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FOOD

The Wild Duck – Fine Dining für Jedermann

Beim Gedanken an asiatische Küchen würden viele vermutlich Reisgerichte und Ente süßsauer assoziieren. Doch natürlich verbirgt sich hinter der Begrifflichkeit eine Fülle unterschiedlichster Gerichte und Geschmacksrichtungen aus einem der größten Kulturräume unserer Welt. Ganz klar: Es gibt nicht DIE asiatische Küche.

Wild Duck in Hannover

Ein gutes Beispiel für moderne Kochkunst mit asiatischem Einschlag ist das Restaurant Wild Duck. Der Name ist vom Vornamen des Kochs und Inhabers Viet Anh abgeleitet.

Der Name Viet kommt aus dem vietnamesischen und klingt ausgesprochen genauso wie das vietnamesische Wort Vit (ohne „e“), was übersetzt Ente heißt.

Anh´s Spitzname bei seinen Freunden war seit ewigen Zeiten „Ente“. Und dazu kommt, dass Ente eines von Anh`s Leibgerichten ist – also war der Name „The Wild Duck“ geboren. Viet wuchs in Hanoi auf. 2003 kam er mit seiner Familie nach Dresden, absolvierte im Schlosshotel Pillnitz seine Ausbildung zum Koch, mit Schwerpunkt auf die französische Küche.

Über zehn Jahre arbeitete er selbstständig als Koch und kam viel in der Welt rum. Namenhafte Restaurants und Hotels wie das A-Rosa Sylt, Käfer Feinkost oder exquisite Caterings überall auf der Welt waren hierbei nur einige seiner Stationen.

Den Entschluss sich selbstständig zu machen, hatte er bereits in den Jahren 2011 und 2012. Es fehlte nur der richtige Ort und Zeitpunkt. Die Idee zu allem sollte erst etwas später kommen. Viet arbeitete viele Jahre sehr hart, um sich seinen Traum finanziell zu ermöglichen. Da er die Stadt Hannover durch Besuche bei seiner Schwester bereits kannte, erweiterte er irgendwann seine Immobiliensuche von Dresden auch auf diesen Raum und wurde fündig.

Die passende Location war somit an der Podbielskistraße gefunden. Nach aufwendiger Kernsanierung mit den eigenen Händen entstand ein Restaurant mit erdigen Naturtönen, das Wild Duck eben. Ein Ort, an dem man sofort vom Alltag entspannt und sich wohl fühlt.

Die Passion, die Anh jeden Tag in seiner Küche lebt, spiegelt sich auch in der Einrichtung und Dekoration wieder, bei der man seine Liebe zum Detail erkennt.

Die Küche ist eine Fusion aus französischen und asiatischen Speisen. Die französische Küche beschreibt für Anh persönlich den Ursprung, oder auch „die Mutter aller Küchen“. Diese doch meist recht gehobene Küche wollte er mit der bodenständigen, exotischen asiatischen Küche kombinieren, mit der er letztendlich aufgewachsen ist.

Nachhaltig Kochen – Wild Duck

Das Wild Duck hat das Bestreben, nachhaltig zu kochen. Das Fleisch wird nach Möglichkeit aus der Region beziehungsweise aus dem deutschsprachigen Raum eingekauft. Es werden weder Glutamate, Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe oder Fertigsoßen verwendet. Von den Gewürzmischungen- und Pasten, Soßen bis hin zum Eis wird alles selbst hergestellt. Auch das Gemüse wird selbst fermentiert oder eingelegt, zudem wird es nicht „tot“ gekocht und der Fisch wird selbst geräuchert.

The Wild Duck garantiert einen Schwerpunkt auf ausgewogene Gerichte. Verwendet werden ausschließlich ungesättigte pflanzliche Fette, Vitamine in Gemüse wird durch innovative Garmethoden erhalten und selbstverständlich auch vegetarische und vegane Alternativen angeboten.

Die Karte ist bewusst klein gehalten um Qualität und Frische besser gewährleisten zu können. Qualitative Prozesse vor quantitativer Verschwendung.

The Wild Duck möchte qualitativ gutes Essen für eine große Bandbreite der Gesellschaft zugänglich machen und damit ein Erlebnis zu schaffen. Eben casual, fine dining für jeden Anlass.

 

0511- 848 684 64
contact@thewildduck.de

www.thewildduck.de

Adresse:

Podbielskistraße 167, 30177 Hannover

Bildcredits:

Julia Lachmund

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BUSINESS

360-PRO – neue Dimensionen entdecken

Anzeige/Advertorial –  360-PRO – neue Dimensionen entdecken mit Oliver Vosshage.

Virtueller Rundgang der nächsten Generation

Kameratechnik wird in den Händen von Fotograf Oliver Vosshage zu einem Allzweckmarketingtool. 2020 ergänzte diese 360° Grad Fotografie sein Portfolio von 2D auf 3D.Die erstellte Datenmenge umfasst nicht nur Bildmaterial, sondern auch auf die Zentimeter genaue Messdaten. „Diese Daten lassen sich zum Beispiel auch in Grundrisspläne umwandeln“, so Oliver Vosshage. Bisher ließen sich die Dimensionen eines Gebäudes für den außenstehenden Betrachter kaum in ihrer Gesamtheit begreifbar machen.

