Wir haben Sandra während ihrer Flitterwochen auf den Malediven einige Fragen gestellt:

CityGlow

2. November 2022

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Die beliebte Kolumnistin und Content-Creatorin Sandra Czok hat uns in der letzten CityGlow-Ausgabe an ihrer Traumhochzeit mit Sascha teilhaben lassen. Das waren wunderschöne Einblicke. Doch eine Sache fehlt uns noch: Zu jeder Traumhochzeit gehören natürlich auch die „Traum-Flitterwochen“. Wir haben Sandra während ihrer Flitterwochen auf den Malediven einige Fragen gestellt:

 

Sandra, die Hochzeit und der ganze Trubel sind nun vorbei. Wie geht es dir nach dieser anstrengenden, emotionalen und aufregenden Zeit?

Mittlerweile konnte ich endlich alles realisieren. Ich war über ein Jahr an der Planung. Je näher der Tag rückte, desto mehr drehte sich alles darum. Dann war es so weit und die Hochzeit ging in einem Augenaufschlag vorüber. Viel zu schnell. Sie war so traumhaft schön. Es hat einfach alles geklappt und selbst das Wetter spielte am Ende mit. Doch danach war ich richtig geplättet. Die ganze Kraft und Energie, die ich in den letzten Monaten aufgewendet hatte, war ausgeschöpft und so konnte ich es kaum abwarten, in die Flitterwochen zu fahren. 

Du und Sascha seid nun Eheleute. Hat sich nach der Hochzeit etwas verändert?

Eigentlich nicht und irgendwie schon. Wie soll ich es beschreiben? Irgendwie liegt jetzt noch mehr Liebe in der Luft. Man glaubt vielleicht, dass man irgendwann auf einem guten Level angekommen ist, aber das, was wir jetzt haben, ist noch so viel mehr. Wir freuen uns, diesen Schritt gegangen zu sein und tragen mit Stolz unsere wunderschönen Ringe. 

Du als Ehefrau, da kommen einem gleich Bilder von Haushalt, Kochen und Putzen in den Sinn. Lieber Kochen oder Putzen?

Ganz klar Kochen. Das übernehme ich lieber allein und wehe Sascha funkt mir dazwischen. Er würde am liebsten schon währenddessen mit dem Wegräumen beginnen, obwohl ich bestimmte Dinge weiterhin benötige. Daher ist der Bereich beim Kochen tabu für ihn. Das Putzen teilen wir uns aber völlig gerecht auf, vor allem, wenn es um den Großputz geht. Das war tatsächlich schon immer so. Einige Bereiche übernehme ich, einige er, einige machen wir zusammen. 

Warum war dir eine kirchliche Trauung wichtig?

Ich komme aus einem katholischen Elternhaus, in dem die kirchliche Trauung einfach dazu gehört. Sie zählt als DIE Hochzeit und wird daher so richtig zelebriert. Das Standesamt gilt nur als kleiner Verwaltungsakt und liegt daher nicht so im Fokus. Wir feierten den Tag eher im kleinen Kreis der Familie, der überraschend gut und anders als erwartet von den frühen Morgenstunden bis nach Mitternacht ging. Beide Hochzeitstage waren überwältigend. Für die standesamtliche Feier hatte meine Mutter gemeinsam mit meiner Tante zu unserer Überraschung eine drei-stufige Torte mit goldenem Glitzer gebacken. Ein Hoch auf die Familie! 

Kommen wir nun also zu euren Flitterwochen. Malediven, das klingt traumhaft. Wie können wir uns einen klassischen Tag dort mit euch vorstellen?

Die Malediven waren schon immer unser Flitterwochen-Traumziel. Wir malten uns in unseren Köpfen aus, wie sein würde, aber es war noch viel schöner. Auch, wenn es ziemlich oft regnete – wir haben wirklich eine tolle, magische Zeit gehabt. Gegen 9 Uhr ging es für uns zum ausgiebigen Frühstück, danach ein guter Espresso an der Bar und ab in unser Zimmer. Dort hatten wir nämlich unsere eigene Bar und einen exklusiven Zugang zum Meer. Vom Bett aus waren es vielleicht 30 Meter, bis man mit dem großen Zeh im Ozean stand. Ein Traum also! Bei guter Musik, Hörbüchern und Magazinen wurde bis in den Mittag relaxed. Es folgte das Mittagessen, erkunden der Insel und das Schnorcheln. Zwischendurch regnete es manchmal, aber das war kein Grund, um sich zurückzuziehen. Nach einigen Minuten kam die Sonne wieder heraus und weiter gings. An einigen Tagen holten wir unsere Drohne oder Unterwasserkamera heraus, um einige Momente festzuhalten. Am Abend richteten wir uns ordentlich her, gingen ins Restaurant, besuchten eine andere Insel oder schauten uns das Programm an. Es war im Prinzip nie langweilig und ich hätte noch viel länger vor Ort sein können.

Was war euer Highlight in eurem Urlaub?

Der magische Vollmond, die Unterwasserwelt und WIR – einfach nur WIR.

