Zwischen Vogue und Windeln – „Der beste Weg, unsere Zukunft zu bestimmen, ist, sie selbst zu kreieren!“

Michael Panusch

1. Februar 2024

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In den letzten Jahren habe ich immer gleich im Januar, in der ersten Ausgabe des neuen Jahres, eine Kolumne geschrieben, die sich thematisch mit Vorsätzen für das kommende Jahr beschäftigt hat! In diesem Jahr habe ich mich im Januar bewusst für ein anderes Thema entschieden, um nun im Februar das Thema der guten alten Vorsätze aufzugreifen! Die ersten 4 Wochen des neuen Jahres sind bereits vergangen und natürlich bin auch ich nicht in 2024 gestartet, ohne mir einiges vorzunehmen! Doch nun einmal Hand aufs Herz, verfolgen wir unsere Neujahrsvorsätze nach den ersten Wochen des neuen Jahres immer noch genauso akribisch wie in der ersten Januarwoche, oder schleichen sich nicht bei jedem von uns bereits wieder alte Gewohnheiten ein, die wir eigentlich ablegen wollten!? Nicht umsonst sagte schon Goethe: „Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung ist schwer.“

Laut einer Statista-Umfrage halten die Vorsätze bei 27 Prozent der Befragten mehr als zwei Monate. Bei der Mehrheit der Menschen, insgesamt 36 Prozent, halten sie lediglich zwischen einem Tag bis hin zu einem Monat. Zu diesen 36% möchte ich nicht gehören! Vielmehr liegt für mich der Schlüssel in diesem Ansatz: Statt einer langen Liste guter Vorsätze zu Anfang des Jahres, möchte ich mir das ganze Jahr über realisierbare Kurz- und Langzeitziele stecken! Die kurzzeitigen Ziele sind schnell messbar, leichter umzusetzen und bewegen sich meist entlang meines Alltags! Dies können neue Routinen sein, wie das Zubettgehen, Ernährung, Handykonsum oder Ähnliches. 

Mit dem Erreichen von kleinen Schritten, schenke ich mir selbst Erfolgserlebnisse, die mich dann wiederum motivieren, auch die langfristigen Meilensteine anzugehen und letztendlich auch zu erreichen!

Der Februar scheint mir also genau der richtige Monat zu sein, um über Möglichkeiten und Hebel zu schreiben, die uns wirklich helfen können, Meilensteine und Ziele realistisch umzusetzen sowie konkret anzugehen. Ich glaube ganz fest daran, dass kleine Routinen im Alltag auch der Schlüssel zum Erreichen größerer Vorgehen sind. Kreieren wir erfolgreich die vermeintlich „kleinen Dinge“, unsere Routinen und Abläufe, kreieren wir Glauben und Vertrauen an uns selbst. Dieses Vertrauen ist dann wiederum die Basis, sich auch an die größeren Projekte und Ziele heranzutrauen.

„Der beste Weg, unsere Zukunft zu bestimmen, ist, sie selbst zu kreieren!“

Das Visualisieren von Neujahrsvorsätzen kann ein effektiver Weg sein, um sie konkret und erreichbar zu machen. Hierfür nutze ich Apps wie Pinterest oder Trello und eine große Pinnwand in meinem Büro.(Hier schaue ich täglich automatisch drauf und bin so immer wieder mit meinen Vorhaben konfrontiert und in Berührung.

Dies sind einige Schritte, die mir dabei helfen:

  1. Konkrete Ziele setzen:

Der Schlüssel zu erfolgreichen Neujahrsvorsätzen liegt für mich in der Konkretisierung der Ziele. Anstatt vage Vorsätze wie „mehr Sport treiben“ oder „mehr Wasser trinken“ zu formulieren, setze ich mir konkrete, spezifische und messbare Ziele, wie zum Beispiel „zweimal pro Woche 20 Minuten joggen“ oder „jeden Morgen 1 Liter Wasser trinken“.

  1. Realistische Erwartungen haben:

Ich setze mir realistische Ziele, die zu meinem individuellen Lebensstil passen. (Für mich kann etwas ganz anderes funktionieren als für jemand anderen und andersherum) Überforderung kann schnell zu Frustration führen. Ich plane kleine Schritte, die nach und nach in meinen Alltag integrierbar sind.

  1. Ziele teilen:

Ich teile meine Ziele, indem ich mit Freunden, Familie oder anderen Vertrauten über meine Ideen und Vorsätze spreche. Das Teilen von Zielen kann zusätzliche Motivation, Austausch und Unterstützung bieten.

  1. Flexibilität bewahren:

Ich bleibe offen für Anpassungen meiner Ziele. Das Leben ist dynamisch und es können immer unvorhergesehene Situationen auftreten. Flexibilität ermöglicht es mir, auf Veränderungen zu reagieren, ohne den Fokus zu verlieren.

  1. Ziele aktuell halten:

Ich nehme mir immer mal wieder Zeit für Selbstreflexion. Dann frage ich mich, was gut läuft, was ich noch verbessern könnte und ganz wichtig: Sind meine Ziele noch relevant und aktuell, oder hat sich vielleicht etwas verändert, welches die Anpassung meiner Vorhaben erfordert! Diese kontinuierliche Überprüfung hilft mir, den Fokus zu behalten und die Motivation aufrechtzuerhalten.

Nutzen wir das gesamte neue Jahr als Chance, uns weiterzuentwickeln, unsere Ziele zu verwirklichen und so bereits eine tolle Basis für das darauffolgende Jahr zu schaffen! Das Wichtigste zum Schluss: Veränderung und Weiterentwicklung müssen Freude bereiten und sollten uns nicht schon vor Beginn in eine Art Schockstarre verfallen lassen! Freude an der Veränderung ist für mich die wichtigste Essenz, um an mir zu arbeiten!

X Ann-Kathrin Hellge

cityglow autor

Michael Panusch

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