Im Rahmen ihres Geburtstages und Auftritts bei Taff gab es viel zu erzählen

STIELvoll genießen: Die Czokis im Rezepte-Check

Michael Panusch

17. Mai 2023

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Willkommen zu einem außergewöhnlichen kulinarischen Feiertag: dem “Essen am Stiel Tag”! Es ist Zeit, die herkömmlichen Teller beiseite zu legen und sich stattdessen von köstlichen Leckereien verführen zu lassen, die an einem Stiel serviert werden. Ob süß oder salzig, herzhaft oder erfrischend – an diesem Tag dreht sich alles um Speisen, die auf einfache und unterhaltsame Weise zum Genuss am Stiel verführen. Von Eiscreme über Obstspieße bis hin zu Schaschlik und vielem mehr – es gibt unzählige Möglichkeiten, den Tag mit kreativen, schmackhaften und praktischen Gerichten zu feiern, und genau deshalb haben Sandra und ihr Mann Sascha das Experiment gewagt und für die Sendung TAFF einige Rezepte ausprobiert.  

Zuallererst alles erdenklich Gute nachträglich zum Geburtstag. Hast du ordentlich gefeiert und wie jung bist du geworden? 

Vielen Dank – super jung, satte 33 Jahre alt. Zu diesem Anlass habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, endlich die Back-Fee raushängen zu lassen und für meine Sause eine riesengroße Torte zu backen. Eigentlich gehörte ich bisher immer zu denjenigen, die sich „bebacken“ lassen und ehrlich gesagt wusste ich bis dato auch gar nicht, ob ich so etwas kann. Egal, ab ins Abenteuer. Irgendwann muss man ja mit dem Backen anfangen. Also war ich selbst dran und siehe da: Es hat geklappt. Eine Himbeer-Pfirsich Torte mit After-Eight-Highlight. Geschmeckt hat sie auch, Gott sei Dank! Natürlich hat die Torte nichts mit dem Stiel zu tun, aber dazu kommen wir gleich.  

Ganz genau, den Stiel holen wir jetzt raus. Sandra, im Rahmen des Essen-am-Stiel-Tages habt ihr gemeinsam mit der Sendung TAFF sämtliche Rezepte ausprobiert. Wie kam es dazu? 

Als die Anfrage für das Backen hineintrudelte, hatte ich ehrlich gesagt gar nicht lange nachgedacht. Ich wusste zwar, dass wir keine Backprofis waren – Sascha hat noch nie gebacken und was das Kochen betrifft, bin auch eher ich diejenige, die den Löffel in der Hand hält. Und trotzdem nahm ich die Chance dankend wahr. Wilde Rezepte ausprobieren und dann auch noch am Stiel, hörte sich total spaßig an und so ging es auch ziemlich schnell zur Sache. Ohne einen Schimmer oder Gedanken im Hinterkopf stürzten wir uns in den aufregenden Tag und soll ich etwas verraten? Wir hatten richtig viel Freude! 

Ihr habt also einige Rezepte ausprobiert. Welche waren es und was sagst du dazu?  

Im Prinzip war es eine bunte Mischung von Pizzaschnecken, panierten und frittierten Eiern oder Likör-Eis. Alle Rezepte wurden auf Social Media entdeckt und von uns nachgebacken. Einige klappten wunderbar, andere wiederum überhaupt nicht. Bei den Eiern wurde echt eine Menge herumgesaut und das Eis ging von der Umsetzung her ziemlich schnell. Alle Rezepte waren also recht unterschiedlich, so sollte für jeden etwas dabei sein. Mein Favorit war zum Beispiel das Ü-Eier Rezept. Überraschungseier wurden einfach mit einer Frischkäsemischung befüllt und ins Gefrierfach gestellt. Das hatte jetzt nicht so viel mit Backen zu tun, war aber ein tolles Dessert und schnell umsetzbar.  

Glaubst du, an Essen am Stiel ist etwas dran, oder bleibst du doch lieber bei Teller und Besteck? 

Mal so, mal so. Auf Events oder an Geburtstagen ist es eigentlich eine ganz nette Idee. Gerade bei einer hohen Gästeanzahl bietet sich Essen am Stiel wunderbar an. Von der Umsetzung her war es je nach Rezept auch eine schnelle Sache, also warum nicht? Dennoch würde ich Teller und Besteck vorziehen. Wenn man mal eine Alternative sucht, kann ich die Stiel-Rezepte allerdings gut empfehlen.  