12 Tage Urlaub ist eine lange Zeit, hast du die „Arbeit“ zuhause gelassen oder verschmelzen Freizeit und Arbeit für dich? 

Das war ein Thema, über das ich tatsächlich direkt zu Beginn nachgedacht habe. Die ganzen Projekte, die ich mit Arbeit verbinde, habe ich natürlich zuhause gelassen. Allerdings habe ich mich auch gefragt, weshalb ich überhaupt mit Social Media angefangen habe. Mir kamen viele Gedanken in den Kopf, aber letztlich ist es meine Leidenschaft für das Kreieren von Fotos oder Videos. 2013 begann ich damit, also noch vor den ganzen Plattformen. Mein Ziel war damals nicht, etwas zu veröffentlichen. Nein, es war der kreative Prozess und das Ergebnis, was in mir ein Feuer entflammte. Ich fing mit dem Shooten an. Meine Mutter musste damals noch mit, als ich minderjährig war. Worauf ich hinaus möchte: Ich liebe es einfach, Content zu kreieren. Ich könnte niemals am schönsten Ort der Welt sein, ohne den Moment festzuhalten. Unabhängig davon, ob ich das Material veröffentliche. Dieser Teil des Jobs stellt für mich keine Arbeit dar. Es ist meine Passion. 

Gab es in dieser Zeit auch einige Smartphone-freie Zeiten?

Im Urlaub nutze ich mein Smartphone generell nur, um Content zu produzieren und bin eigentlich so gut wie nicht erreichbar. Es ist die ganze Zeit im Flugmodus, Musik und Co. lade ich mir meist im Vorfeld herunter, sodass ich die Daten auch offline verwenden kann. Das WLAN wird dann nur für das Veröffentlichen aktiviert, wenn mir danach ist, aber nicht zum Surfen. Davon halte ich im Urlaub und erst recht in unseren Flitterwochen großen Abstand. Ich war also zwei Wochen komplett raus und das war auch gut so. Gerade, wenn man beruflich in dem Bereich tätig ist, ist es superwichtig, Abstand zu nehmen. Ich hätte das Veröffentlichen auch lassen können, aber mein Herz wollte die Community zumindest an einigen unfassbaren Momenten teilhaben lassen. Die gab es gebündelt an einem Stück – zack – und dann war ich wieder offline. 

Bist du eher die Aktiv-Urlauberin oder kannst du ohne Probleme eine Woche die Seele baumeln lassen? 

Ich gehöre eher zur zweiten Variante und brauche es auch, um meine Energie wieder aufladen zu können. In dem ganzen Trubel zwischen Event, Kommunikation und Projektmanagement ist man immer so viel unterwegs. Dazu kommt die Schnelllebigkeit der Branche und der ständige Druck, den man aufgrund der Entwicklung von Social Media ausgeliefert ist. Da muss man einen Ausgleich im Leben haben, um mal wieder durchatmen zu können. Für mich stellt dies das Reisen dar, obwohl ich hier zwischen Shooting-Reise (Arbeit, kein Ausruhen) und Urlaub (Ausruhen, Content wenn ich mag) unterscheiden muss. Ich liebe beide Versionen und gehöre daher eher zum Team Seele baumeln lassen. Seitdem ich Sascha kenne, bin ich allerdings auch im Urlaub viel aktiver geworden. Wir erleben gemeinsame Abenteuer, erkunden die Städte oder Inseln und gehen auf Expedition.

Würdest du noch einmal auf die Malediven fliegen oder hat man dort nach einem Aufenthalt alles gesehen?

Ich liebe den Vibe, die Menschen sind unheimlich freundlich und ein kleines Stückchen Paradies kann man immer gebrauchen. Daher würde ich definitiv noch einmal auf die Malediven fliegen. In dem Fall würde es aber eine andere Insel werden, damit man wieder neue Dinge erkunden kann. Nicht falsch verstehen: Unser Hotel und die Insel waren einfach krass. 5 Sterne +, eine eigene Bar im Zimmer, 24-Stunden-Service, man konnte auf die Nachbarinsel fahren…es gab etliche Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Unseren Urlaub würde ich so direkt weiterempfehlen. Einer meiner großen Träume wäre es zum Beispiel, meinen Eltern so einen Aufenthalt zu ermöglichen. Aber Sascha und ich sind Fans davon, immer neue Dinge zu entdecken und würden daher eine andere Insel vorziehen. Bis dahin stehen aber noch eine Menge anderer Ziele auf unserer Liste. 

Auf was freust du dich am meisten, wenn du wieder zurück in Hannover bist?

Auf unser wundervolles Zuhause. Ich bin so dankbar, dass ich das zum ersten Mal sagen kann. Dieses Gefühl, sich auf zuhause zu freuen hatte ich zuvor nicht, da ich mich nie so wohl gefühlt hatte. Es war immer wie eine Art Zwischenstation und jetzt bin ich beziehungsweise sind wir endlich ein wenig angekommen. Das fühlt sich super an und ich kann es kaum abwarten, wenn die Herbstblätter in den schönsten Farben leuchten und wir es uns bei einem leckeren Tee auf dem Sofa gemütlich machen können.

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