Hannover kann toll mit dem Fahrrad erlebt werden, wobei man auch ganz neue Winkel entdecken kann

Mit dem Fahrrad durch Hannover

Michael Panusch

17. Juni 2023

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Der Sommer ruft, das Wetter wird besser. Was gibt’s da Besseres als eine Radtour vorbei an den schönen Ecken der Landeshauptstadt? 

Die hier vorgestellte Route ist bei der App Komoot zu finden. Dort kann jeder eigene Strecken erstellen und mit anderen Menschen teilen. Dabei gibt es sowohl Radrouten als auch Wege für Wanderungen oder zum Joggen. Dabei werden die Routen nicht nur in ihre Schwierigkeit unterteilt, sondern man kann zum Beispiel auch sehen, welcher Straßenbelag an welcher Stelle vorhanden ist oder wie viele Höhenmeter es zu überwinden gibt. 

Die Route „Ihme-die grüne Aue-Dornröschen-Brücke-Runde von Lister Platz“ ist etwa 25 Kilometer lang und hat dabei nur etwa 70 Höhenmeter. Die Strecke kann also ohne große Anstrengung von jedem gefahren werden. Grundsätzlich ist der Startplatz am Lister Platz, da es sich aber um eine Route handelt, die dort endet, wo man sie beginnt, kann der Startplatz frei gewählt werden. 

Immer am Wasser entlang 

Der erste Teil der Route führt durch die Innenstadt. Am Bahnhof oder an der Markthalle kann man sich nochmal mit Verpflegung eindecken, bevor die Radtour dann so richtig startet. Das erste Highlight ist der Maschsee. Auf dem Weg dorthin kann man außerdem das Neue Rathaus sehen. Allerdings fährt man nur kurz am Maschsee-Ufer entlang und biegt recht schnell Richtung Linden ab. Dabei fährt man stets an der Ihme entlang, bis sie in der Leine mündet. Vom Radweg aus kann man sogar das Stadion von Hannover 96, die Heinz-von-Heiden-Arena, sehen. 

Nachdem die Ihme in der Leine mündet, fährt man die Leine parallel zum Bremer Damm entlang. Auf dem Weg kann man die Dornröschenbrücke entdecken, die zu den bekanntesten Brücken Hannovers zählt. Sie wurde übrigens nach dem nahegelegenen „Biergarten Dornröschen“ benannt, bei dem sich eine Pause mit Sicherheit lohnt. Wer die einigen Extrameter in Kauf nimmt, kann außerdem die Leineabstiegsschleuse sehen, die innerhalb des Verbindungskanals vom Mittellandkanal zur Leine liegt. Die, die diesen Weg nicht auf sich nehmen, können direkt abbiegen.  

Nächste Station: Herrenhäuser Gärten 

Hier wartet das nächste Highlight: Die Herrenhäuser Gärten. Man fährt zwar an ihnen nur vorbei, allerdings lohnt es sich, sie auch zu besuchen. „Der Große Garten“, wie der „Hauptgarten“ genannt wird, zählt zu den bedeutendsten Barockgärten in ganz Europa. Hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt.  Eine besondere Attraktion gibt es wohl im Juli, wenn die Herrenhäuser Gärten wieder zum „Kleinen Fest im Großen Garten“ einladen. Sehr empfehlenswert!  

Nach den Herrenhäuser Gärten kommt man über die Stadteile Hainholz und Vahrenwald schließlich zurück in die List. Doch das ist noch nicht das Ende der Tour. Denn was wäre eine Radtour ohne eine Fahrt durch einen der größten Stadtwälder Europas? Nachdem man die Podbi überquert, biegt man in die Eilenriede ein. Die Eilenriede bringt auch nochmal viele Highlights mit sich. Neben einem „Outdoor-Fitnessstudio“ aus Holzstümpfen gibt es außerdem einen tollen Spielplatz für Kinder sowie eine Liegewiese. Neben diesen Aktivitäten befinden sich dort außerdem etliche Denkmäler. 

Den Tag ausklingen am Lister Turm  

Nachdem man die Eilenriede durchquert hat, ist das Ende der Tour erreicht. Aber hier noch ein Tipp: Quasi direkt am Lister Platz befindet sich einer der größten und beliebtesten Biergärten Hannovers. Dort gibt es nicht nur Bier und Wein für die Großen, sondern auch einen Spielplatz für die Kleinen. Außerdem kann man dort auch gut essen. So kann man den Tag auf jeden Fall ausklingen lassen. 

 

Von Tom Haferkorn 

cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

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