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Kolumne-Sandra

es war einmal, … und doch bin ich wieder da. Sandra Czok

„Ich bin wieder hier, in meinem Revier,
war nie wirklich weg, hab mich nicht versteckt.“

Ich grüße euch ihr lieben CITYGLOW-LESER, denn nach einer einjährigen Auszeit wird es endlich wieder Zeit für ein Update. Von nun an werdet ihr, wie früher auch, wieder regelmäßig in diesem Blatt von mir hören. Fakten aus meinem Leben, meinen Erfahrungen, ein wenig Meinung und eine Menge Tipps & Tricks aus Fashion, Travel & Lifestyle.

Oh ja, 2021 wird großartig! Es soll vor allem noch besser werden und aus diesem Grund starte ich direkt mit diesem neuen/alten Projekt, der CITYGLOW. Hier fühle ich mich „Zuhause“ und irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, euch von meinem letzten Jahr berichten zu müssen. Es ist eine Menge passiert. Nun, wo fange ich an.

Es war einmal ein junges Mädchen, ok gut, wollen wir nicht übertreiben. Es war einmal eine knackige 29-jährige Frau, die einen unerfüllten Traum hatte und nach einem jahrelangen Kampf, kurz davor war ihn aufzugeben. Wow, das hört sich sehr dramatisch an, aber genauso war es Ende 2019 für mich. Ich lag kurz nach meinem Asien Aufenthalt super krank im Bett und machte mir Gedanken über mein Leben. Ich war froh über meine Selbstständigkeit, hatte tolle Erfahrungen gemacht, aber all das tat ich eigentlich, um meinem Traum vom TV ein wenig näher zu kommen. Ja, ich kam ein wenig näher, aber eben nur ein wenig. Ich war also noch nicht angekommen und entschloss mich dazu meine komplette Energie ein letztes Mal in das Thema zu stecken. Das würde nun entscheiden wie es weiter geht. Plan A oder Plan B. Gemeinsam mit meinem mittlerweile Verlobten, denn ja, auch das passierte in der vergangenen Zeit, ging es nach meiner Genesung mit Vollgas nach Köln, Berlin, München und Potsdam. Er motivierte mich bereits seit Jahren, sodass ich gerade in diesen Wochen mit 150% Wille und Energie bereit war. Tatsächlich fühlte ich mich wie ein Pferd bei einem Rennen, das nur auf das Startsignal wartete. So stellte ich mich in Agenturen vor, nahm einige interessante Castings mit und bewarb mich aus Jux und Dollerei, frei nach dem Motto „die nehmen dich eh nicht“, bei einigen Sendern und bekannten Medien.

Das Jahr neigte sich dem Ende zu. Ich bekam tatsächlich ein paar Angebote. Eins war wirklich sehr interessant. Ich überlegte bereits nach Berlin zu ziehen oder zumindest eine gute Lösung für die Entfernung zu finden. Während der Planung sagte mir mein Bauchgefühl jedoch, dass ich keine voreilige Entscheidung treffen sollte. Der Ball rollte gerade erst, und wer weiß welche Optionen noch hineintrudeln würden. Gut, ich setzte mir also eine Deadline und begann mich noch mehr denn je darauf zu konzentrieren. Ich trat mit meiner Agentur kürzer, gab einige Kunden ab, lernte viele Menschen kennen, fuhr wieder in ganz Deutschland herum und dann war es soweit. Eine Woche vor meinem gesetzten Termin erreichte mich schließlich ein Anruf und da war es: Dieses Gefühl von Glückseligkeit. Ja, das ist es. Ich musste nicht lange drüber nachdenken. Obwohl ich mit dem einen Fuß bereits in Berlin steckte, zog ich schon zwei Wochen später nach Köln. Völlig allein, in einer für mich fremden Stadt und den Anfängen von Corona, konnte es nach einer ordentlichen Gewöhnungsphase nicht schöner sein. Ich konnte daran arbeiten meinen Traum näher zu kommen, mich selbst zu erfüllen und stand tagtäglich im Rahmen der Soap KRASS SCHULE, welche täglich um 17:05 Uhr auf RTLZWEI läuft vor der Kamera. Und von da an lebte ich glücklich bis an mein seliges Ende … Halt, Stopp! Das Märchen ist noch nicht zu Ende. Ich drehe immer noch für den Sender, befinde mich mittlerweile im zweiten Jahr und habe vor allem für 2021 noch einiges geplant. Jetzt geht es erst richtig los – Heidewitzka!