Tausende Quadratmeter. Unzählige Zimmer. Eine Fülle an Nutzungsmöglichkeiten. In der Vergangenheit bestanden Objektpräsentationen aus Bild- und Videomaterial. Linear und einseitig abspielbar. Doch seit ein paar Jahren liefert die Firma Matterport, der Weltmarktführer und Pionier der 3D-Aussenansichten von virtuellen Rundgängen, eine Alternative.
Die Technik dahinter ist unter anderem die hauseigene PRO2 Kamera, welche mit Hilfe von 6 HDR Kameras und drei Infrarot-Tiefenmesssensoren, Aufnahmen mit einer Auflösung von ca. 130 Millionen Pixeln erfasst.
Nach mehr als 25 Jahren Fotografie-Erfahrung fokussiert sich der Hannoveraner Fotograf – Oliver Vosshage – nun zusätzlich auf die Erstellung von digitalen Objekt-Zwillingen aller Art. Mit einem Auge fürs Detail misst, fotografiert und erstellt Oliver Vosshage ein umfassendes Gesamtbild der Räume. Der Arbeitsprozess beinhaltet unzählige Einzelschritte und aufeinander folgende Kamerapositionen.

Durch die Positionierung an strategischen und grafisch wichtigen Punkten wird die Location Zentimeter um Zentimeter erfasst. So entsteht ein digitaler Zwilling, in den später Videos und andere multimediale Elemente individuell eingesetzt werden können.

Es besteht für Unternehmer eine neue und erweiterte Möglichkeit, den Umsatz zu steigern oder sich ganz neu zu präsentieren und so neue Zielgruppen anzusprechen. Ein eingebundener 360-PRO Rundgang sorgt für Aufsehen und verlängert messbar die Verweildauer auf der Homepage und genau darauf hat sich Oliver Vosshage bei seinem Konzept konzentriert.
Im Gegensatz zu den seit vielen Jahren existierenden virtuellen Rundgängen (wie z.B. Google Streetview) kann man sich in der dreidimensionalen
Umgebung von 360-PRO intuitiv und nahezu frei bewegen. Die Rahmenbedingungen für den digitalen Rundgang bestimmen die Wünsche des Kunden und die Begebenheiten des Objektes. Die gesamten Räumlichkeiten von der Eingangstür über Außenbereiche und den Dachboden bis zum letzten Stuhl im Kellergeschoss können erfasst werden. Der Kunde kann abschließend bei der detaillierten Gestaltung des Rundganges den Fokus auf die Highlights richten. Wenn gewünscht, können bereits erfasste Bereiche anschließend aus der Ansicht neutralisiert und ganz individuell eingerichtet werden. Ein 360-PRO Rundgang ermöglicht jeder Zeit kreative Freiheiten, es lassen sich

Crossmedial die unterschiedlichsten Medien einbinden. Durch einen Mausklick auf einen Button im mitten im virtuellen Raum verbindet Oliver Vosshage auch seine Drohnendienstleistungen (Fotos und Videos nach den neuen EU Richtlinien) mit den virtuellen Rundgängen und der Besucher kann zusätzlich einen Blick von oben auf den gesamten Standort werfen. Auch eine persönliche Begrüßung z.B. am Eingang vom Schloss Herrenhausen mit einem eingebundenen YouTube Video oder der direkte Sprung zum Festsaal über ein Auswahlmenü ist möglich.

Diese Puppenhausansicht vermittelt anschaulich einen Querschnitt der Location. Die Wände in Richtung des Betrachters werden unsichtbar und erlauben einen exklusiven Einblick von Außen in das Objekt. 360-PRO schafft so ein Verständnis für die Raumkonzepte von z.B. Stores, Bildungs- und Kulturstätten, oder Veranstaltungsorten.

Seit Herbst 2020 haben sich schon einige namhaften Kunden aus der Region für das Highend-Produkt entschieden. Zu Ihnen zählen unter anderem Unternehmen, wie die Parfümerie Liebe, Schloss Herrenhausen, oder auch die zwei Standorte der Dr. Buhmann Schule/Akademie in Hannover. Traditionsunternehmen, wie der bereits erwähnte Bildungsträger, werden so mit innovativster Technik digitalisiert.

Mehrwerte, Umsatzsteigerungen und eine ganz neue öffentliche Wahrnehmung ist so auch über die Zeit der Pandemie hinaus möglich.

360-PRO.de

Oliver Vosshage

Email: mail@360-pro.de

Telefon: +49 179 – 3971520

Fotos: Oliver Vosshage

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BUSINESS

„Ein Rabattcode ist in der Regel nicht das beste Kaufargument“

RBB Consultants im Interview

Ein Rabattcode ist in der Regel nicht das beste Kaufargument“

Die Marketingagentur RBB Consultants aus Hannover hilft Restaurants und Lieferdiensten, einen eigenen Lieferservice aufzubauen, mehr Bestellungen zu erhalten und unabhängig von Provisionen zu werden. Und das alles, ohne auf große Lieferplattformen angewiesen zu sein.

Liebes Team von RBB Consultants, stellt euch doch einmal vor.

