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Wohnpark Kastanienhof, weil Idee und Leistungen überzeugen!
Autor: wp_admin
Veröffentlicht am: 18. May 2019

CityGlow: Robert Dabrowski – ein vertrautes Gesicht in der uns bekannten Position als Leiter eines Seniorenwohnstiftes, nun in einem anderen Stadtteil und Unternehmen. Warum der Wechsel?

R. Dabrowski: Es gab zwei Gründe für den Wechsel. Der eine Grund: Ich kenne den Wohnpark Kastanienhof schon lange Zeit, weil meine Mutter dort vor 20 Jahren gearbeitet hat und wir in der Nähe wohnten. Der viel wichtigere Grund: Das stimmige und außergewöhnliche Konzept der Seniorenresidenz und die Tatsache, dass es sich bei dem Träger um eine gemeinnützige Genossenschaft handelt.

CityGlow: Bei einer Genossenschaft denkt man zwangläufig, dass eine Mitgliedschaft erforderlich ist, es also eine „ geschlossene“ Gemeinschaft gibt.

 

R. Dabrowski: Im Mittelpunkt einer Genossenschaft steht der Mensch. Die Wesensprinzipien der Genossenschaft sind: Selbsthilfe, Selbstverwaltung, Selbstverantwortung und Identitätsprinzip. Doch eine Mitgliedschaft in der „Sozialgewerk für Handwerker der Stadt Hannover eG“ ist keine Voraussetzung, um im Kastanienhof zu leben oder zu arbeiten.

 

 

 

CityGlow: Das hört sich recht theoretisch an. Können Sie inhaltlich dazu etwas erläutern.

R. Dabrowski: Wir haben uns beispielsweise bewusst gegen Fremdfirmen entschieden und erbringen sämtliche Dienstleistungen selber vor Ort. Das hat maßgeblichen Einfluss auf die gewünschte, uneingeschränkte Identität aller Mitarbeiter mit dem Wohnpark. Alle Ideen werden im Wohnpark mit den Mitarbeitern besprochen und im Vorstand abgestimmt und entschieden. Dadurch sind Selbstverwaltung und vor allem Selbstverantwortung der Genossenschaft gegeben. Aufgrund der Selbstverwaltung, des Verzichts auf Fremddienstleister und durch die Nähe zu den Bewohner, können wir sehr schnell auf neue Bedürfnisse, individuelle Lebenssituationen und Wünsch der Menschen im Wohnpark Kastanienhof reagieren. So war beispielsweise von Anfang an wichtig, dass unsere Bewohner selbst entscheiden, ob und wann sie die im Leistungsentgelt enthaltenen und individuell zubuchbaren Service- und Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

 

CityGlow: Welchen Vorteil haben Bewohner bzw. Interessenten von der Genossenschaftsidee?

R. Dabrowski: Dass sie bei uns sorglos, sicher und selbständig leben und wohnen können. Wir haben keine Investoren und keine weit entfernte Hauptverwaltung „im Rücken“, die Ziele und Kennzahlen jenseits der Realität vorgeben. Wir betreiben einen Wohnpark für Senioren, kein Studentenwohnheim und kein Hotel, sondern haben alles direkt auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet. Und auch die „Belegung um jeden Preis“ ist nicht unser Ansatz.

 

CityGlow: Was meinen Sie damit?

R. Dabrowski: Die Idee und der Auftrag unserer Genossenschaft ist es, Wohnraum für Senioren zur Verfügung zu stellen und verschiedene Dienstleistungen anzubieten. Unser Haus ist darauf ausgerichtet, Senioren eine Mietwohnung anzubieten, flankiert von zahlreichen Annehmlichkeiten. Das eröffnet Entlastung bei der Alltagsorganisation, Raum für Begegnung und Kontakte, viele Veranstaltungsmöglichkeiten und gastronomische Angebote. Und im Bedarfsfall sind auch professionelle Leistungen der Betreuung und Pflege sichergestellt. Doch die Dienstleistungen unseres ambulanten Pflegedienstes sind dabei „nur“ Nebenleistungen im fall des Falles.

 

Wir beraten unsere Kunden sehr ausführlich, transparent und schauen gemeinsam genau auf die jeweils persönliche Situation. Das bedeutet, dass wir von Anfang an, gemeinsam mit dem Interessent, analysieren, ob wir für ihn das richtige Haus sind. Denn wir wollen unsere Kunden gut versorgen und ihnen ein möglichst sorgloses, sicheres und vor allem selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

 

Wenn wir gemeinsam mit dem Interessenten feststellen, dass nicht das Wohnen, sondern die Pflege im Vordergrund steht, dann sprechen wir auch ganz offen über eine Empfehlung für ein Pflegeheim aus.

 

CityGlow: Aber auch Sie sind ein Wirtschaftsunternehmen. Können Sie sich das erlauben?

R. Dabrowski: Aber ja. Im Endeffekt gewinnen alle Beteiligten. Der pflegebedürftige Kunde wird in einem Pflegeheim in der Regel passendere Versorgungsstrukturen finden, weil dort die Pflege im Vordergrund steht und die Unterkunft nur eine Nebenleistung ist. Unsere Mitarbeiter stehen nicht vor dem Dilemma, den Vorstellungen des Kunden und oft auch denen der Angehörigen nicht gerecht zu werden. Und unsere Bewohner und Interessenten haben nicht den Eindruck des „Etikettenschwindels“.

 

CityGlow: Was wünschen sich die Senioren von heute?

 

Dabrowski: Zuerst müssen wir definieren, welche Gruppe als Senioren zu bezeichnen sind. Das Institut für neue soziale Antworten (INSA) kam in einer Studie zum folgenden Ergebnis: Zwei Drittel der über 70-Jährigen fühlen sich 10 oder gar 20 Jahre jünger. Das heißt konkret, dass aufgrund dieser Verschiebung, die über 70jährigen von heute das brauchen, was früher die Gruppe der 50- bis 60-Jährigen gebrauch hat.

 

CityGlow: Und das wäre?

 

R. Dabrowski: Sie wollen entscheiden, wie aktiv sie noch bleiben möchten. Wie viel Unterstützung (Haushaltshilfe, Gärtner, Essen auf Rädern usw.) sie benötigen und diese Unterstützung dann und in dem Masse abrufen, wie sie gebraucht wird. Solche Aspekte des Lebens wie Freizeitgestaltung, soziale Kontakte und eine Lebens- und Wohnumgebung, die bestimmten Ansprüchen und Bedürfnissen entspricht gewinnen an Bedeutung.

 

CityGlow: Und das alles bekommen Sie im Wohnpark Kastanienhof?

 

R. Dabrowski: (lacht), noch viel mehr. Aber das können Interessierte beispielsweise bei einem Probewohnen testen oder bei einer Info-Veranstaltung bzw. am 25.Mai 2019 im Rahmen des Tages des offenen Wohnparks erfahren.

 

CityGlow: Vielen Dank für das Interview.

Sozialgewerk für Handwerker der Stadt Hannover eG
Am Mittelfelde 100-102
30519 Hannover

Telefon: 0511 87807-0
Telefax: 0511 87807-715
E-Mail: info@wohnpark-kastanienhof.de

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