Hamburger Kirschblütenkönigin Denise Duch zu Besuch im Rathaus
Erster Vizepräsident der Bürgerschaft André Trepoll empfängt Blütenmajestät
Die in 2025 gewählte Hamburger Kirschblütenkönigin Denise Duch konnte das ohnehin schon für sie aufregende Jahr mit einem weiteren Highlight abschließen. Gemeinsam mit Eiko Hashimaru-Shigemitsu, Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg e.V., wurde sie vom Ersten Vizepräsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft André Trepoll im Rathaus empfangen. Duch ist inzwischen die fünfte Titelträgerin in Hamburg, die Begrüßung im Rathaus folgte damit einer frischen Tradition, welche die Stadt Hamburg und die Deutsch-Japanische Gesellschaft gemeinsam begehen. André Trepoll, Erster Vizepräsident, des Hamburger Stadtparlaments, unterhielt sich mit der 29-jährigen Denise Duch und Eiko Hashimaru-Shigemitsu über ihre bisherigen Erlebnisse als Kirschblütenkönigin von Hamburg. Duch agiert als Botschafterin der japanischen Kultur in Hamburg und wird auch in dieser Funktion in diesem Jahr noch nach Japan eingeladen. Dort repräsentiert sie dann wiederum die Hansestadt, auf der sie neben hochkarätigen Vertretern aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Politik ebensoo die japanische Premierministerin Sanae Takaichi treffen wird.

Ein Jahr mit vollem Programm für die Kirschblütenkönigin
Die Deutsch-Japanische Gesellschaft unter der Führung der unermüdlichen Präsidentin Eiko Hashimaru-Shigemitsu hat die hanseatische Kirschblütenkönigin bereits vielen Institutionen wie der Hamburger Handelskammer sowie in Hamburg und Norddeutschland ansässigen japanischen Unternehmen wie Yamaha und weiteren Vereinigungen vorgestellt. Die Hamburger Kirschblütenkönigin wird alle zwei Jahre von einer Jury der Deutsch-Japanischen Gesellschaft gewählt, in 2025 befand sich auch der Hamburger Finanzsenator Dr. Andreas Dressel darunter. Die Japanische Kirschblütenkönigin Miori Suguira wurde dazu extra aus Japan eingeflogen und nahm ebenfalls an der Wahl teil. Die Wahl ist eine Initiative zur Förderung der deutsch-japanischen Freundschaft und wird zeitgleich mit dem Deutsch-Japanischen Festival in Hamburg abgehalten.

Ein Gewinn für beide Seiten: Hamburg und Japan
Duch zeigte sich angetan von der Exkursion in die Hamburger Politik, die gleichzeitig auch ein Ausflug in die Hamburger Geschichte gewesen ist. „Das Hamburger Rathaus ist ein sehr imposantes Gebäude und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mich als Kirschblütenkönigin in das Gästebuch eintragen durfte“. Auch DJG-Präsidentin Eiko Hashimaru-Shigemitsu freute sich über den Besuch. „Es ist uns ein sehr wichtiges Anliegen, dass wir die Hamburger Bürger tiefer in die japanische Kultur – wie eben mit dem Titel einer Kirschblütenkönigin – einführen können. Und dass dieses Anliegen von der Politik so wohlwollend aufgenommen wird und man uns dabei so stark unterstützt, ist eine sehr schöne Sache“, sagte sie.

Weltweit nur zwei solcher Wahlen – eine davon in Hamburg
Hamburg ist neben Washington eine von nur zwei Städten weltweit, die außerhalb von Japan das von der einflussreichen „Japan Sakura Foundation“ (Tokyo) verliehene Recht besitzt, eine Kirschblüten-Königin wählen zu dürfen. Dieses Recht besitzt die Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Hamburg bereits seit 1968. Als Sonderbotschafterin der Freien und Hansestadt Hamburg reisen die neu gewählten Kirschblütenköniginnen stets mit einer Delegation Hamburgs nach Japan.
Text von Cetin Yaman
BU Titelbild: Ein Eintrag ins Gästebuch des Hamburger Parlaments gehört dazu: Die 5. Hamburger Kirschblütenkönigin Denise Duch mit dem Ersten Vizepräsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft André Trepoll und Eiko Hashimaru-Shigemitsu, Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg e.V. © CETIN YAMAN/YPA







