PFANDGEBEN. – Jede Flasche zählt!

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Pfandgeben Team

DIE MENSCHEN HINTER PFANDGEBEN:

Auf dem Foto sind von links: Christoph Reinders, Mareike Seidel, Alessa Schubert, Pepa Kern, Leon Gerhards

Ein Zauberwort, welches gerade in Zeiten von Corona, aber auch gerne davor schon für Furore sorgte: Digitalisierung. Genau um dieses Buzzword soll es im Folgenden gehen – oder zumindest bildet es die Grundlage für das Businessmodell eines jungen Unternehmens aus Hannover: PFANDGEBEN.

Es handelt sich weder um einen Streamingdienst noch um eine App zur digitalen Jagd auf animierte Monster. Im Fokus der PFANDGEBEN App steht gemeinsam Gutes zu tun.

Pünktlich zum 1-jährigem Jubiläum der App haben wir die große Freude mehr über die Hintergründe und im Besonderen die Ziele des Hannoverschen Startups zu berichten.

Über die Plattform, bzw. die mobile App, PFANDGEBEN können Spender KOSTENLOS ohne eine Mindestanzahl Flaschen spenden. Diese Spenden gehen zu 100 Prozent an die Sammelnden. Ähnlich dem System von Ebay Kleinanzeigen können private Nutzer ein Angebot ausschreiben und einem Pfandsammler zur Abholung spenden.

Viele Studenten, Alleinstehende oder bequemen Menschen dürften das folgende Szenario kennen: Man geht arbeiten, kümmert sich um den alltäglichen Wahnsinn, pflegt soziale Kontakte – und schwupp. Die halbe Küche ist gefüllt mit den geleerten Pfandflaschen der letzten Einkäufe. Hier setzt das Businessmodell direkt an. Bequem vom häuslichen Sofa aus eine gute Tat vollbringen und dabei noch den Gang zur Pfandrückgabe sparen.

Natürlich steht hierbei nicht die Bequemlichkeit der Menschen, sondern die Schaffung humanerer Bedingungen beim Pfandsammeln im Vordergrund. In vielen Städten, wie auch Hannover, gibt es viele Menschen, die auf zusätzliche Einnahmen angewiesen sind. Niemand sollte, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten vor der Augen der Öffentlichkeit in vollen Mülleimern nach Flaschen suchen müssen. Zwar gibt es bereits seit einigen Jahren Initiativen, die eine Platzierung von Pfandgut neben Mülleimern vorsehen, aber dies ändert nichts an der grundlegenden Situation der Betroffenen. Es ist ein alltägliches Bild in den Innenstädten, Parks und Haltestellen der Republik: Bedürftige ziehen mit großen Plastiktüten unter den, zum Teil verächtlichen, Blicken der Öffentlichkeit durch die Gegend.

Pfandgeben will diesen Teufelskreis durchbrechen und humanere Bedingungen für Pfandsammler schaffen. Während der besonderen Bedingungen der Coronakrise steht das System nun auch komplett kontaktlos zur Verfügung – zum Schutz aller Beteiligten.

Die folgenden Zahlen unterstreichen anschaulich die hohe Relevanz und das Erfolgspotential des jungen Unternehmens: Die ausgeschriebenen Pfandangebote werden durchschnittlich innerhalb von 17 Minuten durch Sammelnde angenommen. Die App wurde 19.700 Mal heruntergeladen – Tendenz steigend. Im letzten Jahr sind fast 10.000 Pfandspenden zusammen gekommen mit einem Spendenvolumen von fast 100.000 Euro.

Aber nicht nur Privatpersonen haben die Möglichkeit einen gemeinnützigen Beitrag allein mithilfe von Leergut zu leisten. Im Rahmen von “PFANDGEBEN for Business” können Unternehmen eine Kooperation eingehen. Mithilfe einer Pfandbox, einem Ordnungssystem für Leergut, können die Mitarbeiter die Flaschen verstauen. Sobald das System vollends gefüllt ist, wird dieses von PFANDGEBEN abgeholt. Der Erlös dieser Spenden geht an eine soziale Einrichtung und das Unternehmen erhält eine Vermittlungsgebühr. Die Testphase für dieses einzigartige Social Business befindet sich im vollem Gange.

PFANDGEBEN

Kopernikusstraße 14

30167 Hannover