Newcomer in Hannovers Musikszene

Michael Panusch

11. Oktober 2021

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Nakonoi

Falko Schade alias Nakanoi aus Hannover Mitte, hat sich in der regionalen Elektromusik-Szene einen Namen gemacht. Seine Freude an der Musik entdeckte der 23-Jährige bereits in seiner Schulband, dann erwachte auch das Interesse an elektronischen Klängen. Dazu gehören Genres wie Dubstep, Riddim, Trap und Bass House. Nachdem er zu Hause produziert und mit einer DAW (Digital Audio Workstation) gearbeitet hatte, “wollte ich es mithilfe der Deutschen Pop auf das nächste Level bringen”, erklärt er. Inzwischen ist Nakanoi gelernter Audioproduzent und Tontechtniker, ab September kann er sich auch Audio Engineer nennen.

Sein Künstlername leitet sich vom Bezirk Nakano in Tokio ab, wo sich viel um die Anime- und Mangakultur dreht. “Da ich ein großer Fan davon bin kam der Name von ganz allein!”, erläutert Falko Schade. Er komponierte schon u.a. den Soundtrack zum Computerspiel “Inukari – Chase of Deception” und darf auch für die musikalische Untermalung des voraussichtlich im kommenden Jahr erscheinende Games “Dwarven” sorgen. Auch ansonsten hat Nakanoi einiges vor: Demnächst soll die House-Single “Corrupted Fanatic” erscheinen, auch ein Track mit dem Rapper Fival ist in Arbeit. Für diese Projekte gibt es allerdings noch kein Release-Datum.

Noam Bar Band

Die Noam Bar Band hat schon einiges an Live-Erfahrung gesammelt: 2019 gingen die Musiker um Sängerin und Gitarristin Noam Bar auf Europatour, auch im Februar 2020 waren sie wieder unterwegs. In Städten wie London, Paris, Amsterdam, Mailand und Wien präsentierten sie ihre Mischung aus Hip-Hop-Beats, Rap, Soul und Jazz.

Einen entscheidenden Schub erhielt ihre Karriere dann beim Musikwettbewerbs [pop]fonds im vergangenen Jahr. Die Gruppe gewann den von popNDS, der Initiative Musik und der Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen (LAGRock) unterstützten Contest. Das Preisgeld investierte die 5-köpfige Band, zu der auch Drummer Tobias Reckfort, Bassist Nic Knoll, Keyboarder David Gerlach und Saxophonist Laurenz Wenk gehören, in ihre EP. Das Werk mit dem Titel „THINGS YOU LEARN THE HARD WAY“ erschien am 27.08., die Single „PRETTY BOY“ kam als eine der insgesamt 5 Songs auf der EP schon am 23.07. heraus. Laut Frontfrau Noam Bar, die ihren Sound auch als “angry woman”-Musik bezeichnet, erzählen die Lieder persönliche Geschichten. Sie handeln von “Erfahrungen oder unangenehme Situationen die man im Leben mal erleben muss um zu lernen, die Situationen nie zu wiederholen oder von welchem Typ von Personen man sich distanzieren sollte um glücklicher zu sein.”

Zu den Bild-Infos: Zum Spiel Dwarven hat Nakanoi den Soundtrack gemacht, das Cover ist von Einzelartig Games.

Zu Noam Bar gibt es das Cover zur Single und zur EP zur Auswahl.

EP Cover Art von Mel Rangel

Pretty Boy Single Bild: Henrik Lührsen (Bearbeitung von Mel Rangel)




cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

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