„Unser Geschäftsführer Nico und sein Team helfen Restaurants und

Lieferdiensten dabei, einen eigenen Lieferservice aufzubauen, mehr

Bestellungen zu erhalten und unabhängig von teuren Provisionen bei

großen Lieferplattformen zu werden. RBB Consultants ist ein frisches innovatives Unternehmen, das transformative Dienstleistungen für Gastronomen anbietet. Wir bringen Restaurantbesitzern mehr Umsatz.“

Wie kamt ihr zu eurer Spezialisierung?

„Wir waren 2019 ein Jahr als Marketingagentur auf dem Markt. Anfang

2020 haben wir durch ein Projekt mit einem Restaurantbesitzer

festgestellt, dass eine sehr große Ungerechtigkeit durch die teuren

Lieferplattformen herrscht. In dem Projekt ging es darum, einen eigenen Lieferservice aufzubauen, ohne auf den bekannten Lieferplattformen gelistet zu sein. Durch dieses

Projekt haben wir eine anfängliche Expertise aufbauen können. In den

letzten zehn Monaten hat Nico zusammen mit seinem Team mit über 30

Restaurants in enger Zusammenarbeit einen Lieferservice aufgebaut und

bestehenden Lieferdiensten dabei geholfen, ihren Umsatz zu steigern.“

Was unterscheidet klassisches Marketing von dem für Restaurantbetreiber?

„Der gravierendste Unterschied liegt in der Zielsetzung. Während man

beispielsweise bei Lokalen Dienstleistern Adressen generiert und bei

Ladengeschäften Besuche erzeugt, gibt es bei Lieferdiensten drei Dinge, die

man erreichen muss, um für die Restaurantbetreiber die bestmöglichen

Ergebnisse zu erzielen: Mehr Erstbestellungen durch Neukunden, mehr Folgebestellungen durch Stammkunden und einen höheren durchschnittliche Bestellwert.

In erster Linie geht es darum, die richtigen potenziellen Kunden zu

erreichen, das sind Menschen, die sich für die Küchenrichtung

interessieren und vor allem diese, die in dem Lieferumkreis des

Restaurants wohnen. Der größte Fehler, den ein Großteil der

Restaurantbetreiber machen, ist es, die falschen Leute anzusprechen.

Ein weiterer gravierender Unterschied macht es, wenn ein Restaurant auf

einer Lieferplattform gelistet ist. Dann muss man dem Kunden einen

klaren Mehrwert bieten, damit er auf direkten Wege bei dem Restaurant

bestellt, ein Rabattcode ist in der Regel nicht das beste Kaufargument.“

Habt ihr Tipps und Tricks für kleine Marketinghacks oder Vergleichbares?

„Als Restaurant, sollte man seinen Fokus vor allem auf eins legen: gutes

Essen und ein guter Service, denn ein gutes Produkt ist der Grundstein

für gutes Marketing. Um potentielle Kunden zielgerichtet zu erreichen, ist online Marketing unabdingbar, jedoch muss man sich hier unweigerlich anlernen. Hier

werden häufig leicht vermeidbare Fehler gemacht, Werbekonten werden

für immer gesperrt, die Werberichtlinien werden nicht beachtet, da sie

nicht eindeutig zu verstehen sind und Bemühungen bleiben ohne nennenswerte monetäre Ergebnisse. Wir legen es jedem Restaurantbesitzer nah, auf die Unterstützung eines echten Experten zu setzten. Dadurch spart man sich eine Menge Frust, Arbeit, Zeit und Geld. Für Interessenten bieten wir bei RBB Consultants ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem unserer Marketingexperten an.

Ein Beratungsgespräch kann man sich unter www.rbbconsultants.de buchen.“

RBB Consultants 

Fotos: Nicola Balbas

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BUSINESS

So erfinderisch sind die MOERDOCS-Gründer

HYGENIEKONZEPT statt TASTING (Gastronomie)

Die Pandemie bedeutet Beschränkungen für uns alle (nicht nur für die Gastronomie). Im Besonderen gilt dies aber für die Gastronomie, Kleinstunternehmer, Künstler und Zulieferer. Seit Frühjahr letzten Jahres entstanden viele Ideen und Initiativen, um den negativen Folgen entgegen zu treten. Seien es nun digitale Netzwerktreffen oder gar Spendensammlungen – Innovative Ideen und neue Konzepte sollen den Unterschied machen.

Die Entwickler des Kultgetränkes Moerdocs wollten gerade in dieser schwierigen Zeit einen Beitrag leisten, einen Mehrwert für sich und andere Unternehmen auch unter den erschwerten Bedingungen. Gemeinsam das Beste aus der aktuellen Lage machen.

Normalerweise würde das Unternehmen seinen fruchtigen Likör mit dem Glittereffekt in Bars präsentieren. Doch es ist nichts normal zurzeit.

Statt Tastings durchzuführen, entstand die Idee bei gemeinsamen Shootings für alle Beteiligten hochwertiges PR- Material zu kreieren. Sich gegenseitig durch Bildmaterial und Austausch zu unterstützen.

In Zusammenarbeit mit einem Hygienebeauftragten wurde ein coronakonformes Konzept erarbeitet, welches den größtmöglichen Schutz für die Gesundheit bieten sollte. 

Peter Knecht arbeitet schon seit Beginn der Pandemie eng mit Gastronomie, Eventveranstaltern und dem Gesundheitsamt Hannover zusammen. Unter seiner Anleitung wurden die umfangreichen Planungen für das Sicherheits- und Hygienekonzept angegangen.

