Karibische Perlen: Sandras Reise durch Sonne, Sand und Sehenswürdigkeiten Teil 3: Antigua und Barbuda, Sint Maarten & Tortola – Inselträume in karibischer Vielfalt

Michael Panusch

1. April 2024

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In der sanften Brise der Karibik, wo das Meer in schimmerndem Türkis leuchtet und Palmen im Wind rauschen, setzt sich ihre Reise fort: Sandra hat im Rahmen eines Interviews bereits in den letzten beiden Strecken über ihre karibische Perlen berichtet und nimmt uns hier ein letztes Mal auf ihre Reise mit. Wir haben #dieczokinterviewt:

Lass uns weiterhin durch farbenfrohe Kulissen und faszinierende Impulse der Karibik segeln. Nachdem du auf St.Lucia, Barbados, Guadeloupe und schließlich auf Dominica warst, ging es weiter in welche Richtung?

Es ging auf die sonnenverwöhnte Insel Antigua und Barbuda, wo weiße Sandstrände von türkisfarbenem Wasser umspült werden und eine Atmosphäre der Gelassenheit und Eleganz herrscht. Ich war im Vorfeld wirklich sehr gespannt und genau deshalb fuhren wir direkt am Morgen zu der historische Stätte „Nelson’s Dockyard“. Die Location wurde nach dem berühmten britischen Admiral Horatio Nelson benannt und diente als Marinestützpunkt während der Kolonialzeit. Heute ist es ein sorgfältig restaurierter historischer Hafen, der eine Mischung aus maritimer Geschichte, restaurierten Gebäuden, Geschäften und Restaurants bietet. Selbst ein Museum war vor Ort und wurde von natürlich direkt begutachtet.

Das klingt nach einem ordentlichen Programm. Wie lange wart ihr den vor Ort und wie lange auf der Insel?

Am Hafen „Nelson’s Dockyard“ waren wir eine Stunde, was aber auch völlig ausreichte um alles ausgiebig zu erkunden. Es war vielmehr das Genießen und Schlendern, was hier eine größere Rolle spielte. Auf der Insel an sich waren tatsächlich nur einen Tag, daher war es eine absolute Herausforderung in der Zeit so viel wie möglich zu sehen. Zudem war ich gesundheitlich leider immer noch sehr angeschlagen, weshalb es mir nicht so einfach fiel. Die Sonne wimmerte bei 30 Grad. Eigentlich ein absoluter Traum, unter Fieber jedoch nicht so optimal. Ich versuchte trotzdem das Beste draus zu machen und an den Ausflügen teilzunehmen. Ich würde es mir sonst niemals verzeihen so weit geflogen zu sein, um letztlich krank in der Kabine zu liegen. Augen zu und durch war mein Motto. Es hat sich definitiv gelohnt – so viel Faszination, tagtäglich!

Welche Spots hast du auf der Insel noch gesehen? War den neben dem ganzen Sightseeing auch mal Entspannung dabei?

Von dort aus ging es zu einem weiteren Highlight auf Antigua, nämlich den Shirley Heights. Auf einem Hügel gelegen, bietet Shirley Heights eine beeindruckende Aussicht auf English Harbour. Das musste man unbedingt gesehen haben. Bei dem bomben Wetter war der Ausblick einfach wunderschön. Zusätzlich gab es eine Art Film, der die Geschichte der Insel erzählerisch darstellte. Das fand ich zur Abwechslung gar nicht so schlecht, denn wenn man tagtäglich so viel Input hat, kann man irgendwann nicht mehr so viel aufnehmen. Das ist wirklich ein Thema! Sascha und ich haben jeden Tag volle Power mit Abenteurer-Blut neue Inseln erkundet. Da ist man non-stop auf Adrenalin. Wir hatten im Vorfeld leider nicht so viel Zeit, um uns mit den Inseln zu beschäftigen und konnten dies daher immer nur am Abend vor der Ankunft machen.

