Shooting Star James Arthur bereitet sich schon für ChannelAid vor ©FABS Projects GmbH

James Arthur und das Lufthansa Orchester: Gemeinsam für den guten Zweck 

CityGlow

22. Dezember 2023

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Spenden sammeln für soziale Projekte: Channel Aid geht in die nächste Runde 

Die Hamburger FABS Foundation setzt ihre erfolgreiche Event-Reihe fort, bei der mithilfe von YouTube und Influencern Spenden für soziale Projekte gesammelt werden. Am 12. Januar 2024 präsentiert Channel Aid den international gefeierten Sänger James Arthur in der Elbphilharmonie Hamburg. Begleitet wird er von einem 50-köpfigen Lufthansa Orchester unter der Leitung von Steven Lloyd-Gonzalez. Dieses Konzert wird nicht nur weltweit einmalig sein, sondern auch live auf YouTube & TikTok oder unter Channel-Aid.tv zu hören und zu sehen sein. Die Werbeeinnahmen fließen in soziale Projekte. 

Channel Aid – live in Concert by JBL hat sich bereits durch besondere Konzert-Momente mit Superstars wie Rita Ora, Cro, Bastille und Wincent Weiss einen Namen gemacht. Seit Juli 2017 sammelt der weltweit erste YouTube Charity-Kanal Millionen von Spenden. Der offizielle Vorverkauf für James Arthur in der Elbphilharmonie Hamburg startete am 17. November auf Eventim.de. 

Britischer Superstar James Arthur gemeinsam mit dem Lufthansa Orchester 

James Arthur, einer der bekanntesten Stimmen in der Popgeschichte mit Millionen von monatlichen Hörern auf Spotify, wird erstmals von einem Orchester begleitet auftreten. Er zeigt sich begeistert von Channel Aid und der besonderen Location in der Elbphilharmonie Hamburg. 

Traditionell präsentiert Channel Aid im Vorprogramm zwei talentierte Newcomer, Davina Michelle und Leroy Sanchez. Das Konzert zieht nicht nur James Arthur-Fans an, sondern auch Prominente, Influencer und Pressevertreter. 

Der globale Partner JBL unterstützt die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal. Auch die DB Cargo, die Deutsche Bahn, und Mastercard sind aktive Partner, die sich für das Event engagieren. Google, YouTube, und Wall bieten Sichtbarkeit auf ihren Kanälen, während andere Partner wie Holsten, Landau Media und News Aktuell die Idee von Channel Aid unterstützen. 

Der Live-Stream am 12. Januar 2024 auf www.channel-aid.tv ermöglicht Fans ohne Ticket die Teilnahme. Jeder Klick und jedes YouTube-Kanal Abonnement generiert Spenden, die Projekten wie “Chance to Dance” für Menschen mit Behinderungen und “Right to Play” zugutekommen. Channel Aid zeigt, wie durch die Kraft der Musik und soziale Medien Gutes getan werden kann. 

Zwischen Charity und Fan-Nähe: Arthurs persönliche Einblicke 

James Arthur im Interview 

CityGlow: James Arthur performt ein Livekonzert für ChannelAid in Hamburg, wie fühlst du dich? 

JA: Fühlt sich aufregend an. Ich wollte schon immer so etwas machen und in dieser Größe, in so einer Location, in so einer tollen Stadt, da wird einfach ein Traum wahr. 

CityGlow: Auf Social Media sieht man, dass du häufiger mal Deutschland besuchst, hast du eine besondere Beziehung zum Land? 

JA: Das kann man so sagen, Sony-Columbia Deutschland nahm mich damals 2015 unter Vertrag, sie gaben mir damals eine Chance, als nicht viel andere Menschen mir eine Chance geben wollten. Deutschland hat einfach einen festen Platz in meinem Herzen. Ich hab dort für eine Dekade mittlerweile Konzerte gegeben, war schon überall mal vor Ort, Deutschland ist für mich quasi eine zweite Heimat. 

CityGlow: Worauf fokussierst du dich momentan am meisten im Leben. Du hast ein neues Album, welches bald erscheint, ist das momentan der Mittelpunkt? 

