Musterbeispiel für Personen, welche eine spezifische Rolle übernehmen, in den deutschen Sprachgebrauch geschlichen.Hierbei handelt es sich um eine Vorbildfunktion, die anderen Menschen bewusst oder unbewusst übernehmen.

Ein hervorstechendes Beispiel für ein Role model ist Maggie Menges. Seniormodel. Seit mehr als vier Jahrzehnten steht sie als Model professionell vor der Kamera. Nach einer „öden Lehre als Versicherungskauffrau“ folgte noch ein Studium für das höhere Lehramt. Nebenbei begann ihr Einstieg in ihren Lebenstraum. Der Anfang einer erfolgreichen Karriere im harten Modellbusiness.

Zur Finanzierung ihres Studiums und gefördert durch die NDR-Moderatorin Alida Fischer begann sie mit dem Modeln. Aufgrund der damaligen „Lehrerschwemme“ folgte auf das Studium nie eine Lehrtätigkeit – sondern direkt die Selbstständigkeit als Model. Aus einer Idee wurde eine Passion. Eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut.

Zunächst würde uns natürlich brennend interessieren, wie man sich als Model mit langjähriger Erfahrung fit hält?

„Ich habe mein Leben lang Sport getrieben, ich war sogar eine Zeit leistungsmäßig in der Leichtathletik (800m) unterwegs. Zudem habe ich Sport studiert. Da mein Zeitfenster, durch den Job, sehr eingeschränkt ist, muss mein Training sehr schnell gehen und effizient sein. Ich führe deshalb, einmal die Woche, ein spezielles Ausdauertraining (EMS) durch und gehe zusätzlich zum Bootcamp- und Mobilitätstraining. Im Sommer skate ich gern und im Winter fahre ich Ski.“

Gibt es so etwas wie ein Rezept für anhaltende Jugend?

„Mein Schönheitsgeheimnis? Da muss ich ein bisschen Schmunzeln und nachdenken. Ich bin kein Mensch, der teure Cremes verwendet. Allerdings lasse ich mich einmal im Monat in einem Beautycenter verwöhnen, gehe regelmäßig zur Hand- und Fußpflege, zum Friseur, esse halbwegs gesund und das Wichtigste: ich versuche mir eine positive Einstellung zum Leben zu erhalten. Aber ich bin ehrlich, die ein oder andere Botox- oder Hyaluronspritze habe ich mir auch schon geben lassen. Alles in Maßen, es muss „natürlich“ aussehen, die Mimik muss erhalten bleiben. „In Würde altern“ heißt für mich, nicht aufgegeben zu haben, sondern zu zeigen, dass ich mein Leben, mein Charisma und meine Ausstrahlung liebe – auch mit kleinen Fältchen.“

Wer inspiriert dich und deine Arbeit?

„Ich muss ehrlich sagen, dass ich keinen Promi als Vorbild habe oder Instagram und Facebook als Inspiration benötige. Natürlich sind das Plattformen, auf denen man als Model vertreten sein muss und inzwischen hat sich eine Schar von Followern angesammelt. Wichtiger für mich als Inspiration ist jedoch der Spaßfaktor und die Leidenschaft, mit der ich diesen Job ausübe. Das inspiriert mich immer wieder aufs Neue und hilft mir auch in Krisenzeiten, wie momentan, durchzuhalten. Ich zitiere gern eine Kollegin und ehemalige Inhaberin einer Münchener Modelagentur, Christa Höhs, die in Ihrem Buch geschrieben hat, „Achtung, die jungen Grauhaarigen kommen“, ich finde dieses Zitat sehr aussagekräftig und es benennt die Generation der „Silver Ager“, die im Mittelpunkt unserer Gesellschaft angekommen sind und die ich gern mit meiner Person und Persönlichkeit vertrete.“

Was war eine der schönsten Momente in deinem Werdegang?

