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Kraftlinien Vernissage in Laatzen: Über 70 Gäste feiern eine erfolgreiche Vernissage
Kraftlinien Vernissage Laatzen
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Kraftlinien Vernissage in Laatzen: Über 70 Gäste feiern eine erfolgreiche Vernissage

von CityGlow

Sechs Künstlerinnen zeigen in der GlowArt Gallery, wie aus Veränderung, Verletzlichkeit und Bewegung neue künstlerische Kraft entsteht

Mehr als 70 Gäste kamen am 15. August 2026 zur Vernissage der Ausstellung „Kraftlinien“ in die GlowArt Gallery im Leine-Center Laatzen. Die große Resonanz machte den Eröffnungsnachmittag zu einem besonderen Kunstereignis für Laatzen, Hannover und die gesamte Region. Im Mittelpunkt standen sechs Künstlerinnen, deren Werke auf sehr unterschiedliche Weise von Veränderung, innerer Stärke und neuen Perspektiven erzählen.

Anita Franz, Regina Reichenbach, Sonja Pelkowski, Tatjana Hartmann, Vivien Kunte und Kordula Bode präsentieren Malerei, Mixed Media, Aquarell und materialbetonte Bildwelten. Trotz ihrer individuellen Techniken und Ausdrucksformen verbindet sie ein gemeinsamer Gedanke: Kunst kann sichtbar machen, was Menschen bewegt, prägt und trägt.

Mehr als 70 Gäste besuchten am 15. August 2026 die Vernissage „Kraftlinien“ in der GlowArt Gallery im Leine-Center Laatzen.

Eine Vernissage zwischen Begegnung und Entdeckung

Schon der Titel „Kraftlinien“ beschreibt die verbindende Idee der Ausstellung. Eine Kraftlinie kann eine gemalte Kontur, eine fließende Farbspur, ein Riss in einer Oberfläche oder die Bewegung des Wassers sein. Sie kann aber auch für einen persönlichen Weg stehen, der nicht immer gerade verläuft und gerade deshalb eine besondere Ausdruckskraft entwickelt.

In den Werken der sechs Künstlerinnen begegnen sich Stille und Bewegung, Verletzlichkeit und Widerstandskraft, Natur und persönliche Erfahrung. Einige Arbeiten entfalten ihre Wirkung durch intensive Farben und kraftvolle Gesten, andere durch feinere Übergänge, transparente Schichten oder bewusst gesetzte Brüche. Viele Details erschließen sich erst beim längeren Betrachten.

Die Vernissage bot den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, diese unterschiedlichen künstlerischen Positionen unmittelbar miteinander zu vergleichen. In den Galerieräumen entstand ein vielschichtiges Gesamtbild, ohne dass die individuellen Handschriften der Künstlerinnen an Eigenständigkeit verloren.

Bildunterschrift: Malerei, Aquarell, Mixed Media und tolle Gäste prägten die gut besuchte Eröffnung der Ausstellung „Kraftlinien“ in Laatzen.

Anita Franz: Wasser als Sinnbild für Bewegung und Wandel

Anita Franz mit Michael Panusch vor ihren Werken aus der Serie „OCEAN“, in der Wasser zum Sinnbild für Freiheit, Wandel und innere Bewegung wird.

Anita Franz beschäftigt sich in ihrer Werkserie „OCEAN“ mit der Kraft und den Widersprüchen des Wassers, das zugleich tragen, beruhigen, bedrohen und aufwühlen kann. Mit Acryl, Spachteltechniken, Epoxidharz und vielschichtigen Farbverläufen schafft sie Bildräume, in denen Kontrolle und Loslassen aufeinandertreffen. Ihre Werke zeigen, dass auch Umwege, verworfene Ansätze und neue Anfänge zu einem tragfähigen künstlerischen Weg gehören können.

Regina Reichenbach: Der Weg vom Schwarz zurück zur Farbe

Regina Reichenbach mit Michael Panusch zeigt in ihren Ölgemälden, wie Natur, Licht und Farbe zu Ausdrucksformen innerer Entwicklung werden.

Regina Reichenbach fand nach einer langen persönlichen und gesundheitlichen Krise durch die Ölmalerei schrittweise zu Farbe, Konzentration und emotionalem Ausdruck zurück. Naturmotive wie Birken, Landschaften, das Meer oder leuchtende Sonnenaufgänge werden in ihren Bildern zu persönlichen Orten, an denen äußere Wahrnehmung und inneres Erleben zusammenfinden. Ihre Malerei erzählt von Beharrlichkeit und davon, wie aus wenigen Minuten täglicher Arbeit wieder eine tragende künstlerische Praxis entstehen kann.

