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Ausstellung in Laatzen: „Kraftlinien“ zeigt Wandel und innere Stärke
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Ausstellung in Laatzen: „Kraftlinien“ zeigt Wandel und innere Stärke

von CityGlow

Sechs Künstlerinnen zwischen Stille, Material, Veränderung und neuer Kraft

Die Ausstellung in Laatzen „Kraftlinien“ bringt vom 15. August bis 26. September 2026 sechs Künstlerinnen in der GlowArt Gallery im Leine-Center zusammen. Anita Franz, Regina Reichenbach, Sonja Pelkowski, Tatjana Hartmann alias Thana, Vivien Kunte und Kordula Bode zeigen Malerei und Mixed Media zwischen Stille, Wandel und innerer Stärke. Eröffnet wird die Schau am Samstag, 15. August, von 16 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

AUF EINEN BLICKDIE WICHTIGSTEN INFORMATIONEN
Was?„Kraftlinien“ – Gruppenausstellung mit sechs Künstlerinnen
Wann?15. August bis 26. September 2026
VernissageSamstag, 15. August 2026 · 16–19 Uhr
MidissageSamstag, 5. September 2026
Wo?GlowArt Gallery im Leine-Center · Albert-Schweitzer-Straße 10 · 30880 Laatzen
EintrittKostenfrei

Ausstellung in Laatzen: Kunst zwischen Wandel und Widerstandskraft

Manche Linien werden bewusst gezogen. Andere entstehen, wenn Farbe fließt, Material aufbricht oder eine Oberfläche Widerstand leistet. Wieder andere bleiben unsichtbar und sind dennoch spürbar: als Verbindung zwischen Erlebtem und künstlerischem Ausdruck, zwischen Verletzlichkeit, Veränderung und neuer Stärke.

Genau diesen sichtbaren und inneren Bewegungen widmet sich „Kraftlinien“. Die Gruppenausstellung verbindet unterschiedliche Techniken, Motive und Biografien. Wasser trifft auf raue Struktur, leuchtende Farbe auf dunkle Bildräume, Aquarell auf Mixed Media. Gemeinsam ist den Arbeiten nicht ein einheitlicher Stil, sondern eine Haltung: Kunst wird zum Weg, Erfahrungen zu verwandeln und dem Unausgesprochenen eine Form zu geben. Damit setzt die Ausstellung in Laatzen einen zugänglichen Akzent für zeitgenössische Kunst in der Region Hannover.

Sechs Künstlerinnen, sechs Wege zur eigenen Kraftlinie

Die sechs Positionen zeigen, wie verschieden innere Stärke sichtbar werden kann. Einige Künstlerinnen arbeiten intuitiv und schichtweise, andere entwickeln ihre Motive aus Naturbeobachtung, Erinnerung oder biografischen Wendepunkten. Dadurch entsteht ein Dialog, der nicht nur über Technik spricht, sondern über Veränderung, Beharrlichkeit und den Mut zum eigenen Ausdruck.

Anita Franz und Regina Reichenbach: Wasser, Farbe und Neubeginn

Anita Franz macht Bewegung durch Wasser sichtbar. Ihre Werkserie „OCEAN“ versteht das Meer als Sinnbild für Freiheit, Bedrohung, Vertrauen und Veränderung. Fließende Farben, Schichten und Strukturen übersetzen diese Gegensätze ins Bild. Auch das Scheitern gehört zum Prozess: Aus einer mehrfach überarbeiteten Leinwand entstand nach dem Abtragen alter Schichten das Werk „MIRROR OF THE SOUL“. Die Kraft liegt hier nicht in Perfektion, sondern im Weiterarbeiten.

Regina Reichenbach erzählt von einer langsamen Wiederannäherung an die Malerei. Nach einer langen Pause begann sie zunächst nur wenige Minuten am Tag zu arbeiten. Aus beinahe schwarzen Bildern entwickelten sich Schritt für Schritt Werke voller Farbe, Licht und räumlicher Tiefe. Landschaften, Ostsee, Sonnenaufgänge, Flieder und Birken verbinden äußere Natur mit innerem Empfinden. Ihre Malerei zeigt, wie Beharrlichkeit einen neuen Zugang zu den eigenen Gefühlen öffnen kann.

Sonja Pelkowski und Tatjana Hartmann: Brüche und stille Kraft

Sonja Pelkowskis Strukturmalerei macht „Kraftlinien“ beinahe körperlich erfahrbar. Kalk, Marmormehl, Pigmente, Sand, Fasern, Acryl und Resin bilden Risse, Kanten und aufgebrochene Schichten. Was brüchig erscheint, gewinnt Stabilität. Die sichtbaren Spuren erzählen von Verletzlichkeit, Widerstandskraft und Transformation, ohne die Brüche zu glätten oder zu verstecken.