„Geschichten, Augenblicke oder Ereignisse gibt es aus meinem Leben als Model viel zu berichten, aber einer der schönsten Augenblicke und wo ich noch lange von erzählt habe, war „Die Verleihung des Deutschen Alterspreises“ der Robert-Koch-Stiftung in Berlin, mit geladenen hochrangigen Gästen aus Politik, Kultur und Sozialem. Ich bin dort eine Fashionshow mitgelaufen und war beeindruckt von den Nominierten, die sich teilweise schon in einem hohen Alter befanden, aber noch gewaltige Leistungen im Sport, im Berufsleben und in ehrenamtlichen Ämtern erbrachten.“

Du führst ein bewegtes Leben und kommst herum. Gibt es witzige Anekdoten?

„Witzige Anekdoten gibt es natürlich auch reichlich, die ich mit den vielen Kollegen erleben durfte, die mich durch diese 40 Jahre begleitet haben. Diese Stories sind allerdings auch mit viel Insiderwissen behaftet. Aber eine gibt es doch, die aus reinem Übermut entstanden ist: ich habe jahrelang für ein großes Outdoor-Ausrüstungsunternehmen die Kataloge als Model mitgeshootet. An einem geselligen Abend auf einer unserer Reisen, meinte ich übermütig, dass ich am nächsten Tag mit in den Klettersteig gehe. Gesagt, getan; am nächsten Tag hing ich angeseilt 1.000 Meter über dem Meeresspiegel in der Felswand und meisterte alles bravourös, den einwöchigen Muskelkater danach, möchte ich allerdings nicht noch einemal erleben, meine Kollegen haben sich jedoch köstlich amüsiert.“

Wie würdest du dich als Mensch beschreiben?

Meine Devise und Erfahrung ist: Bloß nicht verzweifeln! Wenn eine Tür zugeht, öffnet sich woanders eine Neue! Geprägt durch eine strenge Erziehung, alleinerziehend und den frühen Tod meiner Mutter, versuche ich nach der obigen Devise zu leben, ich versuche mit meiner positiven, fröhlichen (wird mir nachgesagt) Art und mit viel Energie durchs Leben zu gehen. Ich bin im letzten Drittel meines Lebens und hoffe es noch lange genießen zu können.“

Fotos: Chiara Meyer-Nordhorn

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KUNST / KULTUR PEOPLE

Vivien Catharina Altenau – Literatur made at Lockdown

Eine menschliche CO-PRODUKTION 2.0

„Eine Gedankenansammlung
nach Strich und Faden,
Pinsel und Tusche,
Tinte trägt Taten
Worte wählen Wahrheit,
erschreibt sich im Durcheinander

eine menschliche Co-Produktion 2.0“

„Aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man schöne Dinge machen! Bücher zum Beispiel“

Diese Zitate verdeutlicht anschaulich die Perspektive der Autorin Vivien Catharina Altenau. Mit ihrem Buch “Eine menschliche Co-Produktion 2.0” erscheint gleich ihr zweites literarisches Werk während der Coronapandemie. Während des ersten Lockdowns erstellte sie mit dutzenden Autoren die Anthologie „Corona Papers“. Ein literarischer Nachhall auf die Auswirkungen der ersten Isolation.

Ein Kompendium lockdowngeplagter Tage. Eine Zusammenfassung der Tragik und Tiefe unserer aktuellen Krise. Jeder Mensch verarbeitet diese Phase des Insichkehrens und der sozialen Isolation anders. Manche wandern durch die reale Welt. Manche versinken in den Tiefen der virtuellen Welt. Andere entscheiden sich für den Weg des kreativen Schöpfers.

Nun mehr stehen wir vor einem neuen Jahr und einer neuen Phase des Stilstands. Doch es gibt auch Ausrufe gegen negative Endlosschleifen und das Gefühl der Ohnmacht.

Die Kampagne rund um „Ohne uns wird`s still“, rief Kunst- und Kulturschaffende zu Zeichen des Durchhaltens und der Hoffnung auf. Ein Symbol für die Systemrelevanz von Kreativen in unserer Gesellschaft.

