Filmpremiere „Schwarzer Weg“ im KoKi Hannover begeistert das Publikum
Schwarzer Weg feiert erfolgreiche Premiere in Hannover
Applaus, Jubel, sogar rhythmisches Trampeln – das Kommunales Kino im Künstlerhaus Hannoververwandelte sich zur Premiere von „Schwarzer Weg“ in einen Ort spürbarer Begeisterung. Mehr als 150 Gäste feierten einen Film, der nicht nur unterhält, sondern berührt und Haltung zeigt.
Eingeladen hatte der gemeinnützige Verein Sonnenkindfilm e.V., der Filmkunst bewusst mit sozialpädagogischem Anspruch verbindet. Ein Konzept, das an diesem Abend eindrucksvoll aufging.

Zwischen Leinwand und Lebensrealität
Besonders bewegend: Unter den Gästen befanden sich auch Schülerinnen und Schüler der IGS Badenstedt, die selbst Teil des Films sind. Das Filmteam hatte bereits 2024 vor Ort gedreht – die Jugendlichen wirkten als Komparsen mit und erlebten nun „ihren“ Film erstmals auf großer Leinwand.
Ein Moment, der zeigt, wie nah „Schwarzer Weg“ an der Lebensrealität junger Menschen ist.
Ein Debüt mit Ausdauer und Überzeugung
Für Michael Davies ist das Projekt ein besonderer Meilenstein: Sein Debüt als Produzent. Der 38-minütige Film entstand über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren – geprägt von Leidenschaft, Durchhaltevermögen und finanziellen Herausforderungen.
Rund 41.000 Euro wurden in das Projekt investiert – ein großer Teil davon durch Eigenmittel und Unterstützung aus dem Team selbst. Als die Finanzierung ins Stocken geriet, wurde aus der Not eine Idee: die Gründung von Sonnenkindfilm e.V.
Auf der Bühne dankte Davies sichtbar bewegt allen Beteiligten – und hob insbesondere die Unterstützung von Karin Kummer-Trull hervor, die die Fertigstellung des Films maßgeblich ermöglichte.
Eine Stimme für die, die oft überhört werden
Der Anspruch des Vereins geht weit über diesen Film hinaus. Sonnenkindfilm versteht sich als Plattform für Geschichten, die sonst selten erzählt werden:
Für Kinder und Jugendliche – in Europa und weltweit – die mit Benachteiligung, Kriegserfahrungen oder Einschränkungen leben.
Ein Ansatz, der „Schwarzer Weg“ seine besondere Tiefe verleiht.
Der Blick nach vorn: Nächstes Filmprojekt bereits in Arbeit
Stillstand? Fehlanzeige. Gemeinsam mit seinem Team arbeitet Michael Davies bereits am nächsten Projekt: „Sade“, ein rund 70-minütiger Film, der perspektivisch sogar für die große Kinoleinwand gedacht ist.
CityGlow Fazit
Ein Premierenabend, der zeigt, was möglich ist, wenn Leidenschaft auf gesellschaftliche Verantwortung trifft. „Schwarzer Weg“ ist mehr als ein Film – er ist ein Statement.
Und vielleicht genau deshalb wurde im Kinosaal nicht nur geklatscht, sondern gefeiert.