Mit den steigenden Inzidenzwerten mussten folglich auch laufend Nachbesserungen vorgenommen werden. Immer basierend auf dem aktuellen Stand der jeweiligen Auflagen wurde Kontakt mit der örtlichen Gastronomie aufgenommen.

Nach viel positiver Resonanz und intensiver Beratung fiel die Wahl der ersten Shootinglocation auf das Piccoli’s Roadhouse. Hier konnte man in der Vergangenheit die ersten Flaschen des Likörs genießen und die großen Räumlichkeiten im Untergeschoß waren der perfekte Ort für ein Shooting.

Am Tresen und der dazugehörigen Billardhalle sollten Models und Produkte perfekt in Szene gesetzt werden.

Anschließend folgte die zeitaufwändige Suche nach Fotografen, Stylisten, Lichttechnikern und Models. Immer wieder fielen Teilnehmer, teils äußerst spontan, aus oder mussten ausgetauscht werden.

Auch wirkten sich hier die immer wieder neu definierten Vorschriften extrem aus. Ständig musste das Konzept abgeändert und verschärft werden. Dazu kam die große Grauzone der rechtlichen Vorgaben, die selbst das Gesundheitsamt zum Verzweifeln brachte.

Die Neuerungen waren zu schnell, als dass es Präzedenzfälle oder echtes Fachwissen dazu geben könnte. Deshalb wurde das Hygienekonzept so streng angezogen, dass auch bei erneuter Verschärfung noch ein Toleranzbereich blieb. Jedes Detail musste akribisch geplant werden.Jede Portion des Buffets musste einzeln mit Besteck eingepackt werden und die entsprechenden Sicherheitsabstände freigeräumt werden. Dank des großen Erfolgs der ersten Aktion stehen weitere Shootings nach einem Abklingen der aktuellen Welle ins Auge gefasst.

MOERDOCS

Fotos: Nicolas Wanek

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BUSINESS

„Die Menschen bewegen. Zu einem zu kommen. Das ist Marketing.“ Andre Vaternam

VON NEW YORK NACH HANNOVER

Geboren und aufgewachsen in Salzgitter und für das Studium nach Hannover. So beginnt eine erfolgreiche Karriere in der Kreativbranche. Lokal, wie auch international.

Seine kreative Ader entdeckte er bereits in jungen Jahren. Mit Blick über die Schulter seines Onkels entbrannte die Leidenschaft für Illustrationen und Zeichnungen.

Eine Passion, die lange Jahre hinter Ausbildung und Studium zurückstehen musste. Mit Blick auf eine möglichst breite und vielseitige Qualifikation entschied er sich für den Studiengang international Management. Im Rahmen eines Praxissemesters zog es ihn für drei Monate in die USA. New York. Ostküste, um genau zu sein.

Für zwölf Wochen tauschte er Kröpcke gegen Big Apple. Central Park gegen Eilenriede.

Eine halbe Millionen Mitmenschen gegen acht Millionen.

Das Lebensgefühl und das komplett gegensätzliche Tempo der Metropole rissen ihn in ihren Bann. Nach seinem Studienabschluss an der FHDW und dem Erhalt einer green card ging er direkt zurück nach Manhattan. Während andere Kommilitonen in Bürojobs vor Ort gingen zog es ihn zurück in die Stadt die nie schläft. Eine Zeit seines Lebens, die sicher prägend war für den Marketingstrategen.

Für über zwei Jahre arbeitete er als Freelancer für eine Ratingagentur im Marketing. In seiner neuen Wahlheimat wehte ein anderer Wind. Im Gespräch erinnert sich: „Die Menschen denken und handeln anders als in Deutschland. Während bei uns eher Sicherheit und die Absicherung im Mittelpunkt der Arbeit stehen und Kollegen meist nur Kollegen bleiben – geht es in den USA anders zu. Hier gibt es eine höhere Geschwindigkeit. Mehr Risiko. Mehr Fluktuationen. Die eine Kollegin sitzt noch am Morgen bei einem Kaffee mit anderen zusammen und um die Mittagszeit ist ihr Tisch geräumt. Ohne viel Aufsehens. Auf der einen Seite stehen sich Mitarbeiter unter einander freundschaftlich gegenüber. Man unternimmt auch nach der Arbeit noch was zusammen. Man guckt nicht so genau auf die Uhr. Dafür kämpft jeder für sich selbst. Definitiv ein Unterschied in der (Unternehmens-)Kultur vieler Unternehmen. „

Während seiner Zeit im Ausland hatte er weiterhin einige Kunden vor Ort weiter betreut. Durch seine Zusammenarbeit mit Martin Polomka, stadtbekannt als Besitzer des traditionsreichen Tanzclubs Palo Palo und anderer Raschplatzlegenden, etablierte sich das Eventmarketing als einer seiner Schwerpunkte. Gemeinsam organisierten sie große Events und holten Stars der Musikszene, wie Sido oder Star DJs nach Hannover.

Mit der steigenden Popularität der sozialen Netzwerke endeten auch die Zeiten der Plakatwerbung. Der Fokus seiner Arbeit verlagerte sich auf Online Werbung und Kommunikationsstrategien in den digitalen Medien. Über Empfehlungen und seine wachsende Reputation als Mann mit dem Auge fürs Detail führten ihn schon auf vier Kontinente.

