Aus Liebe zur Welt. Um die Welt. Reiseblogger Nik und Yas.

Michael Panusch

1. September 2021

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Sie bringen den Spirit einer scheinbar vergangen Ära zurück. Ein Look irgendwo zwischen Travelblogger Sternchen und Woodstock Festival. Genug der oberflächlichen Betrachtung – zurück zu den Menschen hinter der Geschichte.

Wer hier ein weiteres Influencerpärchen vermutet wird “enttäuscht”. Niklas und Yasmin lernten sich bereits zu Schulzeiten kennen und lieben. Bereits seit mehr als 7 Jahren teilen sie ihr Leben und ihre Erlebnisse miteinander. Ein junges Paar verbunden durch Weltoffenheit und Wanderlust.

Der Beginn ihrer Zeit als Globetrotter um die ganze Welt begann 2014 mit einer Last-Minute Reise für einen Monat nach Mexiko. Diese Reise entfachte in den beiden ein wahres Reisefieber. Sie wollten mehr von der Welt sehen und auf den Reisen ohne Zeitdruck das Land so unverfälscht wie möglich kennenlernen.

2017 begann ihre Tour rund um den Globus. Aus ursprünglich einem geplanten Urlaubssemester wurden 6. Drei Jahre on the road – den Horizont als Ziel.

Ihre erste Station abroad war das Land der Kängurus und anderer Beuteltiere: Australien. Nach dem Prinzip Work & Travel wollten sie zunächst einige Monate arbeiten, um dann eine unbestimmte Zeit durch die Weiten des Outback und der Küste reisen zu können.
Die erste Arbeitsstelle entpuppte sich schnell als Knochenjob ohne Aussicht auf größere Einkünfte. Als Erntehelfer Früchte in riesigen Kanistern sammeln und pro Einheit bezahlt zu werden, erwies sich als nicht rentabel. Auf einem Portal für Arbeitskräfte präsentieren sie sich erneut. Ihre Personen, Fähigkeiten und Ziele mit der Reise. Nach kürzester Zeit meldete sich der Betreiber einer Farm auf der sie für fünf Monate bleiben und arbeiten würden.

Jeden Tag wurde in der Hitze der australischen Sonne kräftig angepackt, Traktor gefahren oder schwere Lasten mit dem Gabelstapler bewegt. Für die harte Arbeit folgte aber auch eine gute Bezahlung, die im Folgenden die weiteren Touren der Weltenbummler finanzierte.

Mit einem fertig ausgebauten Geländewagen fuhren sie 50.000 Kilometer durch die Steppen, Halbwüsten und Küstenregionen des roten Kontinents.

Anders als Touristen mit Vans oder schönen Campern, konnten sie sich so auch abseits der existierenden Fahrtrouten bewegen. Kleinere Flussläufe überqueren oder sich bis in kleine Berge vorwagen.

Trotz Erfahrung und Erfindungsreichtum, blieb auch den beiden ein Schockerlebnis nicht erspart. Eines Tages – kurz vor Weihnachten – standen die beiden mitten in einem Nationalpark mit idyllischem Strand umgeben von wilder atemberaubender Wildnis.

Das Problem: Ein platter Reifen. Das noch größere Problem: die Sicherung des entsprechenden Ersatzreifen ließ sich nicht entfernen. Der Haltebolzen war mit einem Schloss gesichert zu dem der Schlüssel fehlte. Mitten im Nirgendwo gab es weder Empfang noch Zugang zu anderen Teilen moderner Zivilisation. So harten sie tagelang mit rationiertem Wasser aus. Bis der Ranger der Gegend zu Hilfe kam. Nach den Feiertagen drehte er seine Runden durch die Gegend, um nach dem Rechten zu sehen. Die beiden schilderten ihre missliche Lage und ernteten einen wissenden Blick und nach einem Handgriff hielt der Ranger den gesuchten Schlüssel in Händen. Unter dem eingebauten Bett und einem zusätzlichen Sitz steckend, hatten sie tagelang mit widrigsten Umständen kämpfen müssen. Eines von vielen Erlebnissen, welches den beiden für immer in Erinnerung bleiben wird. In den kommenden Ausgaben werden wir mehr über das Reisen mit Partner und kleinen Lifehacks für unterwegs berichten. Seid gespannt.

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@nikandyas

Website:

https://de.nikandyas.com

 

Fotocredits:

Niklas Bakuhn




























cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

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