Sonja Pelkowski: Wenn Risse zu Kraftlinien werden

Sonja Pelkowski mit Michael Panusch vor ihren materialreichen Strukturarbeiten, in denen Risse und Schichten zu sichtbaren Zeichen der Transformation werden.

Sonja Pelkowski verbindet in ihrer Strukturmalerei Kalk, Marmormehl, Pigmente, Sand, Fasern, Acryl und glänzendes Resin zu reliefartigen Oberflächen mit starker physischer Präsenz. Risse, Schichtungen und harte Übergänge werden dabei nicht verborgen, sondern als sichtbare Zeichen von Veränderung und Widerstandskraft in die Komposition aufgenommen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Verletzlichkeit und Stärke und zeigen, dass ein Bruch nicht zwangsläufig ein Ende, sondern ebenso der Beginn einer neuen Form sein kann.

Tatjana Hartmann: Zwischen kraftvoller Präsenz und innerer Stille

Tatjana Hartmann alias Thana mit Marco Arndt verbindet in ihren Mixed-Media-Werken intensive Farben, metallische Akzente und symbolische Bildwelten.

Tatjana Hartmann, die ihre Arbeiten unter dem Künstlernamen Thana präsentiert, verbindet Porträts, Tiere, Naturformen und ornamentale Geometrien mit leuchtenden Farben sowie goldenen und silbernen Akzenten. Ihre Mixed-Media-Werke wirken aus der Entfernung unmittelbar und entfalten aus der Nähe durch Strukturen, Schichten und wechselnde Lichtreflexe immer neue Details. Zwischen Mensch, Natur und Symbol entstehen Bildräume, in denen Ruhe nicht als Stillstand, sondern als konzentrierte Form von Energie erscheint.

Vivien Kunte: Kunst, die ihre Spuren bewahren darf

Vivien Kunte mit Marco Arndt vor ihren Werken, in denen abstrakte Malerei, Zeichnung und Naturmaterialien eine persönliche Bildsprache bilden.

Vivien Kunte verbindet abstrakte Malerei und zeichnerische Elemente mit Blüten, Rinde, Blättern, Erde und anderen Naturmaterialien. Raue Acrylflächen, kraftvolle Spachtelspuren und feinere Arbeiten mit Ölkreide geben unterschiedlichen Empfindungen eine Form, ohne sie eindeutig festzulegen oder zu bewerten. Ihre Bilder bewahren Kanten, Verdichtungen und offene Stellen und laden das Publikum dazu ein, eigene Erinnerungen und Wahrnehmungen in ihnen zu entdecken.

Kordula Bode: Die Freiheit des zweiten Blicks

Kordula Bode mit Marco Arndt vor ihren Aquarellen, die Naturbeobachtung mit der offenen und fließenden Wirkung des Wassers verbinden.

Kordula Bode findet die Inspiration für ihre Aquarelle auf Spaziergängen und übersetzt Landschaften, Bäume, Wasser, Himmel und Blüten in offene, bewegliche Farbwelten. Das Wasser ist dabei Mitspieler und Widerstand zugleich, denn es verteilt die Pigmente, löst Konturen auf und bewahrt dem Bild seine eigene Dynamik. Ihre Arbeiten geben genügend Orientierung, um Natur wiederzuerkennen, lassen dem Publikum aber zugleich die Freiheit, eigene Erinnerungen und Vorstellungen weiterzuentwickeln.

„Kraftlinien“ ist noch bis zum 26. September zu sehen

Die erfolgreiche Vernissage war der Auftakt zu einer Ausstellung, die sechs persönliche Handschriften zu einem gemeinsamen künstlerischen Spannungsfeld verbindet. „Kraftlinien“ zeigt keine einheitliche Geschichte, sondern unterschiedliche Wege, auf denen Farbe, Material, Natur und Erfahrung zu sichtbarem Ausdruck werden.

Wer die Vernissage verpasst hat, kann die Gruppenausstellung noch bis zum 26. September 2026 in der GlowArt Gallery im Leine-Center Laatzen besuchen. Eine weitere besondere Gelegenheit zur Begegnung mit der Kunst bietet die Midissage am 5. September 2026 um 16 Uhr.

