Malte Lenz – über Künstliche Intelligenz und Kunstschaffende

Michael Panusch

27. September 2022

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Künstliche Intelligenz hat spätestens mit Sci-Fi-Klassikern wie Terminator oder Spielbergs AI Einzug in die Popkultur gehalten. In den letzten Jahren preisen vor allen Dingen Tech-Milliardäre wie Elon Musk oder hierzulande Investor Frank Thelen die Wunder der Technik rund um das maschinelle Lernen an. In der Praxis sind wir noch weit von Weltuntergangsmaschinen entfernt – auf der anderen Seite interagieren wir bei jeder Google-Suche mit einer der am schnellsten lernenden Plattformen für maschinelles Lernen auf dieser Welt.

Doch es gibt noch andere Anwendungsbereiche für Algorithmen und maschinelles Lernen: das Erschaffen neuartiger Kunstwerke. Während in den letzten zwei Jahren vor allem digitale Kunstwerke unter dem Schlagwort NFTs (zertifikatgeschützte digitale Unikate) in aller Munde waren, kommt nun eine neue Trendwende auf die Kunstszene zu.

Kreativ werden mit KI

KI war lange nicht mehr als ein “Spielzeug”, wenn es um die Kreation von Kunstwerken geht, doch hat sich das in letzter Zeit stark geändert und in den kommenden Jahren wird Kunst und die Rolle des Künstlers neu gedacht werden müssen. Es werden weniger Pinselstreiche auf Leinwänden sein, sondern vielmehr Datenstifte auf Pads oder die direkte Interaktion zwischen KI und dem Künstler. Der Kunstschaffende muss seine eigene Rolle neu definieren. Er wird zu einem Dirigenten. Zu einem Akteur in einer kreativen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Künstliche Intelligenz hat längst Einzug in die Kunst gehalten. Mittels Algorithmen wurde die unvollendete Sinfonie von Schubert zu Ende komponiert. Und sie kann noch viel mehr. In Zukunft werden kreative Konglomerate neue, spannende Bilder erschaffen.

Malte Lenz ist ein lokaler Visionär auf diesem noch jungen Feld der Kunst. Er erschafft Bilder, die in einem Tanz von Intellekt und Inspiration entstehen und ihm helfen, die Welt und den eigenen Platz in dieser besser zu verstehen. In seinen Werken verarbeitet er Themen wie Tod, Schönheit, Erkenntnis und Spiritualität. Der Künstler beleuchtet diese altbekannten Themen hierbei stets aus einem neuen Blickwinkel. Begleitet werden die Bilder durch Musik und Tanz, wodurch sie noch mehr zum Leben erweckt werden sollen.

Werke mit KI-Beteiligung

Eine Besonderheit: Die Werke sind ein Mix aus KI-assistierten Kunstwerken und eigenen Entwürfen. Wir begeben uns in eine Grauzone. Man stellt sich die Frage: Ist Künstliche Intelligenz bald dabei die Erschafferin von Kunst oder bloß ein weiteres künstlerisches Werkzeug?

Bei Malte Lenz ist sie kreatives Werkzeug und Begleiter in einem. Er lässt sich von generierten Entwürfen inspirieren und kreiert dann wiederum komplett eigenständige Entwürfe mit Zeichen- und oder Datenstift. Wenn er seine Werke präsentiert, gibt es dazu manchmal auch einen kleinen Vortrag des Künstlers selbst.

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Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

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