Rückblickend hatte ich diese Sendepause hier im Magazin also wirklich gebraucht, um mich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Doch jetzt, wo ich mehr als ein gegroovt bin, sage ich gerne wieder Hallo und verbleibe mit riesigen Neujahrsgrüßen.

Eure Sandra Czok

5 TIPPS, WIE DU DIR ECHTES URLAUBSFEELING NACH HAUSE HOLST.

Reisen ist meine absolute Passion. Seit meinem zehnten Lebensjahr reise ich tatsächlich jährlich in die verschiedensten Orte dieser Welt. Glücklicherweise konnte ich vor allem in den letzten Jahren auch das berufliche mit einbeziehen und so machte ich mein Hobby immer mehr zum Beruf. Natürlich musste ich diese Leidenschaft durch das herrschende Coronavirus beiseitelegen und dabei kam ich auf eine Idee: Wenn ich schon nicht verreisen kann, dann hole ich das Urlaubsfeeling zumindest zu mir! Wie genau das möglich ist, zeige ich euch in den folgenden Punkten:

  1. Spotify-Playlist

Mit der richtigen Musik fängt alles an. Ein paar vertraute Klänge und schon werden in deinem Kopf wieder Bilder aus dem letzten Urlaub wach. Merengue lässt mich wieder an meinen letzten Karibik Urlaub denken. La Vie Parisienne zeigt mir die Straßen von Paris und mit Havanna von Camila Cabello wandere ich wieder eine Runde durch Kuba. Mit jedem Ort den wir besuchen, ist oft auch ein Sound, ein Lied oder ein ganzer Musikstil verbunden und den lassen wir nun in Dauerschleife laufen.

  1. Kulinarische Reise

Wenn Liebe durch den Magen geht, dann funktioniert das auch mit Fernweh und Reisesehnsucht! Schnapp dir deine Küchenschürze und koche dir dein liebstes Pastagericht aus dem letzten Italienurlaub oder schwing den Kochlöffel, um dich an einem traditionell japanischen Sushi zu versuchen.

  1. Urban Jungle

Strelizia nicolai, Shirakashi oder Arecapalme – was hier so exotisch klingt, sind riesige Grünpflanzen, mit denen du dein Zuhause der Natur ein bisschen näherbringen kannst. Denn diese wilden Pflänzchen fühlen sich auch in urbaner Umgebung ziemlich wohl und schaffen echte Dschungelbuch-Atmosphäre in deinen vier Wänden. Ein super Nebeneffekt: Das Grünzeug sorgt für einen guten Sauerstoffaustausch!

  1. Inspirierende Reisedokumentationen

Wie sieht der Alltag der Menschen in einem anderen Land aus? Welche Geräusche zeichnen einen Ort aus? Während ein Reiseführer oder ein Post auf Instagram meist nur ein wenig Informationen hergibt, richten viele Dokumentarfilme den Fokus auf unbekannte Begebenheiten und geben dir einen umfassenderen Einblick eines Landes, der Kultur und ihrer Menschen.

  1. Sprache lernen

Wie oft wollte ich bereits mein Spanisch aufbessern? Und wie oft habe ich das Buch wieder auf die Seite gelegt? Warum also nicht jetzt die Zeit nutzen, um in die Sprachkenntnisse zu investieren? Wenn du keine Lust hast das Ganze allein durchzuziehen und einen Partner für eine bisschen Motivation suchst, gibt es da mittlerweile auch gute Möglichkeiten. In zahlreichen Facebook-Gruppen, kannst du dir beispielsweise einen passenden Sprachpartner zum Quatschen, Austauschen und Üben suchen. Außerdem gibt es diverse Webseiten, auf denen du fündig werden könntest.

Worauf also noch warten? Holen wir uns die Urlaubsvibes nach Hause.

Eure Sandra

Foto: RTL ZWEI – DAS KRAFTBILD