Karibische Perlen: Sandras Reise durch Sonne, Sand und Sehenswürdigkeiten Teil 2: Guadeloupe & Dominica – Zwischen französischem Flair und natürlicher Schönheit

Michael Panusch

29. Februar 2024

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Im ersten Teil dieser Kolumne durften wir bereits ein wenig über St. Lucia und Barbados erfahren. Das waren allerdings nicht die einzigen Stops auf Sandras Kreuzfahrt, welche sie zum Jahreswechsel in der Karibik gemacht hat. Wir haben #dieczokinterviewt und weiter nachgefragt:

Über die ersten beiden Inseln hatten wir bereits gesprochen. Die Fortsetzung folgt und zwar genau jetzt. Welcher Stop kam nach einem entspannten Tag auf Barbados?

Am nächsten Morgen wachte ich in Guadeloupe auf. Völlig crazy – jeden Tag an einem anderen Ort, aber das haben Kreuzfahrten so an sich. Auf Guadeloupe hatte ich mich ehrlich gesagt schon total gefreut, da ich im Vorfeld sehr viel gehört hatte. Ich wollte unbedingt eine Menge sehen und so ging es direkt in den tropischen Regenwald. Guadeloupe besteht aus mehreren Inselgruppen und jede Ecke könnte nicht unterschiedlicher sein. Was macht man dann also an nur einem Tag? Wofür entscheidet man sich? Ich bin ein großer Dschungelfan, daher nahm ich mir gemeinsam mit meinem Mann einen Wasserfall vor. Natürlich fing es pünktlich vor Ort an zu regnen. Das richtige Regenwald Feeling eben. Einmal durch den Wasserfall marschiert setzten wir uns fernab von den restlichen Besuchern auf die Steine, um die Landschaft zu genießen und wahrzunehmen. Einmal so richtig Luft holen – und dann kam der Husten. Leider war es mir von dem Punkt nur mit Medizin möglich, die Tage einigermaßen miterleben zu können, aber darum soll es hier nicht gehen.

Bei dem Klimawechsel ist eine Krankheit ja auch durchaus möglich. Hattest du denn geeignete Medizin mit?

Ich hatte sehr viel mit, aber nichts dagegen. Nichts gegen Fieber oder Reizhusten und gerade der kann knallhart sein. Ich hatte vor Ort mehrere Apotheken besucht und mich gut ausgestattet. Dennoch ärgere ich mich darüber. Ab jetzt wird meine Reiseapotheke um den Bereich ergänzt!

Und dann noch der Regen im Regenwald.

Bei 30 Grad war das nicht das Problem. Es waren vielmehr die Klimaanlagen, ganz typisch also. Halb getrocknet fuhren wir noch in den „Parc des Mamelles“, welcher ein Naturschutzgebiet ist, das sich auf den Erhalt der einheimischen Flora und Fauna konzentriert. Ob eine Wanderung durch den Dschungel oder die Besichtigung wilder Tiere, hier war wirklich einiges dabei. Meine persönliche Meinung? Der Park hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet und war ein wenig enttäuscht. Die exotische Pflanzen oder endlose Brücken zwischen den Palmen waren zwar schön, aber der Spaß war dafür einfach zu teuer. Gerade an solchen Punkten wird der Tourismus groß geschrieben. Für ein Foto ohne fremde Menschen, musste man ein wenig Glück haben oder elendig lange warten. Und für das Warten habe ich nicht bezahlt, ganz einfach.

Das klingt nach einer gut besuchten Attraktion. Guadeloupe ist aber auch für den „Parc National“ bekannt, der sich über die Inseln Basse-Terre und Grande-Terre erstreckt.

Genau! Davon haben wir zum Glück auch eine Menge gesehen, bevor es dann wieder zurück auf das Schiff ging. Der Vulkan „La Grande Soufrière“ ist super beeindruckend und einer der höchsten Punkte der Karibik. Die Tropen besitzen eine einzigartige Faszination.

Tropisch ging es dann auch auf Dominica weiter, oder?

Ganz genau. Übrigens ist Dominica nicht mit der Dominikanischen Republik zu verwechseln. Mit üppigem Regenwald, majestätischen Wasserfällen wie den Trafalgar Falls und dem Boiling Lake, einem der größten heißen Quellen der Welt, bietet Dominica eine beeindruckende Kulisse für Naturliebhaber. Ich hatte diese Insel erstmal nicht auf dem Schirm. Im Endeffekt gehört sie nun aber zu meinen Lieblingen. So saftig, so liebe Menschen, so eine tolle Landschaft und pures „Fluch der Karibik“ Feeling im wahrsten Sinne des Wortes! Sascha und ich entschieden uns für eine kleine Rundfahrt und einen Besuch im Emerald Pool. Der Ort, an dem der Blockbuster gedreht wurde. Ich bin ein riesen Fan der Filmserie und kenne wirklich jede Szene auswendig. Ihr könnt gar nicht glauben wie groß meine Augen waren, als ich vor der Filmkulisse stand. Ich konnte in den Felsen sogar die Löcher sehen, an denen die Kameras installiert worden waren. Richtig cool!

