© Sandra Czok

Meet me in Bali

Michael Panusch

11. August 2023

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Bali – die Insel der 1000 Götter, ist eine faszinierende Insel in Indonesien, die für ihre beeindruckenden Tempel und ihre reiche Kultur bekannt ist. Mit ihrer atemberaubenden natürlichen Schönheit, den goldenen Stränden, den üppigen Reisterrassen und der herzlichen Gastfreundschaft seiner Einwohner zieht Bali jährlich Millionen von Besuchern an. Sandra und Sascha waren erst vor kurzem Teil davon:

Warum wart ihr auf Bali? Urlaub oder Arbeit?

Beides. Für uns hat sich aus beruflicher Sicht die Chance ergeben, Bali zu besuchen und so haben wir ehrlich gesagt nicht lange darüber nachgedacht. Ich musste im Vorfeld natürlich einige Dinge regeln, denn bei unserem Besuch handelte es sich um einen ganz schön langen Zeitraum – so lange waren wir noch nie unterwegs. Das Universum war auf unserer Seite und um Glück klappte alles. Also ging es ab ins Abenteuer.

War es dein erstes Mal auf der spirituellen Insel?

In den vergangenen Jahren durfte ich im Rahmen von Shooting-Reisen die Philippinen, China oder Vietnam bereisen. Auch Thailand hatte ich mehrfach im Urlaub bereist, aber Indonesien? Das war mein beziehungsweise unser erstes Mal und es war wirklich atemberaubend. Du sagst es: Spirituelle Insel. Das ist sie wirklich, mit all ihren Facetten. Die Tempel auf der Insel sind ein fester Bestandteil des balinesischen Alltags und spiegeln die spirituelle Hingabe und den Glauben der Menschen wider. Egal, ob man die Tempel besichtigt, um ihre kunstvollen Architekturdetails zu bewundern oder an den traditionellen hinduistischen Zeremonien teilzunehmen, Bali ist zweifellos ein Ort, an dem man das spirituelle Erbe der Insel hautnah erleben kann.

Hautnah erleben? Konntest du denn in die Spiritualität eintauchen?

Oh ja! Das ist der Grund, warum Bali schon immer auf meiner Travel-Liste stand. Ich wollte immer schon in den Zauber eintauchen, deswegen haben wir direkt in ein Retreat Hotel eingecheckt. Wir kennen uns beide nicht detailliert mit dem Thema aus, sind aber offen dafür und merken, dass es uns guttut. Einfach den Reset-Knopf drücken. Persönlichkeitsentwicklung, Yoga, Meditation, Wasser, gesundes Essen und keine Medien – das bringt einen dazu, mal über sich und sein Leben nachzudenken. Darauf haben wir uns eingelassen, wenn auch nur für vier Tage. Die haben uns aber komplett gereicht, um positive Energie zu tanken.

Wie können wir uns das vorstellen? Was macht man da genau?

Ein Retreat bietet eine wertvolle Gelegenheit, dem hektischen Alltag zu entfliehen und Körper, Geist und Seele zu revitalisieren. Es ist eine Zeit des Rückzugs und der Selbstreflexion, in der man sich auf seine persönliche Entwicklung konzentrieren kann. Retreats werden an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt angeboten und können verschiedene Schwerpunkte haben, sei es Meditation, Yoga, Wellness, spirituelles Wachstum oder körperliche Aktivitäten. Egal, ob man sich für ein Wochenende oder mehrere Wochen zurückzieht, ein Retreat ermöglicht es einem, loszulassen, zur Ruhe zu kommen und neue Perspektiven zu gewinnen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt zwar schon öfter berufsbedingt unser Handy in der Hand, um Content zu kreieren, in den absoluten wichtigen Sessions konzentrierten wir uns aber nur auf uns.

Sessions hört sich sehr interessant an. Welche waren das?

Wir haben eine Heilungssession gemacht, die einen von all dem Negativen befreit und alte Wunden heilen lässt. Wir wussten, um ehrlich zu sein, überhaupt nicht, was da auf uns zukam, aber mir erschien das Thema passend zu meiner Situation und dem Hintergedanken eines neuen Levels in meinen Leben und all den bevorstehenden Zielen. Alles auf Null setzten und mit neuer Energie und Tatendrang nach vorn. Es war absolut magisch. Plötzlich lagen wir mitten im Dschungel zwischen all den Räucherkerzen, umgeben von Wasserfällen und dann ging es los. Ich weiß nicht, was da mit uns passiert ist, aber es war krass. Ich habe Dinge fühlen können wie niemals zuvor. Einfach unbeschreiblich. Sascha und ich hatten von da an genau drei Tage Augenzucken – man sagt, danach ist der Körper vollständig geheilt.

Das klingt wie aus einem Film. Ihr beide habt sogar noch so intensiv drauf reagiert? Das zeigt ja, dass da etwas passiert sein muss. Wie ging es weiter?