Diesem Aufruf folgte die ambitionierte Herausgeberin umgehend. Ein laufender Kreativprozess mit einer Fülle an Texten, Gedichten und Sinnsprüchen. Das Ergebnis ist ein Werk, welches mehr ist die Summe seiner Teile. Es mischt die Gedankengänge, Emotionen und Illustrationen zweier Kreativköpfe zu einem einzigartigen Kompendium der aktuellen Herausforderungen.

Verfeinert werden die Buchseiten durch die Illustrationen des Künstler Jonas Haff, der die Seiten mit feinfühligen Zeichnungen im ganz eigenen Stil füllt.

Neben ihrem Studium der Fächer Sozialwissenschaften und Germanistik mit den Schwerpunkten Politik, Medien und Gegenwartsliteratur, betreute sie Theaterproduktionen sowie belletristische Publikationen. Ein Schöngeist, von innen wie außen.

Ein Mensch der als Muse andere inspiriert und zu neuen Anfängen bewegt. Die Verkörperung der Inspiration. Es sind diese Menschen, die auch in schwierigen Zeiten unsere Gesellschaft vorantreiben. Eine Krise als Chance zu begreifen ist eine seltene und äußerst wertvolle Gabe. Seien wir gespannt – welche Werke noch aus der Feder dieser Autorin folgen werden.

Auf der Website des Musketierverlags

http://www.musketierverlag.com/produkt/eine-menschliche-co-produktion-2-0/ findet ihr das Buch, sowie andere interessante Werke von Autoren wie Harald Glöckler und vielen mehr.

Bildcredits:

BUCH / Cover by MusketierVerlag

Porttraits by Niels Wagner

weitere Fotoauswahl zur Ansicht:

https://www.picdrop.com/niels-fotomomente/2RWbrtuu6D

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KUNST / KULTUR PEOPLE

Inga Mihailovic – Im Spannungsfeld von Portraitkunst und Expressionismus

Mitten in Zeiten der Krise startete ein Visionär und Unterstützer der lokalen Kunstszene, Murat Ercan, ein ambitioniertes Konzept. In zwei ehemaligen Lagerhallen in Hannover Wülfel entsteht das Veranstaltungscenter STUDIO 18.

In den „heiligen Hallen“ soll in den nächsten Jahren auf 1.300 und 750 Quadratmetern ein Hotsport von Kunst und Kulturschaffenden entstehen.

Die Vision des Gründers Murat Ercan umschreibt er selbst als: Kunst – Musik – Literatur – Mode – Schaffen – Malerei – Bildhauerei – Tanz – Gesang – Humanismus – Mensch SEIN –  erlebbar machen mit allen Beteiligten transportieren, zeigen, fühlen, erleben, ergründen, atmen, erahnen und Neues erfinden.

In einer ersten Kunstausstellung mit dem passenden Namen SpektaColor #1 fand im Oktober der Auftakt zu einer eigentlich seit langem geplanten Veranstaltungsreihe statt.

Auf der großzügigen Fläche der ehemaligen Fabrikhalle stellten vier lokale Künstler ihre Werke in einer gigantischen Kunstausstellung aus.

Zu den ausstellenden Künstlern gehörte auch die renommierte Künstlerin Inga Mihailovic mit einem beeindruckenden Ausschnitt ihrer Schaffenskraft. Die Ausstellung umfasst allein 90 Werke der Ausnahmekünstlerin. Die Größe Werke variiert von kleinen Kunstdrucken bis zu über zwei Meter großen Leinwänden.

Die außergewöhnliche Location und die schiere Größe der Halle verstärken die intensive Wirkung der teilweise mehr als lebensgroßen Darstellungen. Im Besonderen die größten PopArt Kreationen würden im Sinne des Wortes den „Rahmen der meisten Galerien sprengen“. Beim Gang durch die Meter der Halle bekommt man immer mehr ein Gefühl für ihre Kunst.

Zusammenhänge Werke kommen aus den gleichen Zyklen. Diese tragen epische Titel wie beispielweise Legeds – allen gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit der Schönheit und Einzigartigkeit des Menschen in Verbindung mit Stilbrüchen als Teil des Gesamtkunstwerkes.