Ihr hattet euch erst kurzfristig entschieden, richtig?

Genau! Die Tour stand schon lange auf unserer Liste, aber eher für die zweite Jahreshälfte. Jetzt kam alles anders und viel früher, aber die Chance haben wir gerne angenommen und keine Sekunde bereut. Durch die Kurzfristigkeit konnten wir uns nicht wirklich vorbereiten. Außerdem kam noch hinzu, dass es unsere erste Kreuzfahrt war. Ich hatte den Fokus also eher auf die Reiseapotheke gelegt und mich vor Ort einfach leiten lassen. Das war auch gut so. Als Widder bin ich immer total durchorgansiert. Am besten direkt mit Plan vor Ort und Uhrzeiten. Den Stress hätte ich aber nicht gebrauchen können. Wir waren schon genug unterwegs und haben zumindest versucht eine gute Balance zu finden. Den Plan für die Inseln haben wir jeweils am Abend davor gemacht. Das hat wunderbar geklappt. So konnten wir uns ordentlich verzaubern lassen!

Die richtige Balance ist immer gut. Bisher habt ihr wirklich ziemlich viel erkundet. Wie habt ihr die ganzen Eindrücke verarbeitet?

Die zweite Tageshälfte in Antigua und Barbuda verbrachten wir am Strand, das war super. So konnten wir ein wenig entspannen. Der nächste Tag begann übrigens auch am Strand, allerdings an dem bekanntesten Strand von Sint Maarten! Ich habe den schon in so vielen Dokumentationen gesehen. Der Besuch gehört zu meinen Highlights der ganzen Reise!

Ist das der Strand direkt am Flughafen?

Der Princess Juliana International Airport auf Sint Maarten ist berühmt für seine niedrigen Landeanflüge über den Maho Beach, was zu beeindruckenden Begegnungen zwischen Flugzeugen und Strandbesuchern führt. Manche halten sich nur am Zaun fest, um beim Start des Flugzeugs in der Luft zu fliegen. Die Wellen sind meterhoch und ich flog nicht einmal durch die Gegend. Es war so ein atemberaubender Moment. Im Minutentakt kehrten die Maschinen einige Meter über meinen Kopf auf den Flughafen ein, in anderen Minuten starteten sie wiederrum. All das im karibischen Meer ohne Stein am Meeresgrund. Wahnsinn! Wir besuchten im Anschluss noch einen anderen Strand, wo es ein wenig ruhiger war. Sint Maarten hat uns beinahe am besten gefallen. Je nach Ecke hat die Insel viele europäische Einflüsse, ist aber gleich zeitig super karibisch! Die Stimmung am Strand war großartig! Eines Tages werde auch ich im Jet dort einfliegen, das manifestiere ich.

Das ist ja mal eine Ansage! Die Insel hat dir also am besten gefallen?

Sint Maarten ist wirklich eine bezaubernde Insel der Karibik und offenbart eine Fülle von faszinierenden Facetten für Entdecker. Mit ihrer einzigartigen Teilung zwischen den Niederlanden und Frankreich birgt Sint Maarten eine reiche Vielfalt an kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Schätzen. Sonnenverwöhnte Strände, kristallklares Wasser und der Dschungel ist auch hier zuhause. Wenn man es mit ein wenig Abstand betrachtet sind alle Destinationen, die wir besucht haben sehr ähnlich. Von der Flora und Fauna sowieso, aber die Einflüsse sind unterschiedlich. Egal ob französisch, niederländisch oder britisch, es lässt sich unmittelbar erkennen, welche Nation vor Ort präsent ist. Die Vielfalt erstreckt sich über Autos, Geschäfte, Architektur, Marken und sogar Fast-Food-Ketten – alles spiegelt die jeweilige nationale Identität wider.

Das ist wahnsinnig interessant wie viel Historie in den einzelnen Inseln steckt. Ging eure Kreuzfahrt auf Sint Maarten zu Ende?