Jeder reagiert auf seine Weise und natürlich ist es auch davon abhängig, wie sehr man sich auf die Session einlassen kann. Danach ging es jedenfalls in die traditionelle Reinigung. Auch das erschien mir passend – wenn schon auf Null, dann auch gereinigt. Hier durchliefen wir die komplette Zeremonie. Kennst du das, wenn man in einen Raum kommt, und es fühlt sich saugut an? So war es in diesem heiligen Tempel ohne Touristen, mitten im Dschungel unter dem Wasserfall. Wir wurden bei der Zeremonie begleitet und uns wurde jeder einzelne Schritt detailliert erklärt. Das hat dieses Retreat einfach abgerundet.

Innerhalb der kurzen Zeit habt ihr schon ganz schön viel erlebt, was gab es noch für Erlebnisse?

Wahnsinnig viele, um ehrlich zu sein. Und zwar so viele, dass wir den größten Teil der Zeit einfach nur unfassbar müde ins Bett gefallen sind. Ein Abenteuer folgte dem nächsten. Wir besuchten sehr viele Orte und wechselten mehrfach die Unterkunft, um möglichst viel zu sehen. Wir fingen im Westen an, dann kamen der Norden, der Osten und am Ende der Süden.

Das klingt nach wahnsinnig viel Planung, aber auch einer einmaligen Zeit. Was hat euch am besten gefallen?

Ganz klar Nusa Penida. Das ist die Insel zwischen Bali und Lombok, die wir auch einige Tage besucht hatten. 5 Stunden ging es beispielsweise im Westen von Spot zu Spot auf einem Scooter mit 20 kg-Rucksack auf dem Rücken, bis wir schließlich beim Sonnenuntergang im Dive-Hotel direkt am Meer ankamen. Die Insel bietet einfach unfassbare Orte und die pure Natur. Plötzlich rücken ganz andere Dinge in den Fokus und wir waren und sind immer noch dankbar.

Gibt es denn Unterschiede zwischen Bali und Nusa Penida?

Vom Feeling her erinnert mich Nusa Penida mehr an Thailand. Es sind auch nicht so viele Touristen vor Ort. Es gibt tatsächlich auch nicht so viele Tempel wie auf Bali. Aber die Menschen sind nicht so freundlich. Während man auf Bali von jedem einzelnen persönlich freundlich begrüßt wird, sie die Menschen dort eher anti unterwegs. Nicht alle, aber viele. Ansonsten muss ich sagen, dass ich auch die Spots krasser finde. Bali hat uns in vielen Hinsichten überrascht. Sowohl positiv als auch negativ.

Das klingt spannend! Zähl doch mal einige Punkte auf, damit wir eine Vorstellung haben.

Bali ist eine Insel, die unglaublich viel zu bieten hat. Man kann sich entspannen, aber auch das komplette Abenteuer wählen. Hier ist also für jeden etwas dabei und damit ist die Insel an den bekannten Spots einfach etwas überlaufen. Wir meiden solche Situationen dann eher oder besuchen die Spots nur schnell, um sie gesehen zu haben. Diese Gegebenheit verleitete uns auch dazu, tiefer in den Dschungel zu fahren, und es war voll unser Ding. Als das Ende nahte, stand Entspannung am Strandmim für uns zu diesem Zeitpunkt noch unbereisten Süden auf unserem Plan. Nusa Dua – hello! Der Place-to-be für Promis, wichtige Meetings, Festivals oder Konzerte. Soll dir etwas verraten? Für uns war dieser Ort die erste und einzige Enttäuschung der ganzen Reise. Der Strand war weiß, aber überhaupt nicht schön und das Gefühl der Massenabfertigung bei den Transporten war nicht unser Ding. Wie gut, dass wir unseren Plan noch kurzfristig änderten und genügend Tage hatten, um vollständig runterzukommen.

Würdet ihr die Insel denn weiterempfehlen?

Definitiv! Bali ist zweifellos ein magisches Reiseziel, das mit seiner Kombination aus Tempeln, natürlicher Schönheit und kultureller Tiefe fasziniert. Abseits der Küste lockt das Hinterland mit üppigen Reisterrassen, Vulkanlandschaften und malerischen Dörfern, die eine authentische balinesische Erfahrung bieten. Als Dschungel-Liebhaber hat uns das am meisten gefallen. Einfach auf eigene Faust (soweit möglich) los und alles entdecken. Bali ist nicht nur ein Ort der Tempel, sondern auch der Inspiration, an dem man seine Sinne erwecken und neue Perspektiven gewinnen kann. Egal, ob man auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung, körperlicher Erholung oder einfach nur nach einem unvergesslichen Abenteuer ist, Bali wird sicherlich alle Erwartungen übertreffen.

Na dann, Koffer holen und los! Wen jetzt immer noch nicht das Bali-Fieber gepackt hat, der sollte definitiv auf Sandras Kanälen vorbeischauen. Wir freuen uns auf den ganzen Content dazu und sind schon richtig gespannt!

 

© Sandra Czok
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cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

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