Früh, Spät, Nacht – Ist es schon wieder hell draußen?

Michael Panusch

8. August 2021

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Leben im Schichtsystem

 

In unserer Kolumne Nurselife beleuchtet Tanja Cuber die zahlreichen Facetten des Berufsalltages auf Station. Heute beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Schichten im Klinikum Siloah. Was sind die Unterschiede und mögliche Herausforderungen der jeweiligen Schichten?

 

Der FRÜHDIENST übernimmt von der Nachtschicht und beginnt erstmal mit der Vorbereitung von Infusionen und anderen notwendigen Arbeitsmaterialien. So beginnt der Rundgang über die Station mit der Überprüfung von Vitalzeichen und den täglichen Arbeiten von Medikamentenverteilung bis zur Unterstützung bei der Körperpflege.

Der berühmte frühe Vogel wird von den fleißigen Pflegerinnen geweckt und mit Essen und der entsprechenden Grundbehandlungspflege umsorgt. Ein wichtiger Bestandteil ist die Vorbereitung für den anstehenden Tag und Versorgung der Patientinnen. Ein niemals endender Zyklus, da stetig neue Patienten aufgenommen und entlassen werden. Ein nicht zu unterschätzender Anteil ist die Dokumentation. Alle Vorgänge und medizinischen Daten müssen akribisch und lückenlos erfasst werden.

Neben den täglichen Routinen besteht der Krankenhausalltag für das Personal aus einer stetigen Wiederholung von Vorbereitungen. Für einen reibungslosen Ablauf und effiziente Zusammenarbeit ist Timing essentiell. Hier hat man klare Abläufe und kennt sein Team.

Der Vorteil dieser Schicht: Nach getaner Arbeit bleibt noch ein Stück vom Tag über zur Nutzung für Freizeitaktivitäten oder die Liebsten.

Der SPÄTDIENST startet seinen Rundgang mit der Überwachung aller Vitalparameter und der Vergabe der anstehenden Medikamente. Wie jedem Krankenhausbesucher klar sein dürfte gehören Vorbereitung und Versorgung zu einer der häufigsten Tätigkeiten. Hierbei werden Blutwerte und mögliche Entzündungs- und Krankheitssymptome gezielt untersucht.

Für Untersuchungen in anderen Stationen oder bei bestimmten Eingriffen, wie zum Beispiel Darmspiegelungen, stehen Vorbereitungen auf der Station im Vorfeld an.

Das Personal der Spätschicht kann nach getaner Arbeit ausschlafen – der größte Vorteil dieser Schicht.

Der NACHTDIENST folgt auch den Routinen der Rundgänge. Krankheit und Notfälle richten sich nicht nach den Schlafzeiten oder Befindlichkeiten der Menschen.

Immer wachsam und aufmerksam für die Bedürfnisse ihrer Patienten und Kollegen. Für den kommenden Tag stehen Bestellungen an und die Überprüfung der Patientenakten. Ist alles vollständig? Sind alle Aufklärungsbögen unterschrieben und ausgefüllt?

Mit Nachtdienst bleiben weniger Arbeitstage in der Woche, denn die Stunden füllen sich schneller.

 

KOMMENTAR TANJA CUBER:

Man gewöhnt sich recht schnell an die Schichtwechsel. Wenn man in diesem Beruf arbeitet oder einsteigt, weiß man, wie der Ablauf ist. Vorteil an Wechselschicht sind die Zulagen und freie Tage in der Woche. Das gibt die Möglichkeit, sich um eigene Angelegenheiten wie Arztbesuche oder Behördengänge zu kümmern. Und die Digitalisierung vereinfacht viel. Jederzeit Zugang zu patientenbezogenen wichtigen Daten stellt eine erhebliche Erleichterung dar.

 

Webadresse:

https://www.krh.de/

 

Adresse:

Klinikum Region Hannover GmbH
Stadionbrücke 6
30459 Hannover
Tel.: (0511) 906 6000
 

Credits:

Tanja Cuber






cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

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