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Zwischen Nähe und Distanz: Das Festivalthema „Fremde“ als kreative Plattform
Kammerorchester-Hannover c Aude Camus
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Zwischen Nähe und Distanz: Das Festivalthema „Fremde“ als kreative Plattform

von CityGlow

Vom 20. bis 23. November 2025 steht Hannover ganz im Zeichen der zeitgenössischen Musik – dann findet das Musik21 Festival unter der neuen künstlerischen Leitung von Ehsan Khatibi statt. Die Ausgabe 2025 widmet sich dem Leitmotiv „Fremde“, das Spannungen zwischen Zugehörigkeit und Anderssein, zwischen Vertrautem und Unbekanntem untersucht. In interdisziplinären Produktionen wird Fremdheit als kreative Ressource verstanden – nicht als Distanz, sondern als Impuls für Begegnung, Umdenken und Neuentdeckung.

Programm unter dem Thema „Fremde“: Uraufführungen, Interaktionen, Begegnungen
An vier Tagen werden in Hannover auf drei Bühnen musikalische Formate geboten, die mit Theater, Performance, Bildender Kunst und Sprache verschränkt sind. Am Donnerstag, 20. November, eröffnet das Festival um 20:00 Uhr in der Rampe mit „Mein Name ist Fremdvonhier – Eine Reise durch Zugehörigkeit und Wurzeln“ mit Fidan Aghayeva-Edler am Klavier. Am Freitagabend (21. November) folgt in der FAUST Warenannahme „Santronic +/- – Das eigene Fremde“, ein Zusammenspiel von Santur und Elektronik mit Kioomars Musayyebi und Arsalan Abedian. Der Samstag (22. November) bringt um 18:00 Uhr „Pansori Prismen – Vier neue Blicke auf koreanisches Pansori“ mit Soohyun Moon (Gesang) und Sori Choi (Schlagzeug) in der FAUST Warenannahme, später um 20:30 Uhr „HANDTÄNZE – Neue Klang-Körper-Kompositionen“ im Theater in der List mit Tanz, Choreografie und dem Ensemble L’ART POUR L’ART. Am Sonntag, 23. November, findet um 15:30 Uhr in der Rampe eine Podiumsdiskussion zu „Pansori Prismen“ statt (Eintritt frei), und um 17:00 Uhr folgt das szenische Konzert „Art of Memory – Ein szenisches Konzert im Widerspruch“ mit dem Ensemble Megaphon und dem Ensemble Konex.

Publikumserlebnis & Perspektiven – Fremdheit in Erfahrung übersetzen
Das Festival lädt das Publikum ein, sich auf ungewohnte Klänge, Formen und Begegnungen einzulassen. In „Fremde“ liegt hier eine Möglichkeit, eigene Perspektiven zu hinterfragen und Offenheit zu fördern. Neben den Konzerten gibt es Diskussionen, Workshops und Räume, in denen interaktive Reflexion möglich ist. Das Programm ist so angelegt, dass nicht nur zugehört, sondern erlebt und mitgedacht werden kann – als gemeinschaftliche Auseinandersetzung mit Identität, Differenz und Verbindung.


ℹ️ Wichtige Informationen – Stichpunkte

  • Festivalname: Musik21 Festival 2025 – „Fremde“
  • Datum: 20.–23. November 2025
  • Ort: Hannover (Rampe, FAUST Warenannahme, Theater in der List)
  • Programmbeispiele:
    • 20. Nov, 20:00 Rampe – Mein Name ist Fremdvonhier (Fidan Aghayeva-Edler)
    • 21. Nov, 20:00 FAUST Warenannahme – Santronic +/- – Das eigene Fremde (Kioomars Musayyebi & Arsalan Abedian)
    • 22. Nov, 18:00 FAUST Warenannahme – Pansori Prismen (Soohyun Moon & Sori Choi)
    • 22. Nov, 20:30 Theater in der List – HANDTÄNZE – Neue Klang-Körper-Kompositionen (Ensemble L’ART POUR L’ART)
    • 23. Nov, 15:30 Rampe – Podiumsdiskussion zu Pansori Prismen (Eintritt frei)
    • 23. Nov, 17:00 Rampe – Art of Memory – Ein szenisches Konzert im Widerspruch (Ensemble Megaphon & Ensemble Konex)
  • Format: Uraufführungen, interdisziplinäre Formate, spartenübergreifende Kooperationen
  • Weitere Angebote: Diskussionen, Workshops, Reflexionsräume
  • Freier Eintritt: Podiumsdiskussion am Sonntag

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