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Oh, Jacket Langenhagen

Fiona Meyer & Oh, Jacket – wie personalisierte Jacken die Modewelt erobern

Kleider machen Leute. So lautet eine alte Volksweisheit und nie war diese Aussage aktueller, als in der heutigen Zeit. Individualität und der Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sind zum heiligen Gral der Selbstentfaltung geworden. Kleidung transportiert nach außen ein bestimmtes Bild und eine bestimmte Einstellung. Lässig und cool oder schrill und bunt. Mode ist bunt wie die Menschen, die sie tragen. Exakt dieser Verbindung von Selbstexpression und Stil hat sich eine junge Gründerin aus Hannover verschrieben: Fiona Meyer von Oh, Jacket.

Die Mittzwanzigerin zeigt der Modeindustrie, wo wirklich ein frischer Wind weht. Die gelernte Designerin und Maßschneiderin entwickelt mit ihrem Fashion Startup die Jacke neu. Hier werden Kunstlederjacken mit auffälligen Aufnähern und Paspeln verziert. Aber nicht als einfache Kollektionen, sondern nach den individuellen Wünschen der Kunden. Diese können in einem Online Konfigurator aus einer ganzen Reihe von Kollektionen ausgewählt werden.

Alles begann mit einer bestickten Jacke. Als Frau vom Fach fand die Designerin eine gekaufte Jacke mit dem gewissen Etwas – aufwendige Verzierungen und mehr. Bei jedem Gang durch die Stadt oder in den Supermarkt fragten Bekannte und Passanten nach der Marke. Der Spruch: „Oh woher hast du denn diese tolle Jacke?“ fiel häufiger und wurde gleichzeitig Namensgeber der heutigen Marke. Oh, Jacket!

Als Tochter zweier selbstständiger Eltern stand für sie immer fest: Auf lange Sicht würde sie etwas Eigenes kreieren. Im Alleingang entwickelte sie das heutige Konzept und den Online Auftritt ihres Unternehmens. Eine echte Selfmade Woman. All dies geschieht neben einem Hauptjob und der Belastung des normalen Alltags.

Sie näht selbst. Erstellt. Netzwerkt. Ein Vorbild für all jene die behaupten, die Generation X würde nur von den Früchten vorheriger Generationen profitieren.

Neben dem individuellen Look steht die Marke ganz im Zeichen von ethischem und nachhaltigem Konsum. In der Zeit von Fast Fashion sollen die Eyecatcher möglichst lange getragen werden. Man kreiert sozusagen sein Herzstück ganz, ohne irgendwelchen Trends zu folgen. Also nur nach dem eigenen Geschmack. Denn das was man liebt, schmeißt man nicht einfach nach der nächsten Saison weg. Diese emotionale Bindung zum Kleidungsstück soll unnötiger Verschwendung präventiv entgegenwirken. Aus ca. 200 Patches können die Kunden auswählen und selbst zum Designer werden. Die Patches werden mit viel Liebe zum Detail per Hand aufgenäht und die Designs mit hochwertigem Siebdruck aufgetragen. Im Online Shop der Marke finden sich aber nicht nur Jacken, sondern auch Sweater, Shirts und mehr.

Auf den Social Media Plattformen wird das Team seit Anfang des Jahres von Annika Wolter unterstützt. Auch in der Corona Zeit konnte sich das junge Unternehmen dank seiner stetig wachsenden Kundschaft weiter entwickeln und allen Trends zum Trotz expandieren. Für die Zukunft sind neue Kollektionen und ein noch breiteres Warensortiment in Planung. So entstehen stetig neue Designs und zusätzliche Verzierungen. Auch für die männliche Kundschaft sind neben Unisex Sweatern erste Produkte in der Entwicklung. Seid gespannt!


Credits & BIldunterschriften:Models: Rachel-Ann Thumann: DSC_0835, DSC_0749, DSC_0741Sarah Bayer: DSC_0534,DSC_0673Marie-Theres Haas: DSC_0247 Annika Wolter & Fiona Meyer: DSC_0177Fotografin: Tessa StrüberSocial Links: @Ohjacket.de , @fionavonohjacket , @annikawlt

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