Die Rezepte waren aus Social Media gegriffen, sagst du. Baust du selbst auch Tricks von Social Media in den Alltag ein oder stehst du dem eher gespalten gegenüber? 

Doch. Es kommt schonmal vor, dass ich mich von Social Media wie TikTok inspirieren lasse und Trends in meinen Alltag einbaue. Aktuell etwa im Hinblick auf mein Make-up. Ich habe eine günstige Alternative gesucht und bin direkt fündig geworden. Ich fand das Ergebnis ganz spannend und bin direkt in die Drogerie. Das Ergebnis: Super! Noch heute nutze ich es und bin froh, auf den Trend gestoßen zu sein. Ich bin mir sicher, dass man auch gute Tipps zum Backen oder Kochen findet.  

Apropos: Backen oder Kochen, was findest du besser? 

Gute Frage. Da stehe ich nun etwas zwischen den Stühlen. Die Familie meiner Mutter liebt es, zu Backen. 3-stöckige Torten liegen hier im Blut. Da wird das Händchen von Generation zu Generation übertragen. Die Familie meines Vaters kocht jedoch lieber. Hier wird jede Suppe bis in Detail gewürzt, Würste selbst geräuchert oder Gurken traditionell eingelegt. Was habe ich wohl geerbt? Ich hoffte mein Leben lang, dass ich zumindest eine Gabe geerbt habe, denn das Interesse an beiden Gebieten war nie sonderlich hoch. Einen Anspruch an mich selbst hatte ich in dieser Hinsicht also nie. Doch mit zunehmendem Alter musste ich auch immer öfter den Kochlöffel schwingen und mit meinen ersten Torten kann ich nun erste Vergleiche ziehen: Das Backen. Herzhaft-süße Speisen zaubern und sie dann am Ende zu verzieren, macht mir eine Menge Spaß. Wer weiß, ob das so bleibt? Ich werde mit Sicherheit noch einige Rezepte ausprobieren. 

Bist du Kuchenfan und backst du auch mal mit oder für die Familie? 

Kuchenfan ja, allerdings hält sich das auch in Grenzen. Ich liebe die Donauwelle meiner Mutter oder ihre Maracuja-Torte. Bei uns wird schon aus der Tradition heraus viel Kuchen gegessen. Egal ob Ostern, Geburtstage oder einfach an einem Sonntag – es gibt immer einen Anlass für Kuchen. Seit Neustem backe ich selbst mit. Allerdings taste ich mich step by step an das Thema heran. 

 

Sandras aktuelle Lieblingstorte: 

Super-luftigen Biskuitteig mit Himbeer-Sahne und Pfirsichstücken versehen. Anschließend mit After-Eight-Schokolade verzieren. 

Dabei braucht man für den Biskuitteig: 3 Eier, 120 g Zucker, 1 Prise Salz, 90 g Mehl, 2 TL Backpulver und etwas Butter für die Form. Zuerst werden die Eier und der Zucker circa 5 Minuten luftig geschlagen; dann gibt man das Salz, Mehl und Backpulver hinzu und heizt den Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vor. Zu guter Letzt gibt man den Teig in eine eingefettete Springform und backt ihn für 20 Minuten, danach geht man mit einem Messer am Rand entlang und löst den Teig, um ihn anschließend kühlen zu lassen.  

Die Sahnecreme ist sogar noch einfacher, man benötigt 300 ml Sahne, 40 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker und etwas Himbeersaft, optional kann man auch kleine Himbeerstücke hinzufügen. Zur Zubereitung werden Sahne und Himbeersaft in eine Schüsselgegeben, Puder- und Vanillezucker hinzugesiebt und dann alles steif geschlagen, die Creme kann bis zur Nutzung dann im Kühlschrank behalten werden. 

Die Torte wird dann vom Tortenboden her aufgerichtet und fängt an mit Biskuitboden, gefolgt von Sahnecreme, danach kommt eine Schicht Tortenpfirsiche gefolgt von einer weiteren Biskuit- und Sahnecremeschicht, zum Abschluss wird die Torte dann mit After-Eight-Schokolade verziert. 

Sandra und CityGlow wünschen viel Erfolg beim Nachbacken. 

cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

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