GEORG RINKE – ASPHALT HANNOVER

PERSPEKTIVE DURCH SELBSTHILFE

Der Kern der Organisation ist nicht der Verkauf der monatlichen Asphalt Auflage. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation der Verkäufer mit ihren Kunden. Gespräche, netter Smalltalk und der Austausch mit den Menschen in der unmittelbaren Umgebung. Die Verkaufenden von Asphalt sind ein fester Bestandteil der Stadtgemeinschaft. Die Arbeit gibt mehr als nur Geld. Sie stiftet einen Sinn und Struktur im Tag.

 

Die Arbeit bietet ein Stück Normalität in einer schwierigen Zeit.

Manchmal kurze Phasen. Manchmal ganze Lebensabschnitte. Für sie ist es ein Zeichen der Wertschätzung und eine Verbindlichkeit. Etwas das fordert und ein Gespräch mit anderen Menschen bringt.

Es ist eine feste Routine und Bestandteil des alltäglichen Lebens. Die Aspalt Mitarbeiter betonen immer wieder in Gesprächen und Interviews, wie entscheidend diese menschliche Komponente für sie ist. Ohne diese tägliche Interaktion fehlt den Menschen ein wichtiger Teil ihres Lebens.

 

Im letzten Jahr haben wir viel über die Herausforderungen für Gesellschaft und unsere Wirtschaft berichtet. Doch dabei lassen wir meist außer Acht, welche Folgen die Pandemie für die Bedürftigen und Schwächsten in unserer Gesellschaft hat. Menschen ohne Dach über dem Kopf und ohne eine finanzielle Absicherung trifft diese Krise besonders hat.

 

Die Verluste durch den fehlenden Außenverkauf konnte durch großzügige Spenden und Fördergelder ausgeglichen werden. Der Verkauf musste über Wochen und Monate ausgesetzt werden. Zu groß war die Gefahr einer möglichen Ansteckung. Die gesamte Logistik und Organisation im Hintergrund war bedroht durch den Verlauf der Pandemie. Egal ob Redakteur im Hauptsitz, oder die Ausgabe der Hefte. Es galt stets Menschenansammlungen zu vermeiden.

 

Das „Asphalt – Magazin“ wurde 1994 von Walter Lampe initiiert und im Verkauf auf den Straßen in Hannover als Nachfolgetitel der „HIOB’s-Botschaften“. Asphalt folgt ganz dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Bedürftigen Menschen wird eine Perspektive durch ihre eigene Arbeit geboten. Ein Leben ohne die Notwendigkeit zu betteln!

Das Asphalt Magazin bietet den Beteiligten mehr als nur eine Erwerbstätigkeit: Die Mitarbeiter und Teilnehmer bilden eine kleine Gemeinschaft. Man unterstützt sich gegenseitig, kocht zusammen oder wird bei wichtigen Dingen des alltäglichen Lebens.

 

Der Asphalt Verlag mit Sitz in der Oststadt wird komplett getragen von den Gesellschaftern „Diakonisches Werk Hannover“ und „Hannoversche Initiative obdachloser Bürger“.

Die Finanzierung bestreitet sich vollständig selbst durch Spenden sowie über Einnahmen aus den Straßenverkäufen und Werbeanzeigen. Mit interessanten monatlichen Auflagen, wohnungslosen, langzeitarbeitslosen oder generell bedürftigen Menschen durch Verkauf eine Perspektive.

www.asphalt-magazin.de 

Bildmaterial:

Asphalt Hannover

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