Man sieht die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Zyklen und Maltechniken. Es ist ein Querschnitt ihrer Schaffensphasen und ihrer unterschiedlichen Einflüsse. Zu verschiedenen Techniken, die ihren Stil so hervorheben zählen die Spannung zwischen zeichnerischen und malerischen Techniken. Der Kontrast des realistischen Anspruch der modernen Portraitkunst im Gegensatz zu den expressionistischen Elementen.Inga Mihailovic ist in fünfter Generation Künstlerin, was sie seit ihrer Jugendzeit prägte. Ihr Leben hat sie der Kunst und der Schönheit der Dinge verschrieben. In den 80er Jahren studierte sie in Belgrad Malerei und schloss bis 1993 ein Post-Diplom an. Dabei hat die akademische Ausbildung ihr Repertoire genauso geprägt, wie die Jahre als Straßenkünstlerin im Süden Europas.

Als Dozentin vermittelt sie ihr Wissen in unterschiedlichen Formate an junge Künstler weiter. Ein schierbar unerschöpfliches Portfolio an Kombinationen und neuen Kreationen entstehen aus den Händen der Künstlerin. 

Neben ihren großformatigen Popart-Protraits, die in Galerien in Deutschland und der EU ausgestellt werden, arbeitet sie intensiv an neuen Ausdrucksformen in der Kombination von Techniken und Stilmitteln, in denen sich ihre handwerkliche Sicherheit im Portraitieren, mit der Lebendigkeit und Neugier unermüdlichen experimentellen Schaffens zu neuen Ausdrucksformen entwickelt. Für sie ist Kunst ein ständiger Prozess. Eine Entwicklung, die nie abgeschlossen ist.

Ein paar Gedanken der Künstlerin über Ihre Arbeitsprozesse und Ihre Arbeit: Die Zeichnung spielt eine große Rolle in meiner Malerei. Die Zeichnung an sich sehe als eine wunderbare Herausforderung für den Künstler, auch in den Bereichen die nicht gegenständlich sind. Sie lässt ihn nackt und offenbart alle seine Einschränkungen. Dadurch fühle ich mich gezwungen, die Linie und Form weiter zu optimieren. Meine Zeichnung muss in erster Linie mir selbst ein authentisches Gefühl übermitteln, bevor ich sie der Welt überlasse.

Als Gegenpol steht die spontane malerische Geste, die mir ebenso wichtig ist. Ich möchte von meiner eigenen Arbeit überrascht werden. Entdeckungen machen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Es ist jedes Mal eine Reise zu einem Anfang. Ein geheimnisvolles, unentdecktes Land. Ich habe kein fertiges Bild im Kopf, wen meistens habe ich irgendein Konzept, lasse mich aber oft während der Arbeit in eine andere Richtung als vorgesehen treiben. Dieses ständige umschalten zwischen spontan- irrational und rational-analytisch ist mein Arbeitsprozess. Dabei sehe ich mich weniger als der Schöpfer – mehr fühle ich mich als der Entdecker, der Forscher. Ich entdecke die Bilder, die gemalt werden möchten und hole sie ans Tageslicht.

https://ingamih.de/ausstellung-spektacolor

Adresse:
Am Eisenwerk 18, 30519 Hannover Wülfel.

Mit dem Auto: Über die Hildesheimer Straße.
Mit der U-Bahn: U1 und U2 Haltestelle am Brabrinke.
Mit dem Bus: Linie 124.

Bildmaterial: Ralf Jüngling

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KUNST / KULTUR PEOPLE

Gemeinsam für Hannover – Solidarität in Zeiten der Krise

Ein Zusammenschluss aus Wirtschaft, Vereinen und Politik startete vergangenen Sommer einen breiten Aufruf zur Unterstützung des lokalen Handels. Trotz oder gerade aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise sollten die Bürger im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten lokal einkaufen und so die örtliche Wirtschaft stärken.

Neben dem Handel sollte auch die Gastronomie von der Aktion profitieren, so erhielten Unternehmen die Möglichkeit, auf einem Portal der HAZ das eigene Angebot zu präsentieren. Seit Oktober wird dieses Portal durch neue technische Möglichkeiten und zusätzlichen Support im Hintergrund stetig erweitert.