JA: Das Album ist momentan mein Hauptfokus, ich habe in letzter Zeit wieder angefangen zu schreiben, nächstes Jahr gehe ich auf Welttournee, ich will schon das Momentum beibehalten aber Bittersweet Love ist momentan mein ein und alles. Ich rede ja auch quasi über nichts anderes und ich möchte es einfach mit der Welt teilen, allen zeigen, woran ich gearbeitet habe. 

CityGlow: Im Januar wirst du ja nicht nur neue, sondern auch alte Songs performen, da sind bestimmt ein paar dabei, die dir sprichwörtlich bereits zum Halse raushängen. Ist es da erfrischend und aufregend, dass diese Songs jetzt ebenfalls im orchestralen Gewand zur Geltung kommen? 

JA: Die Antwort ist auf jeden Fall ja! Es gibt definitiv ein paar Songs, die einfach alt werden. Ich versuche da immer, gerade die älteren Songs ein wenig zu ändern, um sie mir frisch zu halten aber dieses Level ist da natürlich unerreicht. Manche der Songs werden sich wie neu anfühlen, wenn ich so viele tolle Musiker in meinem Rücken habe. 

CityGlow: Man muss es dir lassen: Du wirkst einfach total auf dem Boden geblieben und liebenswert, gerade heutzutage ist das selten und auf Social Media sieht man häufig Menschen, denen Fame zu Kopf steigt. Wie machst du das, wie bleibst du auf dem Boden? 

JA: Naja viele Hoch- und Tiefpunkte, das Leben hat mir häufiger mal ein Bein gestellt und ich musste wieder aufstehen. Ich muss der immerwährenden Reise, auf der wir uns befinden, danken. Wenn man mir sagt ich wäre am Boden geblieben, ist das vermutlich das größte Kompliment, welches man mir machen kann. Ich kann es nicht ausstehen, wenn Menschen denken sie wären besser als andere. 

CityGlow: Du sagst selbst du stehst bereits seit 11 Jahren auf der Bühne, wird man nach 11 Jahren immer noch aufgeregt, wenn es um Liveauftritte geht? 

JA: Definitiv! Vor Auftritten werde ich immer zu einem Nervenbündel. Ich würde viel mehr sagen, dass ich das Mikro an den Nagel hänge, wenn ich irgendwann nicht mehr vor Auftritten aufgeregt bin. Nerven beweisen, dass du mit dem Herz dabei bist und solange ich diese Nerven habe, werde ich auch performen. Ich glaube, dass dein Körper dir mitteilt, dass du die Show abliefern möchtest aber wenn du erstmal ein paar Songs performt hast, dieses Gefühl bestärkt dich umso mehr. 

CityGlow: In diesen 11 Jahren hat sich das Musikgeschäft auch stark verändert. Wenn du heute junge Künstler triffst, was für Tipps würdest du ihnen geben, damit sie der nächste James Arthur werden können? 

JA: Das Musikgeschäft hat sich in dieser Zeit definitiv stark verändert und wenn ich einen Kritikpunkt äußern darf, dann würde ich vermutlich sagen, dass die Leute heute zu sehr an Trends hängen um Aufmerksamkeit zu erlangen. Das ist einfach nicht für mich, es kann funktionieren aber nicht langfristig. Ich würde sagen meine Karriere messe ich grundsätzlich nach Authentizität und Authentizität ist auch, woran ich alle meine Werke messe. Menschen sind nicht dumm, wenn sich etwas für dich nicht echt anfühlt, wird es sich für andere auch nicht echt anfühlen, höre auf dein Herz. 

CityGlow: Wo wir grade beim Thema Kreativität sind, du schreibst deine Songs selbst, wo nimmst du die Kreativität und Inspiration her? 

JA: Ich hab ein buntes Leben, Hoch- und Tiefpunkte, mir wurde das Herz gebrochen, nicht mal nur in Beziehungen, ich wollte mit der Musik etwas erreichen und wieder und wieder musste ich Rückschläge einstecken. Das hat mich als Mensch und Künstler geprägt und es gab mir viele Emotionen aus denen ich schöpfen kann. 

CityGlow: Wenn du jetzt mit deinem jüngeren ich von vor 10 Jahren sprechen könntest, würdest du dir Rat geben etwas anders zu machen oder würdest du heute sagen die Reise war es wert? 

JA: Ehrlich? Die Reise war es wert. Ich bin glücklich, da wo ich jetzt bin, hätte ich etwas verändert würde es jetzt vielleicht anders aussehen. Natürlich bedauert man manches, aber so bin ich eben hierhergekommen. 

