Wie schaffe ich das Geld auf die Seite?

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Und wieder hat ein neues Jahr angefangen. Und wieder stehen wir da, voll mit frischen Träumen,  Hoffnungen und Wünschen. Wir fühlen diesen unglaublichen Drang etwas in unserem Leben besser zu machen. Viele von uns haben auf ihrer „to do“ Liste folgenden Vorsatz: Endlich das vorhandene Geld investieren, damit es auch für uns arbeitet und nicht nur wir für das Geld. ABER wie? Wie erspare ich mir im täglichen Leben das nötige Kleingeld um es anzulegen? Hier ein paar Lösungen, die von meinen Mandanten und mir ausprobiert wurden. Wie kann ich mir im täglichen Leben eine Summe zum Investieren ersparen:

  1. Die populärste Methode – die 2-Konten Methode: zusätzlich zum Dispokonto ein zweites kostenfreies Giro / Tagesgeldkonto anlegen und dann:

a.) Aus dem täglichen Girokonto jeden Monat als Dauerauftrag auf das zweite Konto  eine feste Geldsumme überweisen. Oder

b.) Am Monatsende alles was „Über“ ist, auf das zweite Konto überweisen. So endet also jeder Monat bei 0 Euro. In beiden Fällen warten bis sich auf dem zweiten Konto eine Reserve von ca. 3 Monatsgehältern angesammelt hat. Alles was diese Summe übersteigt, kann angelegt werden.

  1. Die Methode der Urgroßmutter: ein Haushaltportemonnaie anschaffen und diese Börse dann einmal in der Woche mit der gleichen Bargeldsumme aus dem Haushaltsgeld auffüllen. Vom ersparten Geld sollen dann alle Einkäufe für eine Woche gekauft werden. Inklusive Brötchen für das Sonntagsfrühstück, die Flasche Wein, Chips, Süßigkeiten, Waschpulver, Shampoo etc. Und wenn das Geld alle ist, dann ist es eben alle. Dann müssen die gekauften Lebensmittel eben bis zum nächsten „Zahltag“ ausreichen. Eine super Methode um keine Reste zu haben! Am Anfang ist es viel Planung, doch irgendwann bekommt man das „Fingerspitzgefühl“ für die gekaufte Menge. Bei dieser Methode sind meine Mandanten öfter davon überrascht, wie viel „Blödsinn“ plötzlich weniger gekauft wird. Und es ist dabei egal, wo du deine Produkte kaufst: ob Supermarkt, Schnäppchenladen oder Ökomarkt. Du musst auf gar nichts verzichten. Es ist mehr so, wie es unsere Urgroßmutter in der Wirtschaftsschule gelernt hat: Das ist mein Geld und ich muss damit wirtschaften. Am Monatsende sieht man dann, wie viel Geld ausgegeben wurde. Den Rest können wir dann auf dem Investmentmarkt „unterbringen“
  1. Einwegglass Methode: Diese Methode hat mein Studienkumpel „entwickelt“. Er hat ein großes Glas „saure Gurken“ genommen und in den Deckel ein Loch geschnitten. Dann hat er den Deckel mit einem hochwertigen Kleber fest angeklebt (sehr, sehr wichtig, sonst ist die „sich bedienen“-Gefahr zu groß) und dort immer 1€ & 2€ Münzen (es dürfen auch Banknoten sein ) gesammelt. So lange, bis das Glas voll war. Wenn der Deckel erreicht worden ist, dann hat er das Glas mit dem Hammer kaputt gemacht und dass Geld SOFORT zur Bank gebracht. Die Summe hat er dann in einen Investmentsparplan angelegt. Manchmal dauerte es länger, manchmal kürzer, bis das Glas voll war und trotzdem war er immer überrascht, welche Summen dabei zusammengekommen sind. Das letzte was ich von ihm gehört habe war, dass er sich mehrere von den ersten Ebay-Aktien gekauft hat…
  1. Die Excel / Tabellen Methode. Einfach eine Excel Tabelle mit allen Ausgaben in verschiedene Gruppen ( Kleidung, Lebensmittel, Miete, Versicherungen, Urlaub, Nebenkosten, Telefon, etc. ) anlegen und dort das ausgegebene Geld und die Summen für die geplanten Ausgaben eintippen. Z.b. wollen wir für unseren Urlaub max. 3000€ ausgeben – also ist unter „Urlaub“ eine Summe von 250€ pro Monat eingetragen. Diese Summe wird auf ein separates Konto überwiesen oder bei sehr stark disziplinierten – auf dem vorhandenen Girokonto platziert und „nicht angefasst“. Diese Methode hilft dabei, den Überblick zu behalten. Sie ist aber eher für sehr disziplinierte Menschen geeignet – jede Ausgabe muss nämlich erfasst werden. Und mit der Planung ist gut zu sehen, wie viel Geld jeden Monat übrig bleibt. Die Summe wird dann zum Investieren verschoben.

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen eine Methode oder eine Idee vermitteln, wie nebenbei Geld zum Investieren geschaffen werden kann. Ich würde mich freuen, wenn Ihr auf FB oder direkt bei CityGlow Eure Erfahrung dazu beschreiben könntet. Vielleicht hat jemand von Euch einen  „eigenes Geld auf die

Seite schieben-Tipp“ und möchte diesen mitteilen. Das wäre bombastisch. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein Jahr, welches uns mehr an das Jahr 2019, als an das Jahr 2020 erinnern wird. Ich bin überzeugt davon, dass wir als Menschen die Lebensprüfung „Pandemie“ mit „sehr gut“ bestehen werden. Weil: „Yes, WE can!“

Foto: Adobe.stock/bestpixels

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