TIM O.K – POP RAP VERÄNDERT HANNOVER. BALD DIE RESTLICHE REPUBLIK?

Tim OK

Zitat: „Ich mach was ich will – was mir gefällt. Mal ein Bild, schreib ein Song, oder verändere die Welt.“

Es gibt diese Musiker die einen sofort mit dieser Mischung aus Coolness und einem mitreißendem Rhythmus und / oder Stimme fesseln. Dieser Moment, indem ein Teil noch am Grübeln seit wann man “diese” Musik mag oder in welchem Gerne sich der gerade gehörte Song einordnen lässt. Dann ist es bereits zu spät. Der Ohrwurm ist im Gehörgang angekommen und der restliche Tag wird mit mittelmäßigem Versuch der Imitation des besagten Musikstückes verbracht. Timo Kurmeier AKA Tim O.K oder wie ihn seine Freunde/ Fans nennen Tim, ist einer dieser besagten Musiker. Bodenständig, bescheiden und mit der Ausstrahlung irgendwo Großstadt-Hipster und dem netten Rapper/ Jungen von nebenan. Wenn man in seine Songs reinhört, wird sofort klar, hier ist Künstler mit dem Herzen dabei. Er ist ein Selfmademan. Genauso auch seine Musik: komponiert, geschrieben und gesungen im eigenen Studio. Aus Hannover für Hannover. Und natürlich darüber hinaus. MIt etwas Glück und natürlich dem entsprechenden Fleiß plus Talent steht diesem Ausnahmekünstler noch eine große Zukunft bevor. In seinen Songs wird mit viel Engagement und Herzblut der Alltag der Generation X und natürlich der ganz normale Wahnsinn dieser Welt verarbeitet. Hierbei reicht die Vielfalt seiner Werke von Melodien zum Mitsummen mit Ohrwurmgarantie (ohne Gewähr) bis hin zu tiefgründigen Stücke, Widmungen an einen alten Verlust. Zusammen mit seinem DJ und gleichzeitig Co-Produzenten wird nun mit dem Debüt-Album “Planet X” die Musikwelt der Republik um einen neuen Star bereichert.

Schenkt diesem Singer, Songwriter aus dem Genre Poprap euer Ohr.

Ein “paar” Gedanken zur/in der Krise:

„Nachdem dieser Medientrubel erstmal für allgemeine Verwirrung gesorgt hat und es knapp eine Woche gedauert hat, bis sich meine Gedanken wieder gesammelt hatten, fing ich an etwas entspannter in den Tag zu starten. Kein Social Media, kein Stress. Doch auch keine Ausreden mehr wieso man jetzt immer noch kein Sport macht.

Endlich hat man Zeit für die Dinge die man schon seit Wochen, beziehungsweise seit Monaten vor sich herschiebt. Endlich hat man Zeit über das wesentliche nachzudenken und den Rest blendet man einfach aus, weil man es momentan ja eh nicht braucht. Doch was brauch man eigentlich?

Ich steh morgens auf, frühstücke, lese dabei die Zeitung und frage mich, wie lange dauert es noch bis endlich wieder unsere Realität real wird und die Normalität Alltag. Doch was ist schon normal?

Es fällt mir total schwer den Kopf abzuschalten ehrlich gesagt. Deshalb hab ich mich nach einer Woche in die ganzen unfertigen Projekte gestürzt, die ich seit Monaten vor mir herschiebe und siehe da, endlich konnte ich den Alltag ausblenden. Ich wollte dieses Jahr mein erstes Album veröffentlichen. Drei Videos waren dazu geplant, wie noch weitere zu verschiedenen Singles. Anfangs war ich echt traurig, dass die Monate lange Planung und Arbeit nicht aufging, weil sich alles auf einmal schlagartig ändert.

Man steht vor einem Scherbenhaufen, doch deswegen aufgeben und den Kopf in den Sand stecken? Bestimmt nicht! Denn auch aus Scherben kann man etwas rausholen. Und wie uns allen bekannt ist, bringen Scherben nur Glück. Musik schießt mich in eine andere Welt. Sie befreit mich von beängstigen Gedanken und macht mich glücklich.

So viele Menschen stehen vor einem viel, viel größeren Haufen von Scherben als ich, andere versuchen in der Krise Ihren Gewinn zu sehen. Ich sehe das so, dass wir alle gewinnen sollten, ohne dabei jemandem Leid zuzufügen.

Ich bin kein Arzt, der Menschen heilen kann, doch ich weiß wie mich Musik therapiert und wie gut es mir tut.

Musik, Musik und Musik sind meine Oase, was keine Fata Morgana ist. Ob eine Coronakrise, oder eine Lebenskrise. Es ist völlig egal.

Eine Krise macht uns nur stärker und deshalb sollten wir alle zusammenhalten, auf uns aufpassen, Musik hören und gemeinsam diese Krise überwinden. Danach sollten wir den Menschen danken, die uns durch diese Krise gebracht haben. Ärzte, Pfleger, Einzelhändler, Polizisten, Rettungsassistenten und Sozialarbeitern. Wir sollten diesen Menschen für ihren unermüdlichen Einsatz nicht mit einem Klatschen, sondern mit gerechter Entlohnung danken. In diesem Sinne, #stayathome und #staysafe.“