Ich kriege ein Kind – Tipps der Finanzberaterin

Woran muss ich bei meinen Finanzen denken?

Es ist toll, Kinder zu haben und zu bekommen. Zwar gibt es Tausende von Ratgebern darüber, wie ein Baby gewickelt, getragen, gebadet etc. werden sollte, es gibt aber kaum Tipps und Tricks, welche Versicherungen bei einer Schwangerschaft informiert bzw. abgeschlossen werden müssen. Hier ein kurzer Ratgeber unserer Finanzberaterin, worauf geachtet werden muss:

 

Die Haftpflichtversicherung sollte auf jeden Fall schriftlich über den Nachwuchs informiert werden und es muss abgeklärt werden, wie es ist, wenn ich auf fremde Kindern aufpasse und dann etwas passiert. Zudem ist es gut zu wissen, ob die Versicherungsgesellschaft einen eventuellen Forderungsausfall mitversichert. Kinder sind nicht haftbar und sollte ein Kind ein anderes Kind verletzen, dann ist es wichtig zu wissen, wie man an das Schmerzensgeld kommt, ohne sich große Sorgen machen zu müssen.

 

Die Hausratversicherung kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Gegenstände aus dem Kinderwagen entwendet werden. Der Kinderwagen dient nämlich schon längst nicht mehr nur als Transportmittel für die Kleinen, auch viele Wertgegenstände finden darin Platz. Wenn etwas aus dem Kinderwagen geklaut wird, dann ist eine gute Hausratversicherung wichtig.

 

Es empfiehlt sich, sofort eine Kinderunfallversicherung abzuschließen, sagt die Finanzberaterin. Sie ist eine der kompliziertesten Versicherungen in Deutschland, aber dennoch das A & O für Eltern. Einige dieser Punkte muss eine gute Kinderunfallversicherung beinhalten:

 

Eine verbesserte Gliedertaxe = jedes Körperteil des Kindes ist mehr wert, als die gesetzliche Mindestangabe.

Folgende Ereignisse müssen als Unfall versichert sein: Zecken- und Insektenbisse, Ansteckung mit einer Krankheit, Einnahme und Einatmung von chemischen Substanzen, körperliche Verletzung auf Grund einer geleisteten Hilfe von Dritten, + Rooming-In für die Eltern (extra Zahlung, falls die Eltern mit dem Kind über Nacht im Krankenhaus bleiben wollen).

Wer es sich leisten kann, dem empfehle ich noch den Abschluss einer lebenslangen Unfallrente. Seien wir ehrlich: Wir alle wollen, dass unser Kind die Versicherung niemals in Anspruch nehmen muss. Sollte es aber zum Ernstfall kommen, dann ist ein optimaler Schutz unverzichtbar.

Riesterrente – Holen Sie sich die Zulage für Kinder ab. Diese Ansprüche können drei Jahre lang rückwirkend geltend gemacht werden. Lassen Sie keine Zeit verstreichen, denn das Geld wird fortan für Sie arbeiten.

Legen Sie einen Kindersparplan an. Für meine Nichte haben wir so etwas zusammen mit meinen Eltern gemacht. Statt teurer Geschenke und dem x-ten Kuscheltier, zahlen wir gemeinsam 40 Euro pro Monat in einen Fondssparplan ein. Nach einem Jahr liegen dort schon 486,56 Euro. Nach 15 Jahren werden es ca. 9050 Euro sein. Das ist besser als jedes Geldgeschenk zur Konfirmation.

Risikolebensversicherung: Besonders in ersten Jahren des Kindes ist diese Versicherung wichtig, falls einer von den beiden Elternteilen sterben sollte. Der andere Elternteil wäre dann nämlich alleinerziehend und steckt mit höchster Wahrscheinlichkeit in finanziellen Schwierigkeiten, mahnt die Finanzberaterin. Eine Risikolebensversicherung kostet nicht viel und kann auch von nicht zusammen lebenden Personen abgeschlossen werden. Eine Kündigung ist jederzeit möglich und gibt einem im Fall der Fälle die nötige Sicherheit: Sollte dem anderen Elternteil etwas passieren, dann werde ich mit meinem Baby nicht mittellos.

Solltet Ihr zur diesen Themen noch Fragen haben, beantworte ich diese gerne.

Dominika Czerniawska-Gastmann,

Finanzberaterin selbstständiger

Handelsvertreter für Swiss Life Select

Lister Str. 11, 30163 Hannover

Telefon: 0511 901110

Mobil: 0152-53-934079

30362@swisslife-select.de

www.swisslife-select.de

Fotos: 

Titielbild:stock.adobe.com/Krakenimages.com

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