Auf der Website der Initiative Gemeinsam für Hannover haben regionale Händler und Gastronomen nun die Möglichkeit, kostenlos ihre Waren und Dienstleistungen zu präsentieren. Trotz des fortwährenden Lockdowns lassen sich Angebote wie Lieferdienste, Abholpunkte oder Gutscheinkäufe nutzen.

Auch für Händler ohne eigenen Onlineshop wurde eine Plattform geschaffen, um die eigene Produktpalette potentiellen Konsumenten näher zu bringen. Zu den Unterstützern der Initiative gehören namenhafte Unternehmen wie Enercity, die VGH Versicherungen und viele mehr – aber auch Vereinigungen der Zivligesellschaft, wie der Freundeskeis Hannover oder die Stadtverwaltung.

Das Portal soll Möglichkeiten zur Vernetzung, Recherche und Umsatzverbesserung auch in den schwierigen Zeiten der Coronakrise bieten. Die Erhaltung des regionalen Einzelhandels und einer vielfältigen Gastronomie-Landschaft ist für alle Beteiligten das erklärte Ziel.

„Gemeinsam für Hannover“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Lebensqualität auch weiterhin aufrecht zu erhalten. Gerade in schwierigen Zeiten ist lokales Einkaufen wichtig – schließlich müssen Händler und Dienstleister vor Ort unterstützt werden, um Hannovers Mittelstand am Leben zu halten.

Bis heute sind bereits mehr als 1000 Teilnehmer der Plattform beigetreten und stetig werden es mehr. Es ist ein starkes Zeichen für die Solidarität der Stadtgemeinschaft auch in fordernden Zeiten. Branchenübergreifend und unabhängig von der Zugehörigkeit zu Unternehmen oder Verbänden.

Täglich wird man auf der Startseite über besondere Aktionen oder Rabatte informiert.

In den digitalen Schaufenstern bekommt man einen transparenten Eindruck von der breiten Vielfalt an Geschäften in unserer Innenstadt. Auch über die Zeit der Coronapandemie hinaus soll das Portal als Anlaufpunkt und Schnittstelle zwischen Handel und Konsumenten bestehen bleiben.

https://www.gemeinsamhannover.de/

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Kolumne-Adriaan PEOPLE

Mitten aus dem Leben von – Adriaan van Veen

Du alleine bist dafür verantwortlich, was du bist und jemals sein wirst!

Mein Lehrer mochte mich halt nicht, mein Chef hat Schuld, dass ich nie in eine höhere Position gekommen bin oder ich habe einfach kein Glück oder Talent. So denken die meisten Menschen, denen ich begegnet bin. Sie finden sich mit dem ab, was sie haben. Arbeiten von Montag bis Freitag und dann ist Wochenende. Lieber ein sicherer Job als ein Risiko eingehen. Zur Arbeit gehen, ein Haus abzahlen und mit 67 dann anfangen „zu leben“.

Seinen Lebensweg muss natürlich jeder für sich selbst definieren und beschreiten. Für mich persönlich ist es aber eine schreckliche Vorstellung. Denn ich bin der Meinung, dass in jedem Menschen unzählige Talente schlummern jeder kann mit mehr oder weniger Fleiß alles erreichen, was er oder sie will und niemand kann das ändern als du selbst. Aber es ist natürlich immer einfacher, den anderen die Schuld dafür zu geben. Damit gibst du Verantwortung ab und bist fein raus aus der Sache und fühlst dich in deiner Komfortzone sicher. So habe ich auch lange gedacht. Bis mir bewusst wurde, dass ich nicht erst am Sterbebett erkennen möchte, was für Chancen ich verpasst und Talente nicht genutzt habe!

Warum habe ich in keinem Job gearbeitet, der mich wirklich erfüllt und glücklich macht? Warum alles so machen, wie die meisten es tun? Also fing ich mit 14 Jahren an (im Schulunterricht in den Fächern, die mich nicht interessierten), programmieren zu lernen und verkaufte meine erste Webseite, als ich 16 Jahre alt war.