Nein, noch lange nicht. Unser Schiff legte mit dem Sonnenuntergang ab und fuhr vorerst auf das große weite Meer hinaus. Es ging auf Kurs in Richtung Tortola, der größten Insel der Britischen Jungferninseln. Auch diese Karibik Perle enzückt in voller Pracht! Strände, kulturelle Vielfalt und Unterwasserhöhlen. Aufgrund des Timings gönnten wir uns nur einen halben Tag Entdeckertour. Hier erkundeten wir die Insel, fuhren auf den höchsten Punkt mit manifestierendem Ausblick und schauten einmal in einer Rumfabrik hinein. Mensch, ich fühlte mich direkt wie Jack Sparrow – ohnehin die ganze Reise über. Kleiner Scherz am Rand. 9 Tage, 8 Inseln – La Romana folgte am Ende nämlich auch noch, das war so viel, dass ich einige Zeit brauchte, um alles verarbeiten zu können. Eins kann ich am Ende aber sagen. Jeder Tag hat sich gelohnt, jeder Moment, jeder Eindruck, jede Erinnerung! Wir erlebten so viele magische Momente, allein der Jahreswechsel auf dem Ozean. Der Vollmond, der sich auf dem endlosen Meer spiegelte und das Glitzer auf dem Schiff. Ihr hört, das war nicht die letzte Kreuzfahrt. Ganz im Gegenteil, ich bin bereit für neue Abenteuer und kann es kaum abwarten weitere Erinnerungen zu schaffen. Vielleicht liegen sie ja schon in greifbarer Nähe…

Ein schöneres Ende hättest du nicht finden können. Wir schließen hiermit dein Buch Karibik Kreuzfahrt und sind schon gespannt, was du demnächst wieder zu berichten hast.

Falls wir euer Interesse geweckt haben: Sandra steht euch über Social Media für Tipps & Tricks zur Verfügung.

ANTIGUA UND BARBUDA FACTS

Antigua und Barbuda, eine Inselnation in der östlichen Karibik, verzaubert mit strahlend weißen Sandstränden, klarem türkisfarbenem Wasser und einer entspannten Atmosphäre. Die Geschichte dieser Inseln, die einst wichtige strategische Punkte im Zeitalter der Segelschiffe waren, spiegelt sich in historischen Stätten wie dem Nelson’s Dockyard wider. Antigua und Barbuda bieten nicht nur eine idyllische Kulisse für Sonnenanbeter, sondern auch eine reiche Mischung aus Kultur, Wassersport und karibischer Gastfreundschaft.

SINT MAARTEN FACTS

Sint Maarten, eine Insel in der Karibik, ist in zwei Teile geteilt: Die südliche Hälfte gehört zu den Niederlanden (Sint Maarten), während die nördliche Hälfte zu Frankreich gehört (Saint-Martin). Die Insel ist für ihre atemberaubenden Strände, luxuriösen Resorts und das lebendige Nachtleben bekannt. Der Princess Juliana International Airport auf Sint Maarten ist berühmt für seine niedrigen Landeanflüge über den Maho Beach, was zu beeindruckenden Begegnungen zwischen Flugzeugen und Strandbesuchern führt.

TORTOLA FACTS

Tortola ist die größte Insel der Britischen Jungferninseln, wo sich die Schönheit der Karibik in jeder Ecke offenbart. Diese Insel, umgeben von türkisfarbenem Wasser und umrahmt von üppiger Vegetation, lockt mit ihrer entspannten Atmosphäre und einer faszinierenden Mischung aus Kulturen. Lassen Sie uns gemeinsam eintauchen in die einladenden Gewässer, die geschichtsträchtigen Stätten und die charmanten Ortschaften dieser karibischen Perle. Tortola verspricht eine unvergleichliche Reise durch natürliche Pracht und kulturelle Vielfalt – bereit für ein Abenteuer, das die Sinne verzaubert.

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Michael Panusch

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