Für die Produktion von Imagefilmen für den Reiseveranstalter TUI oder als Produzent für Schulungsmaterial für den Audioriesen Sennheiser. In den kommenden Ausgaben werden wir mit ihm über Marketing und kleine Hacks für den Alltag in den sozialen Medien sprechen.

Bildmaterial: Andre Vaternam

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BEAUTY / STYLE KUNST / KULTUR

„SHOW-FENSTER” – REGIONALE MODE BELEBT DUNKLE SCHAUFENSTER

Geschlossene Türen, dunkle Fenster und leere Plätze: Restaurants, Cafés und andere kleine

Dienstleister, die normalerweise erheblich das Gesicht der Stadtteile Hannovers prägen,

können seit Monaten nicht mehr öffnen.  Im

Zuge der Initiative „Fashion born in Hannover“, die das kreHtiv Netzwerk Hannover mit Unterstützung der Region Hannover und in Kooperation mit der UNTER EINEM DACH gUG bereits im letzten Jahr ins Leben gerufen hat, kommen diese beiden Branchen nun zusammen.

So entstand eine einfach geniale Idee: Warum nicht die aktuell

ungenutzten Schaufenster der verschiedenen Gastronom nutzen, um ihre Mode

zu präsentieren?

Dadurch werden nicht nur die dunklen Fenster wieder mit Leben gefüllt und Passanten an ihre Lieblingslokale erinnert, sondern die Aktion zeigt auch den starken branchenübergreifenden Zusammenhalt. 15 Labels aus der Region bespielen nun die Fensterflächen in den Stadtteilen List, Nordstadt, Calenberger Neustadt, Südstadt, Bothfeld, Linden und Mitte, So zeigen sie gemeinsam, wie„Support your locals“ gelebt werden kann.

„Gemeinsam haben wir über 30 Ladengeschäfte für die „Show-Fenster“-Aktion begeistern

können. Wir freuen uns über so viel Zuspruch und Zusammenhalt vor Ort. Das zeigt nicht

nur, dass wir alle im selben Boot sitzen, sondern auch, dass wir uns gegenseitig unterstützen“,

sagt Julia Penkina, die das Label notmadeinKINA* mit einem eigenen Atelier in Hannovers

Nordstadt führt.

Mode-Begeisterte können die nächsten Wochen auf Entdeckungstour durch Hannover gehen

und sich von der Vielseitigkeit der lokalen Modeszene überzeugen. Von extravaganten

Kreationen und nachhaltiger Business-Kleidung, über T-Shirts mit Hannover-

Prints bis hin zu elegantem Schmuck. Ziel von Fashionborninhannover ist es, die regionale, oft

nachhaltige und qualitativ hochwertige Mode sichtbarer zu machen.

„Wir freuen uns sehr, dass in unserem Designer*innen-Netzwerk diese Idee entstanden ist,

die zeigt, dass man in Hannover zusammenhält und nicht gegeneinander arbeitet. Das unterstreicht

einmal mehr das große Potential unseres Projekts”,

freut sich Christine Preitauer, Geschäftsführerin des kreHtiv Netzwerks.

Auf der Website fashionborninhannover.de finden Interessierte eine Karte, auf der alle Teilnehmer eingezeichnet sind, sodass sie eine eigene Route

für ihren Spaziergang planen können. Alle Informationen zu den ausgestellten Labels gibt es

direkt in den Schaufenstern, oft können die Teile sogar in eigenen Onlineshops direkt erworben

werden. Das Besondere: Alle, die ein Foto vom Schaufenster mit ihren Lieblingsteilen

bei Instagram posten und das jeweilige Label, den Gastronomiebetrieb und die Initiative

Fashion born in Hannover verlinken, bekommen 10% auf ihren nächsten Einkauf beim jeweiligen

Label.

Social Links:

@fashionborninhannover

@@krehtiv_netzwerk_hannover

Bildmaterial:

Bildunterschrift 1: Lorena Winkler vom Label Wayóm und Stefanie Sieverding vom Label Dörpwicht vor dem von ihnen dekorierten Schaufenster der Cocktailbar „Schenker“

 

Bildunterschrift 2: Das Schaufenster des Restaurants Marie in der List mit den Labels june&juno und Roderbruch

 

Bildunterschrift 3: Das Schaufenster des Cafés Kreipe in der Oststadt mit den Labels Dörpwicht und notmadeinKina*

Alle Bilder: © kreHtiv Netzwerk Hannover

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PEOPLE

Industrie-Designer Simon Kux im Interview

Funktionales und soziales Design aus Hannover

Hallo Simon, erzähle uns doch mal von deinem bisheriger Werdegang – beruflich und privat.

„Ich habe mit 17 Jahren eine Ausbildung zum Steinmetz gemacht. Nach einigen Jahren als Geselle habe ich dann mein Fachabitur nachgeholt und ein Studium im Bereich Industriedesign absolviert. Nach dem Studium habe ich gemeinsam mit zwei Kommilitonen ein Designstudio gegründet. Seit 2015 führe ich meine Tätigkeiten als Industriedesigner als Studio Simon Kux durch (www.simon-kux.com, @simonkux) und unterrichte seit 2018 als Lehrbeauftragter im Studiengang Produktdesign an der Hochschule Hannover.