Nach der Schule brach ich mein Studium in Anwendungsentwicklung am b.i.b. international College ab. Mit 21 Jahren war ich selbstständiger Webdesigner, arbeitete als Freelancer ohne Ausbildung in einer großen Software-Firma. 2015 gründete ich meine erste GmbH, ein Jahr später die zweite mit 25 Mitarbeitern. Doch im Jahr 2016 war alles, was was ich mir erträumt und aufgebaut hatte von heute auf morgen weg. 650.000 Euro in den Sand gesetzt. Die Firma hatte ich mit drei weiteren Gesellschaftern gegründet. Und ich hatte das Dilemma vor Augen. Aber niemand hörte auf mich. „Du hast doch nicht mal eine Ausbildung“ und „du bist noch so jung“ waren die Antworten. Was keiner erwähnte, war, dass ich das Marketing und die Designs bis dahin übernommen hatte, wodurch wir auch teilweise erst soweit gekommen waren.

Es kam also wie es passieren sollte: Wir meldeten Insolvenz an. Und auch wenn ich weiß, dass ich alle gewarnt hatte, so fühle ich mich doch mitschuldig. Ich hatte die Zeichen kommen sehen und hätte rechtzeitig aussteigen sollen.

Am Ende blieb mir kein Cent. Viele würden jetzt vielleicht sagen: „Verlierer“ oder „war klar, dass er es nicht schafft“. Das sind oft die, die nur wenig im Leben riskieren. Meine Welt war zerstört. Alles woran ich sieben Tage die Woche gearbeitet hatte, meine Träume, meine Visionen waren einfach zerbrochen und jetzt? Du bist 28 Jahre und kannst nichts anderes. Was würdest du tun? Eine Festanstellung in einer Web-Agentur? Etwas ganz Neues lernen? Im Jammern ersticken? Tatsächlich war ich einige Zeit in ein großes Loch gefallen, ich wusste nicht mehr weiter und dann habe ich mir gesagt: Akzeptiere die Lage, die du nicht ändern kannst, denn nur du kannst dich selbst daraus befreien!

Weiter geht es im nächsten Heft.

 

Bilder: Oliver Betke

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Die Ex-Bachelor-Kandidatinnen Sina Raffert und Nathalia Goncalves Miranda im Interview.

Wenn aus Fernsehproduktion Freundschaft wird

Die Ex-Bachelor-Kandidatinnen Sina Raffert und Nathalia Goncalves Miranda im Interview.

Heutzutage existieren eine Vielzahl an Dating- und Showformaten im Fernsehen. Die Kandidaten und Kandidatinnen sind meist auf der Suche nach der großen Liebe. Oder oftmals auf der Suche nach Ruhm und Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken. Umso faszinierender ist es, wenn aus einer solchen Show, kein klassisches Liebespaar, sondern eine außergewöhnliche Freundschaft entsteht. Eine Verbindung zwischen zwei Powerfrauen. Über diese außergewöhnliche Freundschaft und einen Blick hinter die Kulissen sprachen wir mit Sina Raffert und Nathalia Goncalves Miranda.

Ihr kommt beide aus komplett unterschiedlichen Bereichen. Was macht ihr, wenn nicht gerade gedreht wird? Was macht ihr beruflich?

Sina: „Ich liebe den Sport. Vor einigen Jahren habe ich zusammen mit meiner Schwester und meiner Cousine die „TanzFamilie“ gegründet und bin dort als Tanztrainerin tätig. Ich studiere nebenbei noch Sport und arbeite für einen Onlineshop. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht und einige Jahre in dem Bereich gearbeitet.“

Nathalia: „Ich bin auf Instagram als Influencerin unterwegs und teile Fashion-, Travel- und Fitness-Lifestyle mit meinen Followern. Zusätzlich arbeite ich bei einem Süßwarenhersteller.“

Gab es besondere Momente oder Begegnungen, die euren Werdegang geprägt haben?