CityGlow: Hast du irgendwelche komischen Rituale, die du oder deine Band vor Auftritten vollzieht? Und kommt da auch etwas auf das Orchester zu? 

JA: Tatsächlich, ja, ich und meine Band, wir tun gerne auf cool, haben lange Haare, spielen Gitarre, aber vor Auftritten hören wir 90er Boyband Musik, Backstreet Boys, so was halt, das beruhigt uns vor dem Auftritt. Oder schnulzige 80er Musik. 

CityGlow: Heutzutage wird Musik gefühlt eher für Social Media geschrieben, Tik Tok und so, was für Musik hörst du? 

JA: Ich hinke vielleicht etwas hinterher aber ich höre momentan Pheobe Bridges, sie ist eine tolle Künstlerin, wie man am Haar erkennt gehe ich eher so in die 80er Musikszene, die Beatles waren mir schon immer eine Inspiration aber grade jetzt, wo ich als Künstler erfahrener bin, werden sie mir einfach immer wichtiger, gerade auch für meine eigene Musik. Entsprechend höre ich momentan viel Beatles und John Lennon. 

CityGlow: Nimmst du deine Inspiration von anderen Künstlern? Wie verändern andere deine Kunst? 

JA: Ich bin nicht unbedingt jemand, der „Marktforschung“ betreibt, es gibt ja andere, die sich viel davon inspirieren lassen, was andere Künstler so machen aber das passiert bei mir nicht häufig. Eher, wenn mir mal etwas vorgespielt wird. Ich bin ein Mensch, der seine Kunst eher auf Emotionen bezieht. Trotzdem, wie gesagt, höre ich momentan verschiedene Künstler, die mich vom Klangbild inspirieren, verschiedene Techniken ausprobieren. 

CityGlow: Die Frage hast du bestimmt schon gestellt bekommen, wenn du heute ein Duett mit irgendeinem Künstler aufnehmen könntest, tot oder lebendig, wen würdest du nehmen? Wobei tot ja dank KI schon fast relativ ist. 

JA: Schwierig, es gibt so viele Künstler, wir haben so viele Künstler verloren, Michael Jackson, Prince, Elvis, trotzdem würde ich vermutlich John Lennon wählen. 

CityGlow: Ich bin so ein Mensch, der in der Dusche singt, singst du in der Dusche? 

JA: Hab ich früher gemacht, mittlerweile ist Musik für mich eher Arbeit und wenn ich nicht arbeite, singe ich eigentlich nicht. Wenn es mal vorkommt, dann vielleicht Boys to mend oder One Year Boris, oder Mariah Carrey. Unter der Dusche wird jeder zu Mariah Carrey. 

CityGlow: All I want for Christmas? Was möchtest du zu Weihnachten. 

JA: Bisschen abnehmen? Ist wahrscheinlich eine blöde Jahreszeit um das zu sagen, eigentlich nur gesund bleiben. Gesundheitlich hatte ich ein ziemlich beschissenes Jahr, ich hatte Nierensteine, das war vermutlich das Schmerzhafteste, was ich je erleben musste. Ich will dieses Jahr einfach keine gesundheitlichen Probleme mehr haben, das und etwas leckeres zu Weihnachten. 

CityGlow: Was ist das Verrückteste, das auf deinen Shows je passiert ist? 

JA: Das Menschen auf meinen Shows heiraten, also nicht heiraten direkt aber sich Heiratsanträge machen. Da stehen einem immer die Haare zu berge, wenn ein Mensch sich mitten in der Masse niederkniet und der anderen Person einen Antrag macht. Da halt ich immer ein, weil das so besonders ist. 

Abschließend möchten wir uns herzlich bei James Arthur für das offene und aufschlussreiche Interview bedanken. Es war uns eine große Ehre, seine Gedanken und die Vorfreude auf das neue Konzert in der Elbphilharmonie zu erleben. Seine Leidenschaft für die Musik und sein Engagement für wohltätige Zwecke sind ebenso inspirierend wie sein aufrichtiger Dank an die Fans, die aus verschiedenen Teilen der Welt reisen, um ihn live zu erleben. Wir freuen uns auf das Konzert und wünschen ihm für seine Show und das kommende Album alles Gute. 

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