Die Mixed-Media-Arbeiten von Tatjana Hartmann, bekannt als Thana, bewegen sich zwischen kraftvoller Präsenz und konzentrierter Stille. Gesichter, Tiere, Blüten, Naturformen und Ornamente verbinden sich mit leuchtenden Farben sowie goldenen und silbernen Schichten. Metallische Akzente und reliefartige Oberflächen verändern sich je nach Blickwinkel. So entstehen Bildräume, die immer neue Details öffnen und zum Innehalten einladen.

Vivien Kunte und Kordula Bode: Natur, Material und Freiheit

Vivien Kunte lässt ihre Leinwände bewusst Widerstand leisten. Raue Acrylflächen treffen auf Blüten, Rinde, Blätter, Erde und zeichnerische Spuren. Ihre Bilder bewahren Kanten, Verdichtungen und offene Stellen. Dadurch bleiben sie vieldeutig und laden das Publikum ein, eigene Empfindungen und Entdeckungen mitzubringen. Wer mehr über ihre Arbeit und ihre Kurse erfahren möchte, findet bei CityGlow das Porträt „Atelier Vivien Kunte im Leine-Center“.

Kordula Bode bringt mit ihren Aquarellen eine weitere, bewusst offene Position in die Ausstellung. Naturbeobachtung, Bewegung und persönlicher Ausdruck verbinden sich in einer Technik, die Kontrolle und Zufall miteinander ausbalanciert. Transparente Farbschichten und fließende Übergänge lassen Motive entstehen, die sich nicht beim ersten Blick vollständig erschließen. Gerade diese Freiheit des zweiten Blicks ergänzt die körperliche Materialität der anderen Arbeiten.

Warum „Kraftlinien“ mehr als eine Gruppenausstellung ist

Wer die Ausstellung besucht, begegnet nicht nur unterschiedlichen Bildern und Materialien, sondern persönlichen Formen der Auseinandersetzung. Manche Kraftlinien sind sofort erkennbar, andere zeigen sich erst beim längeren Betrachten. Zwischen ruhigen Flächen, leuchtenden Farben, rauen Strukturen und feinen Symbolen entsteht Raum für eigene Gedanken, Erinnerungen und Gefühle.

Gerade die Unterschiede machen den Reiz der Schau aus. „Kraftlinien“ versucht nicht, sechs Handschriften unter einem Stilbegriff zu vereinheitlichen. Stattdessen zeigt die Ausstellung, dass Stärke laut oder leise, glatt oder brüchig, farbintensiv oder zurückgenommen erscheinen kann. Damit macht die Ausstellung in Laatzen die GlowArt Gallery zu einem offenen Ort für zeitgenössische Kunst in der Region Hannover.

Vernissage in der GlowArt Gallery Laatzen

Die Vernissage beginnt am Samstag, 15. August 2026, um 16 Uhr und endet um 19 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 26. September; am 5. September lädt die Galerie zusätzlich zur Midissage ein. Der Eintritt ist frei. Wer an der Eröffnung teilnehmen möchte, kann sich auf der Seite der GlowArt Gallery kostenfrei vormerken.

CITYGLOW-TIPP

Verbinden Sie den Galeriebesuch mit einer kleinen Kunsttour durch das Leine-Center. CityGlow berichtet auch darüber, wie Kunst im Leine-Center Laatzen zum Erlebnis wird. Einen weiteren Einblick in das Programm der GlowArt Gallery bietet das Porträt zur Ausstellung von LaBruja in Laatzen.

FAQ zur Ausstellung in Laatzen

Wann findet die Ausstellung „Kraftlinien“ in Laatzen statt?

Die Ausstellung ist vom 15. August bis 26. September 2026 zu sehen. Die Vernissage findet am Samstag, 15. August, von 16 bis 19 Uhr statt.

Wo wird „Kraftlinien“ gezeigt?

Veranstaltungsort ist die GlowArt Gallery im Leine-Center, Albert-Schweitzer-Straße 10, 30880 Laatzen bei Hannover.

Welche Künstlerinnen nehmen teil?

Gezeigt werden Arbeiten von Anita Franz, Regina Reichenbach, Sonja Pelkowski, Tatjana Hartmann alias Thana, Vivien Kunte und Kordula Bode.

Welche Kunst erwartet die Besucherinnen und Besucher?

Die Schau verbindet Malerei, Aquarell, Strukturmalerei und Mixed Media. Inhaltlich geht es um Wandel, Natur, Verletzlichkeit, Widerstandskraft und persönliche Entwicklung.

Kostet der Besuch Eintritt?

Nein. Der Besuch der Ausstellung und der Vernissage ist kostenfrei. Für die Eröffnung empfiehlt sich eine vorherige Vormerkung über die GlowArt Gallery.

Fazit: Kunst, die Wandel sichtbar macht

Die Ausstellung in Laatzen verbindet sechs eigenständige künstlerische Wege zu einer vielschichtigen Erzählung über Wandel, Widerstandskraft und neue Perspektiven. Wer Malerei und Mixed Media im Original erleben möchte, findet mit „Kraftlinien“ einen zugänglichen Einstieg in aktuelle Kunst aus unterschiedlichen Blickwinkeln – mitten im Leine-Center und bei freiem Eintritt.

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