Seit Ende 2020 bin ich auch für das Plasticycle Projekt verantwortlich. Ein Kunststoffrecyclingprojekt, für Bildungsarbeit im Bereich der globalen Kunststoffproblematik (@hannover_preciousplastic). Wir haben für dieses Projekt finanzielle Unterstützung vom Innovationsfond der Stadt Hannover bekommen und suchen aktuell nach Bildungsträgern, die Interesse an Workshops zu diesem Thema haben.

Auch konnten wir bereits einige Lokale Kooperationspartner für unser Projekt gewinnen, wie zum Beispiel die Firma Göing und einige Betriebe aus unser direkten Nachbarschaft, die unser Vorhaben unterstützen.“

Wie würdest du das Ziel deiner Arbeit beschreiben?

„Dazu muss ich wohl meine Tätigkeit als Designer von meiner Tätigkeit als Lehrbeauftragten trennen. Wobei das gar nicht so einfach ist, da diese beiden Tätigkeiten unmittelbar miteinander verknüpft sind und sich natürlich auch gegenseitig beeinflussen.

Als Lehrbeauftragter habe ich hauptsächlich mit Studierenden des ersten und zweiten Semesters zu tun. Also Menschen, die in der Regel direkt aus der Schule an die Hochschule kommen – mit einigen Ausnahmen natürlich. Unser Schulsystem hat da deutliche Spuren hinterlassen und gegen diese „verschulte“ Denkweise gilt es erst einmal anzukämpfen. Ich sehe mich da als „Sparringspartner“ für die Student*innen. Ich konfrontiere sie mit einer Aufgabenstellung und stelle kritische Fragen zum Entwurfsprozess, zur Umsetzung und natürlich zum Ergebnis. Im Grunde habe ich für meine Student*innen mehr Fragen als Antworten. Ein gutes Produkt entsteht immer aus einem Dialog heraus. Wer nicht lernt, diesen Dialog zu führen, wird nicht in der Lage sein, zeitgemäße Produkte zu gestalten. Das versuche ich den Student*innen zu vermitteln.

Im Fokus meiner Arbeit als Designer steht das Entwickeln von industriell gefertigten Produkten. Ich arbeite mit lokalen Betrieben, Großkonzernen, aber auch mit kleinen Startups zusammen. Meistens steht am Anfang nur eine grobe Idee und ich schaue dann, gemeinsam mit diesen Firmen, wie wir diese Idee in die Realität umsetzen. Das kann von einem Prototyp über eine Kleinserie bis hin zum Massenprodukt fast alles sein. Auch gibt es Kunden, die mich temporär in ihren kreativen Prozess mit einbinden, um neue Impulse von Außerhalb zu bekommen. Workshops und Kreativveranstaltungen sind auch Teil meiner Dienstleistung die ich für Firmen, unabhängige Bildungsträger, Schulen oder Museen anbiete. Das hört sich alles erst einmal sehr viel an, ist aber im Grunde alles mit einander verbunden.“

Wie gestaltet sich dein Arbeitsalltag?

Im Kontext der aktuellen Pandemie wohl eine sehr gute Frage. Zurzeit sehr chaotisch, wie bei den meisten Leute wahrscheinlich. Irgendetwas zwischen Zoommeeting, Homeschooling und Werkstatt.“

Es gibt den Begriff „social relevant design concepts“. Was ist das genau? Was bedeutet es für dich?

„Diesen Satz habe ich vor etwa zwei Jahren mal im Zusammenhang einer Aufgabenstellung, eines Kurzzeitentwurfes, an der Hochschule formuliert. Meine Studierenden bekamen damals folgende Aufgaben: Entwerfen Sie ein Produkt mit einem sozial relevanten Hintergrund.

Das war ein sehr spannendes Experiment und hat den Diskurs und den Entwurf auf die gleiche Ebene gestellt. Ich habe, für mich sehr viel aus diesem Projekt mitgenommen. Da drin steckt einfach eine Art Selbstüberprüfung meiner eigenen Arbeit. Eine soziale Relevanz kann ja im Grunde alles haben was mit Menschen in Kontakt kommt: Welche Kleidung wir trage, welche Verkehrsmittel wir nutzen oder welche Lebensmittel wir Konsumiere. Nun kann ich mir überlegen, welchen Einfluss das auf die Gestaltung meiner Produktentwürfe hat. Wo kommen die Rohstoffe für mein Produkt her? Wer ist, unter welchen Umständen an der Fertigung dieses Produktes beteiligt? Wer benutzt es? Und vor allem: Was passiert mit meinem Produkt nach dem es nicht mehr benutzt wird? Das alles sind Schnittstellen, die früher oder später unsere gesamte Gesellschaft betreffen, egal ob wir dieses Produkt konsumiert haben oder nicht. Und in jedem dieser Punkte gibt es kleine „Stellschrauben“ die ich im Gestaltungs- und Planungsprozess mit einbeziehen und im besten Fall positiv beeinflussen kann. Es ist im Grunde eine Art erhobener Zeigefinger für mich selbst.“

Simon Kux

 

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BUSINESS

Homeoffice am Strand

Während des vergangenen Jahres haben viele Unternehmen ihre Arbeitnehmer ins Homeoffice geschickt, um der zunehmenden Gefahr einer Ansteckung Rechnung zu tragen. Im Laufe der Zeit folgten immer mehr Berufstätige diesem Beispiel und machten kurzerhand den Wohnzimmertisch oder einen Kellerraum zum neuen Arbeitsplatz.