Manche Kraftlinien fallen sofort ins Auge, andere zeigen sich erst beim zweiten Blick. Genau diese Verbindung aus unmittelbarer Wirkung und tieferer Entdeckung macht die Ausstellung zu einem sehenswerten Kunstereignis in der Region Hannover.

Alle Fotos: Jerzy Pruski

CityGlow-Tipps für den Besuch von „Kraftlinien“

Die Werke im Original und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten

Viele Arbeiten der Ausstellung leben von reliefartigen Strukturen, Naturmaterialien, transparenten Farbschichten sowie Gold- und Silbereffekten. CityGlow empfiehlt deshalb, nicht nur frontal vor den Bildern stehen zu bleiben: Schon ein kleiner Wechsel des Blickwinkels kann neue Details, Lichtreflexe und Oberflächen sichtbar machen.

Die Midissage als zweite Gelegenheit nutzen

Wer bei der erfolgreichen Vernissage nicht dabei sein konnte, erhält bei der Midissage am 5. September 2026 ab 16 Uhr eine weitere Gelegenheit, „Kraftlinien“ in besonderer Atmosphäre zu erleben. Informationen zur Ausstellung und zu den sechs Künstlerinnen gibt es auf der offiziellen Seite der GlowArt Gallery zur Ausstellung „Kraftlinien“.

Die Geschichten hinter den Bildern kennenlernen

Die Werke gewinnen zusätzlich an Tiefe, wenn man die persönlichen und künstlerischen Wege dahinter kennt. CityGlow stellt alle sechs Künstlerinnen ausführlich vor:

Häufige Fragen zur Ausstellung „Kraftlinien“

Wie lange ist „Kraftlinien“ in Laatzen zu sehen?

Die Gruppenausstellung läuft vom 15. August bis zum 26. September 2026. Die Werke können während der regulären Öffnungszeiten der GlowArt Gallery besichtigt werden.

Wo findet die Ausstellung statt?

„Kraftlinien“ wird in der GlowArt Gallery im Leine-Center Laatzen, Albert-Schweitzer-Straße 10, 30880 Laatzen, gezeigt. Die Galerie liegt damit zentral in Laatzen und ist auch aus Hannover und der übrigen Region gut erreichbar.

Wann ist die GlowArt Gallery geöffnet?

Die Galerie ist dienstags bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Montags und sonntags bleibt sie regulär geschlossen. Aktuelle Hinweise veröffentlicht die GlowArt Gallery auf ihrer Internetseite.

Welche Künstlerinnen nehmen an „Kraftlinien“ teil?

Gezeigt werden Arbeiten von Anita Franz, Regina Reichenbach, Sonja Pelkowski, Tatjana Hartmann alias Thana, Vivien Kunte und Kordula Bode. Ihre individuellen Techniken und Bildsprachen verbinden sich in der Ausstellung zu einem Dialog über Wandel, Verletzlichkeit und innere Stärke.

Welche Kunst erwartet die Besucherinnen und Besucher?

Die Ausstellung vereint Öl- und Acrylmalerei, Aquarell, Strukturmalerei und Mixed Media. Zu entdecken sind fließende Farbwelten, Naturmotive, aufgebrochene Oberflächen, Naturmaterialien sowie Arbeiten mit Gold, Silber, Resin und mineralischen Strukturen.

Kostet der Besuch der Ausstellung Eintritt?

Nein, der Besuch von „Kraftlinien“ in der GlowArt Gallery ist kostenfrei. Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten ohne Anmeldung besichtigen.

Wann findet die Midissage statt?

Die Midissage beginnt am Samstag, 5. September 2026, um 16 Uhr. Sie bietet eine weitere Gelegenheit, die Ausstellung in besonderer Atmosphäre zu entdecken und sich intensiver mit den unterschiedlichen künstlerischen Positionen zu beschäftigen.

Können die ausgestellten Kunstwerke gekauft werden?

Ja, ausgestellte und zum Verkauf freigegebene Arbeiten können über die GlowArt Gallery erworben werden. Das Galerieteam informiert vor Ort über Preise, Verfügbarkeit und die jeweiligen Künstlerinnen.

Ist die Ausstellung auch für Menschen ohne kunsthistorische Vorkenntnisse geeignet?

Ja. „Kraftlinien“ bietet durch erkennbare Naturmotive, intensive Farben und ausdrucksstarke Materialien einen unmittelbaren Zugang. Gleichzeitig eröffnen die Werke beim längeren Betrachten weitere Ebenen und lassen Raum für persönliche Erinnerungen, Gefühle und Interpretationen.

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