Kulturchallenge Initiator Jens Jando im Interview

Michael Panusch

4. November 2021

Aufrufe: 472

Im Frühjahr berichteten wir euch über die Kulturchallenge. Einen Verbund und Plattformen und Kreativen und Kulturschaffenden, die sich während der Pandemiezeit durch Interviews und fortlaufenden Austausch unterstützt haben.

Unser ehemaliges Covermodel Ewa Haas-Stark machte uns auf die Kulturchallenge aufmerksam, so kamen wir auch in Kontakt mit dem Begründer Jens Jando. Der ausgezeichnete Autor schaffte zusammen mit einem kleinen Team aus ehrenamtlichen Moderatoren eine deutschlandweite Plattform. In regelmäßigen Live-Interviews werden die Teilnehmer der Challenge einem breiten Publikum aus Künstlern, Autoren und anderen Berufssparten vorgestellt.

Trotz bisher rein digitaler Zusammenkünfte kamen so Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Der Erfolg der Initiative blieb auch auf höchster Ebene nicht unbeachtet. Stellvertretend für die gesamte Kulturchallenge wurde der Initiator zu einem persönlichen Festakt zum Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue eingeladen.

Jando wurde 1970 im niedersächsischen Oldenburg geboren. Sein Lebensweg führte ihn vom Amateurfußball über eine Ausbildung als Restaurantfachmann und die Bundeswehr zum Fernsehen

als Autor für Nachmittagsformate und Daily Soaps und später zu einer eigenen Eventfirma. Eine Krankheitsdiagnose warf ihn aus der Bahn und zwang zum Nachdenken. „Weiter so“ kam für Jando

nicht in Frage und er besann sich auf einen langgehegten Traum: Das Schreiben. Er zog zurück ins

Ammerland und veröffentlichte 2010 erneut sein Debüt „Windträume – eine wundersame Reise zu

sich selbst“. 2012 folgt das moderne Märchen „Sternenreiter – Kleine Sterne leuchten ewig“, das als

Besteller die Buchlisten stürmte. Mit „Traumflieger – Lena schreibt Briefe an Gott“ (2015), „Die

Chroniken der Windträume“ (2016), „Im Himmel gibt es einen Bahnhof“ (2019) und „Die Weisheit des

Regenbogens“ (2020) schreibt Jando seine Erfolgsgeschichte fort und begeistert mit poetischen

Parabeln von Liebe, Freundschaft, Trauer, Hoffnung und Magie. Illustriert werden die magischen

Geschichten von Antjeca, so der Künstlername von Jandos Schwester Antje. 

Wir drehten den Spieß um und stellten zur Abwechslung einmal Jens Jando Fragen über das Leben und große Träume.

 

Wer sind Sie als Mensch? Mehr Autor? Mehr Kulturschaffender?

„Ich denke, ich bin alles. Mensch, Autor und Kulturschaffender – und natürlich Hundepapa für meine Hovavarthündin Sunny.“

 

Was für Werke kreieren Sie?

 

„Ich schreibe als Jando moderne Märchen. Es sind All-Age-Bücher. Als Jens schreibe ich Drehbücher und wage mich gerade an eine düstere Legende, die sich auf Thriller-Ebene bewegen wird.“

 

Wie finden Sie Inspiration und Motivation?

„Am Meer und durch die zahlreichen Ausflüge mit meiner Hovawarthündin Sunny.“

Was hat Sie bewegt, die Kulturchallenge zu starten? Was waren die ersten Reaktionen?

„Eine Bekannte schlug mir vor, ich könnte über Sofalesungen Kontakt mit meinen Lesern halten und ihnen Mut zusprechen. Super Idee, fand ich, doch was ist mit all meinen Kollegen, die Musik und Kunst machen und nicht aus noch ein wussten? Für sie habe ich die Kulturchallenge ins Leben gerufen, bei der Künstler in digitalen Social-Media-Live-Sessions performen und gleich den oder die nächsten nominieren. Der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte, die hunderte Künstler und ein Zehntausender-Publikum erreicht hat. Auch Politiker sind begeistert: Niedersachsens Minister für Kultur und Sport Björn Thümler wurde auf das Engagement aufmerksam und hob es hervor, im August folgte die besondere Ehre mit der Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in den Garten von Schloss Bellevue zum Dankesfest der Corona-Engagierten. Eine unfassbare Ehre für meine Mitstreiter und mich, denn längst hat sich die Kulturchallenge verselbstständigt und ein tolles kleines Team kümmert sich mit viel Engagement.“

Was ist der Plan für die Zukunft?

„Noch ganz viele Ideen auf Papier zu bringen und hoffentlich damit viele Menschen glücklich zu machen.“

Credit Jando / People Fotos Stephan Wallocha 






cityglow autor

Michael Panusch

Als leidenschaftlicher Storyteller und urbaner Enthusiast hat Michael Panusch schon immer den Finger am Puls der Stadt gehabt. Als treibende Kraft hinter dem Cityglow Magazine versucht er, die ungesehenen Ecken, die unerzählten Geschichten und die dynamische Atmosphäre von unseren Metropolen zu beleuchten. Mit seinem scharfen Blick für Details und seiner Vorliebe für die Avantgarde spiegeln Michaels Artikel nicht nur seine Liebe zu urbanen Landschaften wieder, sondern bieten auch eine neue Perspektive auf das Stadtleben.

cityglow

CITYGLOW: Beleuchte den Puls des urbanen Lebens!

Das könnte dich auch interessieren

Hannoverscher Künstler David Tollmann begeistert in Düsseldorf

Bunt, exzentrisch, ungewöhnlich – das ist David Tollmanns Stil. Am 31. Januar begeisterte der bekannte Künstler aus Hannover und Teil…

Der Großmeister der Fotoinszenierung stellt sein Werk in der Konditorei Kreipe aus

Sie hatten sich im Urlaub kennen gelernt. „Wir wohnten Tür an Tür und hatten die gleiche Leidenschaft zu gutem Wein…

Klangvolle Eröffnung im Pelikanviertel: Klavierhaus Döll feiert seinen Umzug in die Günther-Wagner-Allee 7

Ein neues Kapitel beginnt Das renommierte Klavierhaus Döll hat seine Türen an einem neuen Standort geöffnet und markiert damit den…

Stiftung Kinderjahre feiert 20 jähriges bestehen

Jubiläumsfeier im Hamburger Planetarium - Hannelore Lay begrüßt über 250 Ehrengäste Eine der erfolgreichsten, caritativen Stiftungen in Hamburg, die Stiftung Kinderjahre,…

Hamburgs Herz für Obdachlose: Die Joolea-Charity-Aktion – mit dem GoBanyo Duschbus und Budni

Die Kraft der kleinen Gesten: Wie Jeder beitragen kann In Hamburg wird Solidarität großgeschrieben, und das neueste Beispiel dafür ist…

Grömitz 2024: Ein Tourismusjuwel an der Ostsee

Anzeige Das Jahr 2024 im Ostseebad Grömitz verspricht eine Fülle von kulturellen und gesellschaftlichen Ereignissen, die sowohl Besucher als auch…