Doch stellt sich hierbei oftmals die Frage, ob dies die passende Ausstattung und Arbeitsatmosphäre zuhause überhaupt vorhanden ist.

Eine Alternative zum klassischen Homeoffice entwickelten die Reiseexperten der TUI im Spätherbst des vergangenen Jahres. Die zentrale Idee ist einfach und genial.

Statt weiter im feucht-kühlen Klima vor Ort auszuharren und die letzten Ausläufer der Winterdepression zu verarbeiten, verlagert man seine Arbeit in ausgewählte Hotels und Clubs, so genannte Workation, in der ganzen Welt.

Das Angebot für weitere Länder und Hotels wird sukzessive ausgebaut, um noch mehr Gästen die Möglichkeit zum Arbeiten an inspirierenden Orten zu bieten. Hier wird das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Ausgewählte Zimmer werden in ruhiger Lage ganz nach den Wünschen der Gäste ausgestattet. Ganz im Kontrast zur Heimat erwarten die Besucher schnelles Internet und eine großzügige Ausstattung mit separatem Büroraum. Gegen eine Gebühr stehen auch voll ausgestattete Konferenzräume und entsprechende IT-Unterstützung vor Ort zur Verfügung. Statt der üblichen Einkaufsfahren mit Maske und Abstand kann man hier nach getaner Arbeit das Clubleben in vollen Zügen genießen.

Eine Work-Life-Balance mit zahlreichen Angeboten zum Ausgleich: Sei es das umfangreiche Sportprogramm, Strand oder Pool, exzellente Kulinarik oder eine verwöhnende WellFit-Spa-Behandlung. Für Reisende mit Familien gibt es ein breites Angebot für die jüngsten Gäste der Urlaubsanlage. Während die Eltern wichtige Mails beantworten oder in der Sonne abschalten können die Kinder unter liebevoller Betreuung die Seele baumeln lassen. Das Angebot ist perfekt konzipiert für Selbstständige oder Angestellte, welche auch ohne Präsenz im Büro oder beim Kunden im „remote“ arbeiten können.

Fotos: TUI AG

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BEAUTY / STYLE

Vegane und plastikfreie Naturkosmetik aus Hannover

PlantBase – Natürlich. Plastikfrei. Engagiert.

Die meisten Menschen verbinden mit Umweltschutz nicht nur positive Emotionen. Jedermann scheint die Gefahr von Plastik und steigender Verschmutzung bewusst. Jedoch möchte in unserer Gesellschaft niemand auf seinen aktuellen Lebensstil verzichten. Oder es fehlt einfach an einer Perspektive, um neue Wege zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu beschreiten.

Unglaubliche Mengen Plastik und andere Abfallprodukte der Menschheit treiben in den Weltmeeren. Kleinste Plastikpartikel haben Auswirkungen auf Natur und den menschlichen Körper. Dies und noch viel mehr sind Gründe, die Produktion und den Verbrauch von Kunststoffen zu reduzieren. Immer mehr Menschen wollen die umweltschädlichen Einflüsse reduzieren und Alternativen aufzeigen.

Das Ehe- und Gründerpaar Seherr-Thoß plant die Revolutionierung der Kosmetikindustrie. Sie setzen auf Naturkosmetik aus Hannover. Seit 2019 arbeiten beide an der Verwirklichung ihrer gemeinsamen Vision, der fortschreitenden Vermüllung der Erde ein Ende zu bereiten. Die veganen, tierversuchsfreien Produkte des Start Ups werden gut nachgefragt. In einem nächsten Schritt erweiterten die Gründer ihr Sortiment um verschiedene Seifen für Körper und Haar, Küchenseifen und Accessoires für den ganzen Haushalt.

Über die Inhaltstoffe und Produktion ihrer Waren sagt die Gründerin selbst: „Die Zusammensetzungen unserer Produkte entwickeln wir selbst und wir arbeiten so lange daran, bis wir zu 100 Prozent mit ihnen zufrieden sind. Erst dann geben wir die Rezeptur in die regionale Manufaktur, wo die Naturkosmetik dann vorschriftsmäßig zertifiziert und produziert wird. Mit den Inhabern unserer Manufaktur pflegen wir mittlerweile ein sehr persönliches Verhältnis – wir sind auch privat befreundet und treffen uns regelmäßig. Deshalb können wir uns auch sicher sein, dass unsere Produkte in Hannover genau nach unseren Wünschen hergestellt werden. Unsere Naturkosmetik entsteht ausschließlich in liebevoller Handarbeit. Keine Massenware vom Band, sondern voller Individualität und Leidenschaft. Da auch zu lange Transportwege einen höheren CO2-Ausstoß bedeuten, ist uns die lokale Nähe der Manufaktur auch sehr wichtig.“

Ihre plastikfreie Philosophie soll eine Abkehr von unserer bisherigen Wegwerfgesellschaft bilden. Ein Umdenken ohne den Verzicht auf essentielle Hygiene- und Pflegeprodukte.