Sina: „Die Teilnahme am Bachelor und auch Nathalias Teilnahme bei Love Island haben definitiv etwas verändert. Wir haben uns beim Bachelor kennengelernt und sind seitdem unzertrennlich und beste Freundinnen. Nathalia ist seitdem noch viel stärker als Influencerin unterwegs. Wir hatten bereits viele coole Projekte, Fotoshootings und waren auf vielen Veranstaltungen, alles tolle Erfahrungen.“

Nathalia: „Wir haben uns beim Bachelor kennengelernt, wir waren bei der Mangold-Staffel dabei. Dank RTL haben wir uns gefunden, allein deswegen sind wir super dankbar, dass wir Teil der Sendung sein durften.“

Was treibt euch bei dem anderen in den Wahnsinn?

Sina: „Es gibt Tage, an denen Nathalia sich 53 Mal umzieht und ihr kein Outfit gefällt und sie somit Stuuuuunden braucht, um sich fertig zu machen! Definitiv das.“

Nathalia: „Ich würde behaupten, dass wir beide immer zu spät kommen.“

Oftmals erwartet man bei zwei starken Charakteren auch mal Zickenkrieg. Wie ist es bei euch?

Sina: „Nein überhaupt nicht, wir hatten noch nie Streit und sind sehr umgänglich.“

Nathalia: „Man muss auch sagen, dass es sehr schwierig ist, sich mit Sina zu streiten. Fast unmöglich.

Habt ihr Tipps für Neulinge im Showgeschäft?

Nathalia: „BE YOU. Oftmals ist man beim ersten TV-Auftritt sehr schüchtern und unerfahren mit den Kameras und zieht sich dadurch zurück oder man hat das Gefühl „sich Benehmen zu müssen“. Der eigene Charakter kommt so aber überhaupt nicht rüber und die Menschen vor dem TV lernen dich überhaupt nicht richtig kennen. Beim Bachelor hat man uns beide auch nicht richtig kennenlernen können.“

Wie meistert ihr die Herausforderungen eines Lebens in der Öffentlichkeit?

Nathalia: „Es ist gar nicht so einfach, dass sogenannte „Leben in der Öffentlichkeit“ mit meinem Job zu vereinbaren. Für die Menschen scheint es oft so, als sehe man einfach nur gut aus und postet ein paar Bilder auf Instagram. Da steckt aber so viel mehr dahinter, es ist ein zweiter Job und wirklich sehr zeitintensiv. Beides zeitlich unter einen Hut zu bekommen ist teilweise auch wirklich schwierig. Aber ich liebes es.“

Unterstützt ihr euch gegenseitig mit den Projekten?

Nathalia: „Ja definitiv. Sina unterstützt mich überall. Als ich bei Love Island war, hat sie meinen Instagram Account geführt, sie macht meine Buchhaltung und unterstützt mich wo immer es möglich ist. Für unsere Managerin Filiz Koc sind wir auch unendlich dankbar!“

Wie ist es mit dem Sport? Wer ist der größere Junkie? Wer mehr ein Sportmuffel?

Sina: „Ich bin schon immer ein Sport-Junkie. Nathalia war immer ein absoluter Sport-Muffel. Ich konnte sie nie überreden nur eine Minute mit mir Sport zu treiben. Seit einiger Zeit hat es „Klick“ gemacht und Nathalia ist ein absoluter Sport Freak. Sie macht täglich Fitness und wir machen viel Sport gemeinsam, wir gehen Joggen und lieben Partner-Workouts. Ich tanze auch sehr viel.“

Bildcredits:

Tom2rock

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Christos Moiras Barber mit Charme, Schere und großem Herz

Christos Moiras ist Barbier der alten Schule. In Weste und Hemd werden Schnitte gesetzt und Bärte frisiert. Mit viel Liebe zum Detail hat er seinen Barbershop M*s barbershop ganz im Zeichen zeitloser Eleganz eingerichtet. Leder trifft auf Antikmöbel. Wie sein Besitzer ist der Laden ein Spiegelbild von Tradition und Einfallsreichtum.

