'+++Anmerkung+++

Zusammen für eine lebendige Musikszene

Michael Panusch

27. Oktober 2021

Aufrufe: 473

Hannover hat eine große Vielfalt an Musikstilen zu bieten. Nicht umsonst darf sich die niedersächsische Hauptstadt seit 2014 „UNESCO City of Music“ nennen. Um die Künstler*innen zu unterstützen und zu vernetzten, entstand die Musik-Community “ZWAEM”. Die Planung begann Ende 2019, in dieser Brainstorming-Phase entstand auch der Name. “ZWAEM” sollte ursprünglich für zwischen Weidendamm und E-Damm stehen, da dort das Zentrum des Projekts liegt. Inzwischen habe sich die Bezeichnung aber im Grunde verselbstständigt, erklärt Lukas Dotzauer vom kreHtiv Netzwerk Hannover. Gemeinsam mit Partnern wie dem Musikzentrum und der Jazz Musiker Initiative hat er die Musik Community ins Leben gerufen.  

Kreative Vernetzung auf lokaler Ebene

“Prinzipiell können sich alle professionellen Musiker und Musikerinnen beteiligen”, erläutert Lukas Dotzauer das Konzept. “Es geht auch darum, unterschiedliche Genres und Stile zusammenzubringen“ Der Kern der Idee hinter “Zwaem” ist die gegenseitige Unterstützung der Kreativen, sowohl musikalisch als auch materiell. Es werden Zugang zu Instrumenten und Workshops angeboten, in der Corona-Zeit fanden Streams statt.  Die nun online gegangene Webseite (musiccommunity-hannover.de) soll einen weiteren Beitrag zur Vernetzung der Kunst- und Musikwelt in Hannover leisten. Dort sind unter anderem Musiker*innen und Locations zu finden, die sich bei “Zwaem” engagieren.

Einen weiteren Schritt, um Kontakte zwischen den Künstler*innen zu knüpfen, stellen Treffen in der realen Welt dar, die wieder verstärkt stattfinden sollen. Mit der “Rampe” in der Gerhardstraße entsteht ein Co-Working-Space für Musiker*innen inklusive Veranstaltungsraum. Am 8. Oktober findet im Rahmen der Jazzwoche im Kulturzentrum Pavillon zudem die Konferenz “Machen Sie das beruflich?” für Musik- und Kulturschaffende aus Hannover und der Region statt. Dabei geht es etwa um die Situation der Freischaffenden in der Kulturbranche und die Entwicklung des Berufsbilds eines Musikers. Dazu werden auch Gäste aus anderen Teilen Deutschlands erwartet.

Credit: Kai Nolda.

Website:

https://musikzentrum-hannover.de/projekte/aktuell-projekte/zwaem/

Adresse: Gunnar Geßner

gunnar.gessner@musikzentrum-hannover.de

    0511 / 260 930 15

    www.zwaem.de

 








cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

cityglow

CITYGLOW: Beleuchte den Puls des urbanen Lebens!

Das könnte dich auch interessieren

Hannoverscher Künstler David Tollmann begeistert in Düsseldorf

Bunt, exzentrisch, ungewöhnlich – das ist David Tollmanns Stil. Am 31. Januar begeisterte der bekannte Künstler aus Hannover und Teil…

Der Großmeister der Fotoinszenierung stellt sein Werk in der Konditorei Kreipe aus

Sie hatten sich im Urlaub kennen gelernt. „Wir wohnten Tür an Tür und hatten die gleiche Leidenschaft zu gutem Wein…

Klangvolle Eröffnung im Pelikanviertel: Klavierhaus Döll feiert seinen Umzug in die Günther-Wagner-Allee 7

Ein neues Kapitel beginnt Das renommierte Klavierhaus Döll hat seine Türen an einem neuen Standort geöffnet und markiert damit den…

Stiftung Kinderjahre feiert 20 jähriges bestehen

Jubiläumsfeier im Hamburger Planetarium - Hannelore Lay begrüßt über 250 Ehrengäste Eine der erfolgreichsten, caritativen Stiftungen in Hamburg, die Stiftung Kinderjahre,…

Hamburgs Herz für Obdachlose: Die Joolea-Charity-Aktion – mit dem GoBanyo Duschbus und Budni

Die Kraft der kleinen Gesten: Wie Jeder beitragen kann In Hamburg wird Solidarität großgeschrieben, und das neueste Beispiel dafür ist…

Grömitz 2024: Ein Tourismusjuwel an der Ostsee

Anzeige Das Jahr 2024 im Ostseebad Grömitz verspricht eine Fülle von kulturellen und gesellschaftlichen Ereignissen, die sowohl Besucher als auch…