In Hannover ist das eigene Auto kein Muss
Autor: wp_admin
Veröffentlicht am: 23. Sep 2019

Hannover wird nicht umsonst als grüne Stadt bezeichnen. Unzählige Grünanlagen prägen das Stadtbild der niedersächsischen Landeshauptstadt. Inzwischen geht Hannover auch beim Thema Mobilität grüne Wege. So ist das eigene Auto in Hannover schon lange kein Muss mehr. Vielmehr gibt es inzwischen eine ganze Reihe von umweltbewussten Alternativen. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder in Bahn und Bus, das Verkehrsnetz in Hannover ist hervorragend ausgebaut. Hinzu kommen in inzwischen viele moderne Lösungen. Neben dem Verleih von E-Scootern und Carsharing, wird auch der Ridesharingservice Moia gut angenommen. Nicht nur die Einheimischen wissen die Fülle an Verkehrsmitteln in und um Hannover zu schätzen, auch Touristen nutzen die vorhandenen Kapazitäten für Ausflüge aller Art. Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich für nachhaltige und attraktive Mobilitätsangebote ein und so wird es in diesem Bereich in Zukunft sicherlich noch viele weitere Angebote geben.

Die Mobilität in Hannover in Zahlen

 

Über die Hälfte aller Wege im Alltag werden in Hannover zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zurückgelegt. Der öffentliche Personenverkehr hat in der Stadt Hannover einen Anteil von 19 Prozent am Alltagsverkehr inne. Selbst im Umland sind Bus und Bahn gefragt. Hier werden immerhin 10 Prozent der Strecken so befahren. Hinzu kommt ein echter Fahrradboom. Jeder fünfte Weg wird in Hannover mit dem Fahrrad zurückgelegt. Selbst im Umland ist die Zahl mit jeder zehnten Strecke nicht zu unterschätzen. Zwar werden hier zwei Drittel aller Fahrten noch mit dem PKW absolviert, doch ähnlich wie in der Stadt ist diese Zahl rückläufig. In der Stadt bewegt sich der Anteil der PKW-Fahrten bei etwa 40 Prozent. Das Auto ist also längst nicht mehr so attraktiv, wie noch vor einigen Jahren. Die Gründe dafür sind in den praktischen Alternativen zu finden. Zudem nimmt der Umweltgedanke einen immer höheren Stellenwert in der Region ein. Umweltbewusste Fortbewegungsmittel stehen ganz hoch im Kurs und werden von Menschen aller Generationen rege genutzt. Doch wie lassen sich die einzelnen Fortbewegungsmittel eigentlich buchen und welche Vorteile weisen sie auf?

 

Ridesharing mit Moia

 

Wer kurzfristig per App einen Fahrdienstleister buchen möchte, der ist bei Moia bestens aufgehoben. Das Ridesharing-Projekt ist in Hannover als Pilotprojekt angekommen und gerade jüngere Menschen nutzen die Vorteile der Plattform. Mittels einer entsprechenden App wird der eigene Standort ermittelt. Jeder kann sich daraufhin den nächsten Haltepunkt des Moia-Busses aussuchen. Dann noch Abfahrtszeit und Ziel festlegen. Fertig. Nun geht es direkt an die Buchung eines freien Platzes im Bus und schon beginnt die Fahrt. Der Preis wird in der App ebenfalls gleich angezeigt. Das Netz ist in Hannover sehr gut ausgebaut und so liegen zwischen dem aktuellen Standort und dem nächsten Haltepunkte maximal 250 Meter.

 

Carsharing für noch mehr Flexibilität

 

Wer mobil sein möchte und das Ziel ganz genau anvisieren will, der kann die vielfältigen Carsharing-Angebote in Hannover nutzen. Gebucht werden die Leistungen per Telefon, über die Website des Anbieters oder über eine App. Die Kosten werden durch die Kombination von Zeit und gefahrenen Kilometern ermittelt. Zudem kommt es auf die gebuchte Fahrzeugklasse an. Bei der entsprechenden Stelle kann sich beim Carsharing jeder Interessierte ein Fahrzeug für einen bestimmten Zeitraum ausleihen. Mit der stadtmobil-Zugangskarte wird das Auto an der Station geöffnet. Nach der Fahrt muss das Fahrzeug nur noch bei der Station abgegeben werden. Gerade für spontane Spritztouren bietet sich Carsharing an. Die Ausflugsziele sind frei wählbar und es besteht eine Unabhängigkeit von den öffentlichen Verkehrsmitteln. Entsprechende Versicherungen und Kraftstoffe sind im Preis inbegriffen.

 

Der E-Scooter als Medienthema Nummer 1

 

In den letzten Wochen und Monaten hat der E-Scooter in allen gängigen Medien für aufsehen gesorgt. Mit seiner Zulassung für den Straßenverkehr wurde ein neues Kapitel im Verkehrsrecht aufgeschlagen. Inzwischen haben sich auch in Hannover Verleihfirmen für E-Scooter angesiedelt und das Interesse ist enorm. Zu Beginn wurden einige hundert Rollen an zentralen Plätzen in Hannover aufgestellt. Auch bei Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Maschseefest, gehörten die E-Scooter bereits zum festen Bestandteil der Innenstadt. So konnte sich jeder ein Bild von den modernen Fortbewegungsmitteln machen und vielleicht sogar den Selbstversuch wagen. Doch wie funktioniert der Verleih von E-Scootern? Über eine App auf dem Smartphone werden die verfügbaren E-Scooter in der Nähe angezeigt. Durch die Scannung eines QR-Codes wird der Roller gestartet. Nach der Fahrt muss der Rolle übrigens nicht an der Übergabestelle abgegeben werden, es kann vielmehr ein flexibler Wunschort gewählt werden. Halteverbotszonen werden in der App angezeigt. So findet also jeder einen passenden Standort für den E-Scooter. Bisher umfasst das Angebot den Innenstadtbereich und zum Teil bereits angrenzende Stadtteile. Durch eine Haftpflichtversicherung sind die Fahrten mit dem E-Scooter abgesichert. Wer es einmal ausprobieren möchte, der sollte die Chance nutzen. Die Gebühren sind vergleichsweise gering und doch ist der Spaß enorm. Zudem kommt man mit dem E-Scooter umweltschonend und kostengünstig zum entsprechenden Ziel.

 

 

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