Tagtäglich suchen sie nach neuen Möglichkeiten ihre Marke und Vision weiter auszubauen. Ihr Ziel ist es, Menschen Zugang zu plastikfreier, ethisch einwandfreier und hochwertiger Naturkosmetik zu ermöglichen, die sich jeder leisten kann.

Eine echte lokale Alternative zu den großen Marken auf dem Konsummarkt – ganz ohne das übliche greenwashing. Hier sind alle Produktionsschritte und die Herkunft der verwendeten Inhaltsstoffe nachvollziehbar. Durch Transparenz und Einblicke in ihr Lager und angeschlossene Manufaktur setzt sich das Paar für Vertrauen und Umdenken ein.

Die Unternehmer wollen zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, sich für nachhaltige Verpackungsmaterialien zu entscheiden, die recycelbar und recycelt sind.

Aber auch soziale Aspekte werden bei den engagierten Visionären mit einbezogen. Seit November 2020 unterstützen sie die Frauenorganisation ZUBO in Simbabwe.

Die Non-Profit-Organisation unterstützt Frauen in schwierigen Lebenssituationen, indem sie ihnen Beratung und Austausch zu den Themen Gewalt, Existenz, Probleme und Krankheit anbietet. Darüber hinaus begleitet die Organisation Einkommen schaffende Projekte – hier kommt PlantBase ins Spiel. Das Unternehmen gibt Hilfestellung und vertreibt eine der lokal produzierten Seifen zur Unterstützung der Organisation.

Social Links: @plantbasenaturkosmetik

PlantBase Shop

PlantBase GmbH

Marie-Jahn-Straße 20

30177 Hannover

Fotos: Amelie von PlantBase

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Kolumne-Sandra

5 Tipps von Sandra Czok wie du dir echtes Urlaubsfeeling nach Hause holst.

Kolumne von Sandra Czok 

Reisen ist meine absolute Passion – Sandra Czok. Seit meinem zehnten Lebensjahr reise ich tatsächlich jährlich in die verschiedensten Orte dieser Welt. Glücklicherweise konnte ich vor allem in den letzten Jahren auch das berufliche mit einbeziehen und so machte ich mein Hobby immer mehr zum Beruf. Natürlich musste ich diese Leidenschaft durch das herrschende Coronavirus beiseitelegen und dabei kam ich auf eine Idee: Wenn ich schon nicht verreisen kann, dann hole ich das Urlaubsfeeling zumindest zu mir! Wie genau das möglich ist, zeige ich euch in den folgenden Punkten:

 

  1. Spotify-Playlist

Mit der richtigen Musik fängt alles an. Ein paar vertraute Klänge und schon werden in deinem Kopf wieder Bilder aus dem letzten Urlaub wach. Merengue lässt mich wieder an meinen letzten Karibik Urlaub denken. La Vie Parisienne zeigt mir die Straßen von Paris und mit Havanna von Camila Cabello wandere ich wieder eine Runde durch Kuba. Mit jedem Ort den wir besuchen, ist oft auch ein Sound, ein Lied oder ein ganzer Musikstil verbunden und den lassen wir nun in Dauerschleife laufen.

 

  1. Kulinarische Reise

Wenn Liebe durch den Magen geht, dann funktioniert das auch mit Fernweh und Reisesehnsucht! Schnapp dir deine Küchenschürze und koche dir dein liebstes Pastagericht aus dem letzten Italienurlaub oder schwing den Kochlöffel, um dich an einem traditionell japanischen Sushi zu versuchen.

 

  1. Urban Jungle

Strelizia nicolai, Shirakashi oder Arecapalme – was hier so exotisch klingt, sind riesige Grünpflanzen, mit denen du dein Zuhause der Natur ein bisschen näherbringen kannst. Denn diese wilden Pflänzchen fühlen sich auch in urbaner Umgebung ziemlich wohl und schaffen echte Dschungelbuch-Atmosphäre in deinen vier Wänden. Ein super Nebeneffekt: Das Grünzeug sorgt für einen guten Sauerstoffaustausch!

 

  1. Inspirierende Reisedokumentationen

Wie sieht der Alltag der Menschen in einem anderen Land aus? Welche Geräusche zeichnen einen Ort aus? Während ein Reiseführer oder ein Post auf Instagram meist nur ein wenig Informationen hergibt, richten viele Dokumentarfilme den Fokus auf unbekannte Begebenheiten und geben dir einen umfassenderen Einblick eines Landes, der Kultur und ihrer Menschen.

 

  1. Sprache lernen

Wie oft wollte ich bereits mein Spanisch aufbessern? Und wie oft habe ich das Buch wieder auf die Seite gelegt? Warum also nicht jetzt die Zeit nutzen, um in die Sprachkenntnisse zu investieren? Wenn du keine Lust hast das Ganze allein durchzuziehen und einen Partner für eine bisschen Motivation suchst, gibt es da mittlerweile auch gute Möglichkeiten. In zahlreichen Facebook-Gruppen, kannst du dir beispielsweise einen passenden Sprachpartner zum Quatschen, Austauschen und Üben suchen. Außerdem gibt es diverse Webseiten, auf denen du fündig werden könntest.

Worauf also noch warten?

Holen wir uns die Urlaubsvibes nach Hause.

 

Eure Sandra Czok

 

 

Instagram: @sandra_czok

TikTok: @sandraczok

Clubhouse:@sandraczok

 

Fotos: Sasi Sallathurai