Seit der Erfindung des Rasierhobels und später mit der Verbreitung elektrischer Rasierer existierten in Deutschland meist nur noch Friseure mit Fokus auf weibliche Kundschaft oder klassische Herrenhaarschnitte. In den letzten Jahren erfährt der Berufs des Barbiers jedoch eine Renaissance. Nahezu in jeder Stadt gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Friseursalons mit einem Barberservice oder gar kompletter Spezialisierung auf die Rasur und Bartpflege.

Wie in jeder Branche existieren auch beim Männerschnitt erhebliche Unterschiede mit Blick auf Qualität und Vielseitigkeit. Es ist ein Handwerk mit eigener Tradition.

Barber lässt sich auf die Begriffe barbarius für „Bartscherer“ oder barba für „Bart“ zurückführen.

Wer den Gang zum Barber wählt, legt Wert auf ein gepflegtes Äußeres, erwartet einen gehobenen Service und Präzision. All diese Attribute bietet Moiras in seinem Barbershop.

Mit Charisma und dem Herz am rechten Fleck sorgt er für den perfekten Auftritt.

Christos Moiras hat sich hier einen Lebenstraum verwirklicht. Ein Mann, der sein Handwerk versteht und klassische Werte hochhält. Die Kunden werden zu Gästen und genießen eine Auszeit vom Stress des Alltags.

Trotz des entbehrungsreichen Geschäftsjahres 2020 bot der frischgebackene Friseurmeister im Rahmen einer Aktion einen besonderen Rabatt. Mit dem Lockdown-Light und der damit verbundenen Schließung der Gastronomiebetriebe, wollte er den Betroffenen ein kleines Zeichen der Wertschätzung zukommen lassen. Mit 50 Prozent Rabatt exklusiv für Menschen aus dem Gastgewerbe, zauberte er vor Ende des Jahres nicht nur neue Schnitte, sondern auch einige Lächeln.

An seinem freien Tag öffnete er seine Pforten exklusiv für die glücklichen Teilnehmer seiner Aktion.

In diesen besonderen Zeiten verdienen diese Menschen besonderen Respekt. Es sind Aktionen und Gesten wie diese, die den Menschen ein wenig Zuversicht und Licht in dunklen Tagen schenken.

Internet: http://ms-barbershop.de/

Bildcredit: Kristin Hendrysiak

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Hannover City Talk HANNOVER PODCAST

Hannover City Talk ist ein Podcast rund um das Leben in Hannover.

Die Idee vom Stadtpodcast entstand spontan beim Kaffeetrinken zweier Freundinnen: was könnten wir in unserer Freizeit machen, was es in Hannover noch nicht gibt und vor allem was würde uns Spaß machen? So kam schnell die Idee von einem Podcast. Nach mehreren Brainstorming-Runden im Maschpark stand auch der Titel fest: Hannover City Talk.

Warum ausgerechnet ein Podcast über Hannover?

Wir sind zwei Mädels, die im Kindesalter/ als Teenie nach Hannover gezogen sind und seitdem die Stadt nie verlassen haben. Unsere Wahlheimat Hannover ist uns sehr ans Herz gewachsen und hat uns viele schöne Momente beschert.

Umso bedauerlicher finden wir es von Menschen aus anderen Städten zu hören: Hannover ist doch voll langweilig!

Unser Ziel ist es, Hannovers Ruf aufzubessern

und zu zeigen, dass Hannover gar nicht langweilig ist – im Gegenteil! In unserem Podcast zeigen wir alle Facetten der Stadt und decken in unseren Folgen viele Bereiche des alltäglichen Lebens ab: angefangen mit einem Crash-Kurs über Hannovers Geschichte bis zu den Ausgehmöglichkeiten und Interviews mit interessanten Persönlichkeiten aus Hannover.Die neuen Folgen von Hannover City Talk erscheinen jeden Freitag und behandeln diverse Themen die wir im voraus verkünden. Wir versuchen uns auf das Leben in Hannover zu konzentrieren und dem Einen oder Anderen ein breites Spektrum an Möglichkeiten aufzuzeigen. Falls ihr interessante Themen oder Interviewpartner für unsere nächsten Folgen habt, könnt ihr uns gerne über unseren Instagram account @hannovercitytalk schreiben.