Um welche Szene handelt es sich denn genau?

Es gibt eine Szene, in der die Schauspieler Unterwasser unterwegs sind, um sich von den Einheimischen zu verstecken. Man sieht nur die Köpfe und Augen rausragen, mitten in einer Art Cenote. Dabei stehen sie unter Beschuss. Ich frage mich wirklich wie die das gemacht haben, ich meine, ich konnte dort nicht stehen. Man schwimmt ca. 10 Meter durch knappe Felsen. Rechts, links, rechts, links. Am Ende kommt man dann an einem Wasserfall an, aber stehen ist nicht drin. Wer mutig ist, der erklimmt einige Felsen um den Wasserfall herum. Mit ordentlichem Zunder durch die Kraft des Wassers geht es dann aber wieder direkt zurück in den Strudel. Der malerische Wasserfall ist in einem natürlichen Pool, der von dichtem Regenwald umgeben ist. Ich finde so unberührte Umgebungen in der Natur einfach nur fabelhaft.

Das klingt wie ein richtiges Abenteuer. Hast du keine Angst, dass dort etwas passieren könnte?

Passieren kann immer etwas. Aber das ist nicht meine Art, oder mein Grundgedanke an solche Themen zu gehen. Ich bin eher die Abenteuerin, die auch offen für das Risiko ist. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Allerdings habe ich natürlich aus der Vergangenheit gelernt, was wiederrum bedeutet, dass ich in solche Gewässer niemals ohne Wasserschuhe gehen würde. Ohne Wasserschuhe, ohne mich. Da habe ich wirklich schon einiges erlebt. Auch wenn das Wasser kristallklar ist und man bis auf den Grund sehen kann. Das ist die pure Natur, welche man nie wirklich einschätzen kann. Auf Phuket war ich in einer ähnlichen Situation, wo dann plötzlich die Schlange vorbei kam.

Stichwort Schlangen. Hast du dort auch Tiere gesehen?

Tatsächlich nur welche, die nicht so wild waren. Vögel, je Menge Vögel und Fische. Auf der Rückfahrt in Richtung Schiff kamen noch einige Kuhherden entgegen, aber das war auch schon alles.

Du sagst Rückfahrt. Ging es dann schon wieder weiter?

Zurück auf dem Schiff hatte ich noch ein wenig Zeit, um in Ruhe duschen oder essen zu gehen. Danach fuhr das Schiff aus dem Hafen und steuerte entschlossen auf den Horizont zu, wo die Sonne langsam hinter dem Ozean versank. Das war jedes Mal ein Highlight! Die Farben des Sonnenuntergangs malten den Himmel in goldene und orangefarbene Nuancen, und der sanfte Klang der Wellen begleitete das Schiff auf seinem Kurs in das nächste Abenteuer.

Nächster Halt: eine neue Kolumne, in der wir Sandra weiterhin bei ihrem Abenteuer in den karibischen Perlen folgen.

GUADELOUPE FACTS

Guadeloupe, eine französische Überseeregion in der Karibik, besteht aus mehreren Inseln, darunter Basse-Terre und Grande-Terre. Die Inselgruppe ist bekannt für ihre vulkanische Landschaft, einschließlich des beeindruckenden La Grande Soufrière. Guadeloupe vereint französische Eleganz mit karibischem Flair und bietet Besuchern eine reiche Mischung aus Kultur, Geschichte und atemberaubender Natur.

DOMINICA FACTS

Dominica, nicht zu verwechseln mit der Dominikanischen Republik, ist eine karibische Insel, die für ihre unberührte Natur und ökologische Vielfalt bekannt ist. Mit üppigem Regenwald, majestätischen Wasserfällen wie den Trafalgar Falls und dem Boiling Lake, einem der größten heißen Quellen der Welt, bietet Dominica eine beeindruckende Kulisse für Naturliebhaber. Die Insel zeichnet sich durch ihre vulkanische Landschaft, klaren Flüsse und authentische karibische Kultur aus, wodurch sie zu einem einzigartigen Reiseziel in der Karibik wird.

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Michael Panusch

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